„Ziemlich beste Freunde“

Freundschaft ist ein Geben und Nehmen, ohne etwas zu erwarten oder zu verlangen – so wie in dem Film „Ziemlich beste Freunde“. Er erzählt die Geschichte einer scheinbar unmöglichen Freundschaft. Philippe und Driss leben in Welten, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Einwanderersohn Driss, kurz zuvor aus dem Gefängnis entlassen, bewirbt sich bei dem alleinstehenden Philippe als Pflegekraft. Seine zupackende und pragmatische Art imponiert dem Mann im Rollstuhl, der Driss probehalber einstellt. Driss bringt nicht nur frischen Wind ins Haus, er verhilft seinem Arbeitgeber auch zu neuem Lebensmut. Philippe gefällt, mit welcher unbekümmerten Art Driss das Leben sieht. Er will kein Mitleid mehr. Dass zwischen beiden Männern Welten liegen, bleibt dabei immer klar. Schon wenn es um Musik geht: Philippe mag Klassik und Driss am liebsten Hip Hop.
Driss sieht Philippe nicht nur als Menschen mit Handicap. Er wird vor allem eingestellt, weil er sich von den anderen Bewerbern abhebt, indem er kein Mitleid für Philippe empfindet. Er macht hingegen sogar Witze darüber und wirkt im Umgang mit Philippe oftmals unbedacht. So reicht er Philippe in einer Szene sogar das Telefon, obwohl Philippe es aufgrund seiner Erkrankung gar nicht entgegennehmen kann.

Ich denke, das macht Freundschaft aus. Wenn ich eins gelernt habe, dann dass echte Freunde selten sind. Auch nicht der tägliche Kontakt, sondern die Gewissheit, dass man sich immer aufeinander verlassen kann, macht eine Freundschaft aus! Mit Freunden ist das Leben einfach besser!

WiederWort von Stella (14)

Zeit für eine Pause

Einfach mal die Seele baumeln lassen – Der Alltag wird immer stressiger. Einen richtigen Ruhetag hat man kaum noch. Selbst am Sonntag ist was los. Dabei macht selbst Gott an einem Tag eine Pause.

Gott vollendete sein Schöpfungswerk am siebten Tag und ruhte sich aus. Er segnete diesen Tag und nannte ihn heilig. Denn Gott ruhte sich an diesem Tag von allem, was er gemacht hatte, aus. (1. Mose 2,2f)

Na ja, wenn sogar Gott mal die Seele baumeln lässt, dann kann ich mir ja auch mal überlegen, ob das nicht ein gutes Argument für eine Pause ist. 😉

Wann habt ihr das letzte Mal die Seele baumeln lassen?
Fällt es euch schwer, euch Zeit für euch zu nehmen?

WiederWort von Lisa (18)

7 Wochen ohne Lügen

7 Wochen ohne – unter diesem Motto gibt es seit einigen Jahren eine Fastenaktion der evangelischen Kirche. In jedem Jahr wird dieses Motto durch eine bestinmte Verhaltensweise, eine Angewohnheit ergänzt. Mal ehrlich! 7 Wochen ohne Lügen, das steht dieses Jahr im Mittelpunkt.

Was meint ihr?
Ist dieser Vorsatz (für die Fastenzeit) eine richtige Herausforderung oder doch eine Selbstverständlichkeit?
Gilt das 8. Gebot unumstößlich oder sind Notlügen erlaubt, um andere nicht zu verletzen?

Jesus sagt: Sagt einfach Ja oder Nein. Jedes weitere Wort ist unnütz. (Matthäus 5,37)

WiederWort von Stefanie (33)

Sünde

Was ist eigentlich Sünde?

Sünde bedeutet, dass ich getrennt bin von Gott und von mir selbst. Dann stehe ich neben mir, verfehle mein Lebensziel, bin verloren.

Was kann ich da machen?

Gott hat bereits etwas gemacht. Am Kreuz hat er erlebt, wie es ist, von sich selbst getrennt zu sein. Diese Trennung hebt er Ostersonntag auf. In der Auferstehung kommt Gott mit dem Leben ins Reine. So kann auch ich mit meinem Leben ins Reine kommen, wenn ich Gott Zeit und Bedeutung in meinem Leben einräume. So steht die Verbindung wieder.

WiederWort von Sebastian (32)

Glücksmomente

Und der Friede Christi, zu dem ihr berufen seid in einem Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar. (Kolosser 3,15 – Lutherbibel 2017)
Am heutigen „Tag der Aschen“ beginnt die Zeit der Buße und des Fastens. Deshalb haben wir in den vergangenen Tagen noch einmal die Möglichkeit gehabt, ausgiebig zu feiern und uns den Freuden des Lebens unbeschwert zu widmen. So begann bereits am Donnerstag der Altweiberfasching, gefolgt von zahlreichen Karnevalsfeiern, auch am Rosenmontag. Egal ob klein oder groß, viele Menschen haben sich an diesen Tagen zusammengefunden, um sich zu verkleiden und gemeinsam anzustoßen. Andere hingegen haben sich das Spektakel lieber von ausßen angesehen, anstatt mitten im Getümmel zu sein. So hatte jeder von uns in diesen Tagen seine ganz eigene Art, das Leben und seine Glücksmomente zu feiern. Wenn nun das Fasten für jeden ganz individuell beginnt, erfahren wir in den folgenden 40 Tagen bis Ostern eine ganz besondere Form der Wertschätzung. Nämlich gegenüber den Dingen, die für uns oft selbstverständlich erscheinen und die unser Leben lebenswerter machen.

WiederWort von Romina (26)

Verzicht

Heute ist der letzte Sonntag vor der Passionszeit. Er wird Estomihi genannt, was aus dem Lateinischen kommt und so viel heißt, wie: „Sei mir“.

Sei mir ein starker Fels und eine Burg, dass du mir helfest. (Ps 31,3 – Lutherbibel 2017)

Daher hat dieser Sonntag seinen Namen.
In der knapp 7-wöchigen Passionszeit, die ab Mittwoch beginnt, erinnern wir uns die Leidensgeschichte Jesu.
Die Passionszeit wird auch Fastenzeit genannt, da viele Menschen, ähnlich wie Jesus in der Wüste, in dieser Zeit fasten und auf bestimmte Dinge verzichten. Einige Menschen verzichten auf Süßigkeiten, wieder andere auf Fleisch.
Die Passionszeit ist aber nicht nur Verzicht, sondern bietet auch die Möglichkeit, sich selbst andere Ziele zu setzen. Manche Menschen nehmen sich vor, jede Woche zum Sport zu gehen, andere vielleicht nicht jeden Meter mit dem Auto zu fahren, der Umwelt zur Liebe, sondern das kurze Stück bis zur Stadt einfach mal zu laufen.
Fasten ist sehr vielfältig und vor allem auch individuell.

Manchmal können 7 Wochen auch ganz schön lang sein, dass man meint, sein eignes Fasten nicht zu „bestehen“ und genau das ist überhaupt nicht schlimm. Denn darum geht es: Es ist eine Übung. Wenn du es heute nicht geschafft hast, versuche es morgen wieder.

Hast du schon einmal gefastet? Und wenn ja, worauf hast du verzichtet? Wie war das für dich, so lange ohne etwas auszukommen?

WiederWort von Sophia (24)

Verrückt!

Verrückt, oder?

Schon mal drüber nachgedacht, wie viele Menschen es gibt?

So viele Menschen, die du nicht kennst, von denen du sogar niemals was merken wirst: In deiner Stadt, in deinem Land, in der Welt!

Versuch mal, dir diese unermessliche Menge an Gedanken und Leben vorzustellen.
Verrückt, oder?

Noch verrückter ist, dass Gott all diese Menschen kennt. Er kennt sie genau, vielleicht mehr, als sie sich selbst. Und dich kennt Gott auch, vielleicht mehr, als du dich selbst.
Verrückt, oder?

Und noch verrückter ist, dass Gott all diese Menschen liebt.

WiederWort von Yann (24)

Aufräumen

Irgendwann fällt alles an seinen Platz.
Diesen Spruch höre ich inzwischen immer öfter von Freunden und Bekannten. Und ich finde, irgendwie passt er auch. Aber bis alles mal an seinen Platz fällt, ist es oft ein langer Weg. Jeder drückt sich vor irgend etwas. Mir fiel es zum Beispiel schwer, mit dem Aussortieren anzufangen. Letztlich weiß ich nicht mal, warum ich mich so davor gedrückt habe. Aber irgendwie habe ich immer eine Ausrede gefunden. Doch als ich mich endlich überwunden hatte anzufangen, ging es wie von alleine. Dadurch hatte ich mehr Platz, den ich zum Beispiel für`s Dekorieren nutzen konnte. So hatte ich mehr Motivation, etwas für die Uni zu tun. Denn mit einem schöneren Umfeld lernt es sich leichter. Alles fiel an seinen Platz. Da hab ich gemerkt, dass wenn etwas richtig ist, und ich mich auch mal überwinden kann, sich alles zusammenfügt.

Dass irgendwann alles an seinem Platz sein wird, und wir im Vertrauen auf Gott unseren Platz finden, hat der Täufer Johannes gemerkt, nachdem er Jesus begegnet ist. Er hat über Jesus und sich selbst gesagt:

Jesus muss wachsen, aber ich muss abnehmen. (Johannes 3,30)

Was muss bei euch an den richtigen Platz?
Wovor drückt ihr euch gerne?

WiederWort von Lisa (18)

Jeden Tag eine gute Tat

Lernt Gutes tun, trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten! (Jesaja 1,17 © Lutherbibel 2017)

„Jeden Tag eine gute Tat.“ Dieses Motto der Pfadfinder in aller Welt hat mich stets beeindruckt: Jeden Tag etwas Gutes tun, das ist ein toller Vorsatz. Und was hätte das für Auswirkungen, wenn ich diesen Vorsatz jeden Tag verwirklichen könnte. Dann wäre ich vielleicht ein bisschen wie Mutter Teresa, die sich um die Ärmsten der Armen gekümmert hat. Ein bisschen wie Martin Luther King, der gegen die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe gekämpft hat. Oder vielleicht auch ein bisschen wie jene Frau in der Gemeinde, die für jeden, der ihr begegnet, ein offenes Ohr hat und jedem tatkräftig hilft. Jeden Tag eine gute Tat.

Zu solchem Handeln fordert auch das Bibelwort von Jesaja auf. Darin steckt ein gewaltiger Anspruch. Denn wer von uns kann schon aufrichtig sagen, dass er jeden Tag so handelt? Ich für meinen Teil habe mir vorgenommen, jeden Tag eine gute Tat zu verrichten. Denn für mich bedeutet es, dass jeder Mensch gut sein kann.

WiederWort von Stella (13)

Lebenskuss

In Amerika beginnt ab dem 07. Februar die Valentinswoche.

Passend zum morgigen Valentinstag ist heute, so sagt es der Kalender für kuriose Feiertage, der Tag des Kusses. Wir sollen unserem Liebsten oder unserer Liebsten damit zeigen, wie gern wir ihn oder sie haben.

Auch die Bibel ist voll von Küssen.

Im 1. Buch Mose formt Gott den Menschen aus Erde und haucht ihm den Atem des Lebens ein. Das ist der erste Kuss. Der Lebenskuss. Der Moment, in dem die Liebesgeschichte zwischen Gott und dem Menschen beginnt.

Gottes Zuspruch, dass er immer bei uns ist, denn er hat uns das Leben geschenkt.

WiederWort von Sophia (24)

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