Don’t worry! Be happy!

Dieses Lied sollte sich jeder zu Herzen nehmen. Bestimmt haben viele voneuch noch das ansteckende Pfeifen von Bobby McFerrin im Ohr, mit dem er seinen Hit aus den 80ern „Don’t worry, be happy!“ beginnt. Auch heute noch zaubert dieses Lied mir immer ein Lächeln ins Gesicht und macht mich fröhlich. Im Gegensatz zu den meisten bekannten und üblichen Stimmungsliedern hat „Don’t worry, be happy!“ auch eine klare Botschaft: Wer sich auf negative Dinge und Probleme konzentriert, verdoppelt diese und steckt mit seinem finsteren Blick auch noch andere an.

In every life we have some trouble. But when you worry, you make it double…. Cause when you’re worried, your face will frown and that will bring everybody down. So don’t worry, be happy Don’t worry, be happy now. (Bobby Mc Ferrin)

Eine klare Ansage! Und sicherlich wirkt ein Blick auf fröhliche Momente oder Situationen entspannend und sofort verschwinden die negativen Gedanken. Ich selbst habe einige Situationen aus der Vergangenheit, in denen ich Tränen gelacht habe, und die sich in meinem Gehirn eingebrannt haben. Häufig genügt es dann, in meinem inneren Kino Platz zu nehmen und mir den Moment wie in einem Film erneut anzuschauen. Es laufen dann zwar keine Lachtränen, aber für ein Schmunzeln reicht es meistens. Habt ihr auch eine innere Videothek? Ich würde mir nun wünschen, dass ihr euch 5 Minuten Zeit nehmt und  euch einen eurerKurzfilme anseht. Hoffentlich zaubert er euch ein Lächeln ins Gesicht.

WiederWort von Stella (15)

 

Ruhelos

Restless – Ruhelos – Manchmal kenne ich dieses Gefühl.  Eine innere Unruhe, die mich fragt: Was wäre wenn? Was wäre, wenn ich andere Entscheidungen in meinem Leben getroffen hätte? Was wäre, wenn  ich nicht hier leben würde, sondern an einem anderen Ort? Was wäre, wennn ich nicht so viel Glück in meinem Leben gehabt hätte? Was wäre wenn,… Diese Fragen ließen sich wohl endlos weiterspinnen. Immer neue Optionen, neue Wege, neue Biegungen….

Ich bin froh, dass Gott mir so manches Mal einen Strich durch meine Ruhelosigkeit zieht. Dass er mir einen neuen Blick schenkt und sagt;  ‚Genieße den Moment. Freue dich an deinem Leben und an den Entscheidungen, die du getroffen hast. Unterbrich dich mal selbst.‘ Dafür nehme ich mir Zeit, für mich und Gott und für die Menschen in meinem Leben, die mir am Herzen liegen. Denn:

Meine Zeit steht in deinen Händen. Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir. Du gibts Geborgenheit, du kannst alles wenden. Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir. (Peter Strauch)

WiederWort von Stefanie (34)

Nicht sichtbar, aber spürbar

In den letzten Tagen ist es wieder besonders windig und stürmisch gewesen. Auch wenn man den Wind nicht sehen kann, sieht man seine Auswirkungen: Blätter udn Äste bewegen sich. Die Haare fallen einem ins Gesicht. Wind kann im Sommer warm und wohltuend sein, aber auch eiskalt und ungemütlich wie im Winter. Nicht sichtbar, aber spürbar. So ist das auch mit dem Heiligen Geist.

Jesus sagt: Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist ein jeder, der aus dem Geist geboren ist. (Johannes 3,8 – Lutherbibel 2017)

Er ist da, obwohl wir ihn nicht sehen können. Der Heilige Geist umgibt uns. Er ist unser Kompass in aufregenden und stürmischen Zeiten. Er ist unser Antrieb. Er gibt uns Liebe und Vertrauen. Er ist immer da.

 

WiederWort von Sophia (25)

Zwei Wölfe

In jedem von uns tobt ein Kampf zwischen zwei Wölfen. Ein Wolf ist gut, der andere böse. Welcher der beiden wird den Kampf gewinnen?

Der, den wir füttern.

Diese alte, indianische Weisheit beschreibt bildhaft die alltägliche Herausforderung in jedem von uns. In uns wohnen gute und schlechte Gedanken, Hoffnungen und Ängste, und immer wieder stehen sie sich gegenüber im täglichen Kampf mit uns und unserer Sichtweise. Positiv denken, das ist oft leichter gesagt als getan. Wenn man jedoch überlegt, was es bewirken kann, entdecken wir die Kraft darin. Nicht immer wird der gute Wolf gewinnen. Und nicht immer schenken wir ihm genug Beachtung. Aber jedes Mal, wenn wir kämpfen, geben wir dem guten Wolf die Chance, als Sieger aus dem Kampf hervorzugehen. Denn am Ende haben wir immer die Wahl – nähren wir unsere guten oder unsere schlechten Gedanken?

WiederWort von Romina (27)

Morgenröte

Gott ist bei euch,

wie weit ihr auch gerannt sein mögt,

wie sehr ihr euch auch verannt haben mögt,

wie sehr ihr euch auch verlaufen habt,

Gott ist bei euch.

In eurer Dunkelheit scheint ein Licht.

Nein, eure Dunkelheit ist Licht.

Bei Gott.

Denn Gott ist das Licht.

Er lässt nicht los,

er lässt nicht fallen,

er hält.

Nähme ich Flügel der Morgenröte… (Psalm 139,9-12)

 

WiederWort von Yann (24)

Zielstrebigkeit?!

Es geht voran und schon ist das nächste Ziel, der nächste Gipfel im Blick. Mit Gott kann ich gestärkt in das neue Jahr gehen. Doch das steht Jesus, ganz am Anfang seiner Zeit auf der Erde, und sagt:

Gott ist nahe. Tut Buße und glaubt an das Evangelium. (Markus 1,15)

Ich glaube, dass Gott mir nahe ist. Glaube an das Evangelium, dass ich ewig bei Gott bleibe. Deshalb kann ich inne halten. Kann über meine Ziele und mein Handeln nachdenken. Kann sogar umkehren. Genau das ist Buße. Genau das ist Freiheit. Beides ermöglicht Gott mir.

WiederWort von Sebastian (33)

Glaube und Zweifel

Ich glaube; hilf meinem Unglauben! (Markus 9,24 – Lutherbibel 2017)

Mit diesen eindringlichen Worten wendet sich ein Vater an Jesus. Sein Sohn ist schwer krank. Bis jetzt konnte er nirgendwo Hilfe finden. Seine Verzweiflung, seine Zweifel lassen ihn einen Schritt auf Jesus zu machen. Das ist für mich das Spannende an diesen Worten. Der Vater ist noch nicht endgültig von sienen Zweifeln überwältigt, sondern er hat noch einen Funken Hoffnung. Er bittet Jesus: „Hilf meinem Unglauben.“ In dieser Bitte liegt der Schlüssel. Denn der Vater weiß, dass man Glauben nicht selbst machen, sondern ihn nur erbitten kann. Jesus heilt den Sohn schließlich, aber erst nachdem der Vater seine Zweifel herausgeschrien hat. Für mich heißt das: Gott hält unsere Zweifel mit uns aus. Ihm könnnen wir alles anvertrauen. Auch unsere Zweifel trennen uns nicht von seiner Liebe zu uns.

Nachlesen könnt ihr die Begenung von Jesus und dem Vater im Markusevangelium – Kapitel 9, 14-29. Vers 24 ist uns als Jahreslosung für 2020 mit auf den Weg gegeben.

WiederWort von Stefanie (34)

 

Neujahr

Noch einmal neu anfangen, alles hinter sich lassen, alles anders, besser machen. Wer hat sich das nicht schon gewünscht? Wir verändern uns ständig, machen Pläne, gestalten unser Leben. Entwicklung verlangt Veränderung. Wir werden aber nicht immer gefragt, ob wir diese Veränderung jetzt wollen. Wenn ich zurückblicke, fallen mir viele Erlebnisse ein, die ich am liebsten aus meinem Leben ausradieren würde. Das ist aber nicht möglich, weil mein Leben sonst unvollständig wäre. Neuanfänge, das Beenden von Dingen, machen das Leben vollständig. Auch die Unsicherheit, die wir bei manchen Entscheidungen verspüren, gehört mit zum Leben. Ja, sie macht es erst interessant. Denn in jedem Neuanfang liegt auch die Chance, etwas zu gewinnen.
Ich persönlich verbinde ein neues Jahr immer mit einem Neuanfang. Wenn etwas das letzte Jahr schlecht gelaufen ist, kann man es im nächstem Jahr anders und sogar besser machen, da man aus allen Fehlern gelernt hat. Ganz oft hört man Sprüche wie: „Bedenke, dass ein Ende uns auch die Chance auf einen Neuanfang lässt.“ oder „Oft, wenn wir glauben, wir wären am Ende von etwas angekommen, stehen wir bereits am Anfang von etwas anderem.“
Naja, das sagt sich alles so leicht. Ich denke am Wichtigsten ist es, zuerst mit der Vergangenheit Frieden zu schließen, damit sie unsere Zukunft nicht beeinträchtigt.
Laotse, ein chinesischer Philosoph, sagte einst: „Wer das Ende bedenkt, wie er den Anfang bedachte, der wird nichts verderben.“ Und das ist ein wichtiger Punkt. Gehe mit dem Ende genauso um, wie du es mit dem neuen Anfang tust. Eine Hilfe, mit der Vergangenheit abzuschließen ist es vielleicht, sich bei jedem zu entschuldigen, dem man Böses angetan hat oder denjenigen zu verzeihen, die einem Böses angetan haben. Vor einigen Jahren habe ich einen Artikel über eine Tradition gelesen, mit der man sehr gut mit dem letzten Jahr abschlißen können soll.
Und zwar soll man auf kleine Zettel schreiben, was schlecht war und was gut war im letzten Jahr. Die guten Zettel hängt man an eine Rakete und lässt sie in den Himmel aufsteigen, damit sie immer da sind, damit sie in meiner Erinnerung bleiben können. Die schlechten Zettel hängt man an Böller, damit sie explodieren und einem fern bleiben. Man löscht sie aus, damit sie einen nicht begleiten. Ich für meinen Fall habe es versucht und ich denke, dass es genau das erfüllt, was es verspricht. Vielleicht probiert ihr das ebenfalls aus. Ab 0 Uhr gilt für mich dann immer: „Alles ist anfangen, ist schöpfen. Jeder neue Tag, jede neue Stunde, jeder neue Augenblick.“
Frohes neues Jahr!

WiederWort von Stella (15)

 

 

Weihnachten

Wünsche werden wahr,

Engel verkünden es den Hirten: „Fürchtet euch nicht! Euch ist heute der Heiland geboren!“

Ich habe Platz an der Krippe. Gott kommt auch für mich zur Welt.

Die Nacht wird taghell.

Uns allen sagt Gott: „Mein Sohn, der Christus, wird die Welt verändern.“

Der Traum vom Frieden bekommt neue Nahrung: Frieden ist der Weg, der vom Stall in die Welt führt.

Es ist Weihnachten, heiliger Abend, heilige Nacht!

Wir wünschen euch frohe und gesegnete Weihanchten.

WiederWort von Stefanie (34)

 

Neu geboren

Vor ein paar Tagen habe ich seit langer Zeit mal wieder ein Neugeborenes auf dem Arm gehalten. Unglaublich, wie klein und verletzlich so ein menschliches Leben beginnt. Und erstaunlich wie sehr ein so kleiner Mensch die Herzen derer berührt, die es betrachten und im Arm halten. So stelle ich es mir auch an der Krippe vor, als Maria, Josef und die Hirten das Jesuskind betrachtet haben. Mich berührt jedes Jahr aufs Neue, dass Gott diesen Weg gewählt hat, um zu uns Menschen zu kommen – als Kind in der Krippe. Er kommt ganz, so richtig, in unsere Welt. Nicht nur ein bischen und halbherzig, sondern komplett – mit allem, was zu einem menschlichen Leben dazugehört. Diesem Gott vertraue ich, weil er das Leben kennt. Weil er mich kennt. Ich freue mich darauf, das in ein paar Tagen wieder zu feiern.

WiederWort von Stefanie (34)

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