Smile to go

Wir geben euch heute ein Lächeln mit auf den Weg. 😉 Denn auch wenn im Moment vieles anders ist, uns persönliche Begegnungen fehlen, die Sorge um die Gesundheit anderer Menschen und vielleicht auch um die eigene da sind, so möchte ich doch das Lachen nicht verlernen. Ich merke, dass ich mich im Moment noch mehr als sonst über den Anruf einer Freundin freue, über die Sprachnachricht von meinem Patenkind oder einfach darüber von älteren Menschen aus der Gemeinde zu hören, dass es ihnen gut geht. All diese Dinge zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht. Und auch der Spaziergang draußen in der Sonne lässt mich durchatmen und Kraft tanken. Ich merke: Trotz allem ist so viel Leben um mich herum und dafür bin ich Gott dankbar.

In Psalm 28 betet ein Mensch voller Zuversicht:

Der HERR ist meine Stärke und mein Schild; auf ihn traut mein Herz und mir ist geholfen. (Psalm 28,7 – Lutherbibel 2017)

Darauf verlasse ich mich auch jetzt. Dass Gott an unserer Seite ist. Dass er um unsere Sorgen weiß. Er schenkt uns Kraft und Zuversicht und zaubert uns immer wieder neu ein Lächeln ins Gesicht.

WiederWort von Stefanie (34)

Freie Zeit

Gestern habe ich meine To-Do-Liste zerrissen. Nomrmalerweise bin ich richtig gut darin, solche Listen zu schreiben und sie dann nach und nach abzuarbeiten. Aber im Moment ist ja alles ganz anders. Unser normaler Alltag hat sich auf den Kopf gestellt. Aus Rücksicht auf andere und auch, um uns selbst zu schützen, ist zu Hause bleiben angesagt. Manche arbeiten im Homeoffice, andere haben frei oder kümmern sich um die Kinder, die jetzt zu Hause sind. Auch das sind eine Menge Aufgaben, aber eben ganz anders als unser sonstiger Alltag. Es ist viel freie Zeit dazugekommen. Wenn die momentane Situation überhaupt positive Seiten hat, dann ist das eine davon. Endlich habe ich Zeit, den Schal, den ich schon für den letzten Winter fertig haben wollte, zu Ende zu stricken. Ich habe Zeit, mal wieder ein tolles Buch zu lesen und meine Lieblingsserie zu streamen. Und vor allem, kann ich mit Menschen telefonieren und ihnen schreiben. Eben all das, was normalerweise immer viel zu kurz kommt. Da vergeht die Zeit dann wie im Flug und die schlechte Laune bleibt auch weg.

Meine To-Do-Liste brauche ich im Moment nicht mehr. Stattdessen habe ich mir eine neue Liste angelegt: „Aufwachen“ und „Großartig sein“. Damit fange ich gleich heute an. Ich genieße auch freie Momente und schaue, wo ich für die Menschen in meinem Umfeld gerade hilfreich sein kann – und wenn das auch einfach „nur“ heißt, zu Hause zu bleiben.

Ein jegliches hat seine Zeit und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.“ (Prediger 3,1 – Lutherbibel 2017)

WiederWort von Lisa (19)

Solidarität

Nächstenliebe beutet: Aufeinander achten. Sich schätzen. Sich respektieren. Da sein, wenn es jemandem schlecht geht. Helfen. Rücksicht nehmen. Nächstenliebe bedeutet auch, dass ich weiß, was dem anderen gut tut und danach handle.

Heute müssen wir fragen: Könnte ich meinem Mitmenschen schaden?

Eine seltsame Frage. Seltsam, dass Verzicht und Abstand heute gleichbedeutend sind mit Hilfe und Rücksichtnahme. Doch auch so funktioniert Nächstenliebe. Jesus ging umsichtig mit den Menschen um und das ist von uns heute auch gefordert. Nur so können wir dafür sorgen, dass die Welt heilen kann.

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit deinem ganzen Willen und mit deiner ganzen Kraft. Das zweite ist: Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist wichtiger als diese beiden.
Markus 12.30+31
BasisBibel, © 2012 Deutsche Bibelgesellschaft

WiederWort von Romina (27)

Frau und Mann oder Mann und Frau?

Weltfrauentag – Ein Tag zum Überdenken.
Von so vielen vielleicht doch allzu selbstverständlichen Dingen:
Wie steht es mit der Gleichberechtigung?
Wie sehe ich eigentlich das Verhältnis von Frau und Mann; oder Mann und Frau?
Und wie sieht Gott das?

Leider scheint unsere Welt noch nicht so weit zu sein, wie man sich das wünscht. Und das auch aufgrund von christlichen Lehren und Ideen.

Aber ist es nicht so, dass Gott alle Menschen gleich liebt? Dass seine Gnade für alle gleich gilt? Egal, wer zuerst geschaffen wurde und wer zuerst gesündigt hat?

„Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklave oder Freie, nicht Männer und Frauen; denn ihr alle seid einer in Jesus Christus.“ (Galater 3,28)

Die Antwort auf die Frage lautet also:

Mensch, und zwar in all seinen Facetten.

WiederWort von Yann (25)

7 Wochen mit Zuversicht

7 Wochen ohne … 7 Wochen mit Zuversicht! Das Motto der Fastenaktion 2020.

Nicht über das reden zu müssen, was ich weglassen, was mir nicht gefällt, was mich unzufrieden macht. Keinen Augenblick damit verschwenden.

Den Blick direkt auf das richten, was in Zukunft sein wird. Denn Gott traut dieser Zukunft Gutes zu. Und so gehe ich das Gute voller Zuversicht an. Begegne Menschen voller Freundlichkeit, schöpfe mein Potential aus, lasse Gottes Licht leuchten, weil er in mir brennt.

Mit Psalm 62 bete ich: Meine Zuversicht kommt von Gott.

WiederWort von Sebastian (33)

Aschermittwoch

Heute ist Aschermittwoch. Mit dem Aschermittwoch endet nicht nur die vermutlich bunteste Zeit des Jahres, sondern mit dem heutigen Tag beginnt auch die Fastenzeit. Die Zeit, in der wir uns mit Jesus auf den Weg machen und uns an seine Leidensgeschichte erinnern. Die Fastenzeit ist auch dazu da, um sich der Dinge bewusst zu werden, die einem sonst selbstverständlich erscheinen. Viele Menschen verzichten auf Dinge, wie zum Beispiel Süßigkeiten und Alkohol. Einige achten in dieser Zeit besonders auf die Unwelt, indem sie das Auto stehen lassen und mit dem Fahrrad fahren oder weniger Plastik benutzen.

Wie gestaltet ihr die Fastenzeit? Nehmt ihr etwas in Angriff, das vielleicht auch über die fastenzeit hinaus euren Alltag prägen wird?

WiederWort von Sophia (25)

Don’t worry! Be happy!

Dieses Lied sollte sich jeder zu Herzen nehmen. Bestimmt haben viele voneuch noch das ansteckende Pfeifen von Bobby McFerrin im Ohr, mit dem er seinen Hit aus den 80ern „Don’t worry, be happy!“ beginnt. Auch heute noch zaubert dieses Lied mir immer ein Lächeln ins Gesicht und macht mich fröhlich. Im Gegensatz zu den meisten bekannten und üblichen Stimmungsliedern hat „Don’t worry, be happy!“ auch eine klare Botschaft: Wer sich auf negative Dinge und Probleme konzentriert, verdoppelt diese und steckt mit seinem finsteren Blick auch noch andere an.

In every life we have some trouble. But when you worry, you make it double…. Cause when you’re worried, your face will frown and that will bring everybody down. So don’t worry, be happy Don’t worry, be happy now. (Bobby Mc Ferrin)

Eine klare Ansage! Und sicherlich wirkt ein Blick auf fröhliche Momente oder Situationen entspannend und sofort verschwinden die negativen Gedanken. Ich selbst habe einige Situationen aus der Vergangenheit, in denen ich Tränen gelacht habe, und die sich in meinem Gehirn eingebrannt haben. Häufig genügt es dann, in meinem inneren Kino Platz zu nehmen und mir den Moment wie in einem Film erneut anzuschauen. Es laufen dann zwar keine Lachtränen, aber für ein Schmunzeln reicht es meistens. Habt ihr auch eine innere Videothek? Ich würde mir nun wünschen, dass ihr euch 5 Minuten Zeit nehmt und  euch einen eurerKurzfilme anseht. Hoffentlich zaubert er euch ein Lächeln ins Gesicht.

WiederWort von Stella (15)

 

Ruhelos

Restless – Ruhelos – Manchmal kenne ich dieses Gefühl.  Eine innere Unruhe, die mich fragt: Was wäre wenn? Was wäre, wenn ich andere Entscheidungen in meinem Leben getroffen hätte? Was wäre, wenn  ich nicht hier leben würde, sondern an einem anderen Ort? Was wäre, wennn ich nicht so viel Glück in meinem Leben gehabt hätte? Was wäre wenn,… Diese Fragen ließen sich wohl endlos weiterspinnen. Immer neue Optionen, neue Wege, neue Biegungen….

Ich bin froh, dass Gott mir so manches Mal einen Strich durch meine Ruhelosigkeit zieht. Dass er mir einen neuen Blick schenkt und sagt;  ‚Genieße den Moment. Freue dich an deinem Leben und an den Entscheidungen, die du getroffen hast. Unterbrich dich mal selbst.‘ Dafür nehme ich mir Zeit, für mich und Gott und für die Menschen in meinem Leben, die mir am Herzen liegen. Denn:

Meine Zeit steht in deinen Händen. Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir. Du gibts Geborgenheit, du kannst alles wenden. Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir. (Peter Strauch)

WiederWort von Stefanie (34)

Nicht sichtbar, aber spürbar

In den letzten Tagen ist es wieder besonders windig und stürmisch gewesen. Auch wenn man den Wind nicht sehen kann, sieht man seine Auswirkungen: Blätter udn Äste bewegen sich. Die Haare fallen einem ins Gesicht. Wind kann im Sommer warm und wohltuend sein, aber auch eiskalt und ungemütlich wie im Winter. Nicht sichtbar, aber spürbar. So ist das auch mit dem Heiligen Geist.

Jesus sagt: Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist ein jeder, der aus dem Geist geboren ist. (Johannes 3,8 – Lutherbibel 2017)

Er ist da, obwohl wir ihn nicht sehen können. Der Heilige Geist umgibt uns. Er ist unser Kompass in aufregenden und stürmischen Zeiten. Er ist unser Antrieb. Er gibt uns Liebe und Vertrauen. Er ist immer da.

 

WiederWort von Sophia (25)

Zwei Wölfe

In jedem von uns tobt ein Kampf zwischen zwei Wölfen. Ein Wolf ist gut, der andere böse. Welcher der beiden wird den Kampf gewinnen?

Der, den wir füttern.

Diese alte, indianische Weisheit beschreibt bildhaft die alltägliche Herausforderung in jedem von uns. In uns wohnen gute und schlechte Gedanken, Hoffnungen und Ängste, und immer wieder stehen sie sich gegenüber im täglichen Kampf mit uns und unserer Sichtweise. Positiv denken, das ist oft leichter gesagt als getan. Wenn man jedoch überlegt, was es bewirken kann, entdecken wir die Kraft darin. Nicht immer wird der gute Wolf gewinnen. Und nicht immer schenken wir ihm genug Beachtung. Aber jedes Mal, wenn wir kämpfen, geben wir dem guten Wolf die Chance, als Sieger aus dem Kampf hervorzugehen. Denn am Ende haben wir immer die Wahl – nähren wir unsere guten oder unsere schlechten Gedanken?

WiederWort von Romina (27)

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