Jeden Tag eine gute Tat

Lernt Gutes tun, trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten! (Jesaja 1,17 © Lutherbibel 2017)

„Jeden Tag eine gute Tat.“ Dieses Motto der Pfadfinder in aller Welt hat mich stets beeindruckt: Jeden Tag etwas Gutes tun, das ist ein toller Vorsatz. Und was hätte das für Auswirkungen, wenn ich diesen Vorsatz jeden Tag verwirklichen könnte. Dann wäre ich vielleicht ein bisschen wie Mutter Teresa, die sich um die Ärmsten der Armen gekümmert hat. Ein bisschen wie Martin Luther King, der gegen die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe gekämpft hat. Oder vielleicht auch ein bisschen wie jene Frau in der Gemeinde, die für jeden, der ihr begegnet, ein offenes Ohr hat und jedem tatkräftig hilft. Jeden Tag eine gute Tat.

Zu solchem Handeln fordert auch das Bibelwort von Jesaja auf. Darin steckt ein gewaltiger Anspruch. Denn wer von uns kann schon aufrichtig sagen, dass er jeden Tag so handelt? Ich für meinen Teil habe mir vorgenommen, jeden Tag eine gute Tat zu verrichten. Denn für mich bedeutet es, dass jeder Mensch gut sein kann.

WiederWort von Stella (13)

Lebenskuss

In Amerika beginnt ab dem 07. Februar die Valentinswoche.

Passend zum morgigen Valentinstag ist heute, so sagt es der Kalender für kuriose Feiertage, der Tag des Kusses. Wir sollen unserem Liebsten oder unserer Liebsten damit zeigen, wie gern wir ihn oder sie haben.

Auch die Bibel ist voll von Küssen.

Im 1. Buch Mose formt Gott den Menschen aus Erde und haucht ihm den Atem des Lebens ein. Das ist der erste Kuss. Der Lebenskuss. Der Moment, in dem die Liebesgeschichte zwischen Gott und dem Menschen beginnt.

Gottes Zuspruch, dass er immer bei uns ist, denn er hat uns das Leben geschenkt.

WiederWort von Sophia (24)

Konfetti

Du musst dir schon selber Konfetti in dein Leben pusten.

Ein Spruch, den ich vor einiger Zeit aufgeschnappt und dabei erkannt habe, wie viel Wahrheit in ihm steckt. Es gibt immer zwei Möglichkeiten: Entweder man ergibt sich den negativen Dingen, die einen im Leben in verschiedensten Abschnitten widerfahren, versinkt in Trauer und gibt das Gute auf. Oder man rappelt sich wieder auf und fängt an, die Situation mit positiven Gedanken zu versehen. Denn steckt nicht in jeder Niederlage und jedem Schicksalsschlag immer auch etwas Gutes? Eine Erkenntnis, die man erlangt, oder eigene innere Stärke?

Manchmal sind es die Begegnungen mit anderen, die wie Konfetti auf uns herabsiedeln. Am Ende liegt es aber an uns selbst: Lassen wir den Regen oder Konfetti auf uns einwirken?

Wer oder was ist für dich das Konfetti in deinem Leben?

WiederWort von Romina (26)

Entscheidung

Hallo, ich erinnere dich daran, dass heute der Tag der Entscheidung ist. Hast du dich heute schon entschieden? Bestimmt, doch ich gebe dir trotzdem noch etwas zum Entscheiden: Nimmst du die rote oder die blaue Pille?

Wähle: rot oder blau

 

 

Rot

Interessant, du hast dich also für die rote Pille entschieden. Warum? Ist Rot deine Lieblingsfarbe, oder hattest du gar kein Kriterium? Vielleicht hast du auch Matrix gekuckt und weißt, wo das ganze hinführen kann? Machen wir es einfacher: Was soll es heute Abend zu Essen geben?

Wähle: Kartoffeln oder Nudeln

 

Blau

Interessant, du hast dich also für die blaue Pille entschieden. Warum? Ist Blau deine Lieblingsfarbe, oder hattest du gar kein Kriterium? Vielleicht hast du auch Matrix gekuckt und weißt, wo das ganze hinführen kann?
Machen wir es einfacher: Was soll es heute Abend zu Essen geben?

Wähle: Kartoffeln oder Nudeln

 

Kartoffeln

Als du das Abendessen machen willst, merkst du, dass die Kartoffeln wohl schlecht geworden sind. So ein Mist, die Nudeln wären wohl doch die bessere Entscheidung gewesen. Aber es ist ja noch Zeit…

Wähle: Nudeln

 

Nudeln

Ohja, die Nudeln waren eindeutig die richtige Wahl und diese Tomatensauce dabei… einfach nur lecker.
Und jetzt? Wie geht der Abend weiter? Fernsehen, arbeiten, was spielen? Es gibt so viele Möglichkeiten.

 

Entscheidung

Mit all den Entscheidungen in unserem Leben gehen so viele Fragen einher: Was ist gut? Was ist schlecht? Was schadet? Was hilft?

Bei all den Entscheidungen ist eine ganz besonders wichtig und das ist Gottes Entscheidung für dich: Er hat sich entschieden seinen Sohn für dich zu geben, weil er dich so sehr liebt. (Johannes 3,16) So sind wir in all unseren Entscheidungen getragen von Gott.

WiederWort von Yann (23)

no pressure

Nicht mehr lange bis zu den Zeugnissen fürs Halbjahr. Die Noten stehen längst schon fest. Zwischen 1 und 6 hat jemand aufgeschrieben, was er von mir hält.

Schon wieder Überstunden heute. Aber das gehört dazu. Beruflich erfolgreich bin ich nur, wenn ich auch Leistung bringe.

Oma im Seniorenheim besucht, ein leckeres Essen für die Lieben vorbereitet und jedem verständnisvoll zugehört. Ist ja klar, ich bin doch ein guter Familienmensch.

Beurteilung, Leistung, Erwartungen. Kann man es sehen? Da bin ich auf Dauer kein Fan von.

Jesus erzählt davon, dass Menschen in einem Weinberg arbeiten. Einige 10h, andere 5h und andere nur 1h. Doch alle erhalten am Abend den Lohn, der für 10h Arbeit vereinbart war. Das ist nicht nur ungerecht, sondern auch entlastend. Was ich Gott wert bin, hängt am Ende des Tages nicht davon ab, was ich geschafft habe.

Durch Gottes Gnade bin ich, wer ich bin. (1. Korinther 15,10a)

Ich ergänze: Weil Gott mir liebevoll begegnet, darf ich sein, wer ich bin. Mit Gott an meiner Seite kann ich mit einer großen Portion Gelassenheit den Erwartungen, dem Leistungsdruck und der Beurteilung durch mich oder andere entgehen.

WiederWort von Sebastian (32)

Friedenssucher

„Gewaltlosigkeit erfordert einen doppelten Glauben: den Glauben an Gott und den an den Menschen.“

So hat Mahatma Gandhi auf den Punkt gebracht, was ihn in seinem Einsatz für Freiheit und Gerechtigkeit geleitet hat: der Verzicht auf jegliche Gewalt, sein Glaube und das Vertrauen darin, das wir Menschen es schaffen können, friedlich miteinander zu leben. Heute vor 71 Jahren kam Gandhi bei einem Attentat ums Leben.

Die Jahreslosung für dieses Jahr gibt uns Frieden auf:

Suche Frieden und jagfe ihm nach! (Psalm 34,15)

Wo sucht ihr Frieden und wie jagt ihr ihm nach?

WiederWort von Stefanie (33)

halbherzig

Halbherzig. – Nicht ganz bei der Sache?

Was immer ihr macht, das macht von Herzen. (Kolosser 3,23)

Womit auch immer ihr euer Leben füllt, seid 100% dabei, mit jeder Faser eures Körper, mit eurem ganzen Herzen.

WiederWort von Sebastian (32)

Die Bücherei

Die Bücherei

 

hier fühlt man sich sicher und geborgen

in anderen Welten verschwinden

weg von all den Sorgen

weg von all den Sünden

heute gleicht gestern gleicht morgen

doch hier kann man Hektik überwinden

hier fühlt man sich sicher und geborgen

 

tief im Großstadtdschungel

verborgen dicht im Getummel

dort kann man dich finden

und sein Herz

an dich binden

eine Auszeit kann man sich hier nehmen

vom Großstadtstress einfach abgehen

wir tauchen ab

in viele Geschichten

wo große Helden Gutes verrichten

 

hier fühlt man sich sicher und geborgen

in andere Welten verschwinden

weg von all den Sorgen

weg von all den Sünden

heute gleicht gestern gleicht morgen

doch hier kann man Hektik überwinden

hier fühlt man sich sicher und geborgen

 

Anfang, Hauptteil, Happy End

nichts Tristes, nicht wie man es kennt

jedes Buch ob groß, ob klein

so bunt von Büchern deine Regale

breite und schmale, allesamt Portale

Held, Ritter, Drache, Schloss

das alles findet man im 2. Geschoss

 

hier fühlt man sich sicher und geborgen

in andere Welten verschwinden

weg von all den Sorgen

weg von all den Sünden

heute gleicht gestern gleicht morgen

doch hier kann man Hektik überwinden

hier fühlt man sich sicher und geborgen

 

WiederWort von Aaliyah (13), Annalena (13), Lilli (13), Rojin (13) und Stella (13)

Du veränderst mich

WiederWort von Sebastian (32)

Sag es mir!

Antworten – jeden Tag bekommen und geben wir sie. Doch was, wenn eine Frage unbeantwortet bleibt? Gibt es überhaupt auf jede Frage eine Antwort?

Man könnte meinen, dass wir ein Recht auf Antworten haben. Leider entspricht das nicht immer der Realität. Manchmal suchen wir vergebens nach einem Grund, einer Idee, einem Ansatz, um Klarheit zu erlangen. Dann sind wir hilflos, sprachlos. Dabei beantworten sich viele Fragen von allein, wenn wir Geduld haben. Oft liegt die Lösung am Ende in uns selbst, wenn wir lernen, mit der Frage zu leben und zu akzeptieren, dass wir nicht immer von jedem und in jeder Lebenslage eine Antwort erwarten können.

Bittet, so wird euch gegeben. Suchet, so werdet ihr finden. Klopft an, so wir euch aufgetan. (Matthäus 7,7)

Gibt es eine Frage, auf die du noch keine Antwort hast?

WiederWort von Romina (26)

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