Ich glaube, jeder hat das schon mal erlebt: Man arbeitet an etwas, zum Beispiel einem Projekt, einer Aufgabe oder einem Geschenk. Irgendwie findet man dann immer noch etwas, das nicht gut genug ist beziehungsweise besser sein könnte. Also verbessert man es oder macht es nochmal. Und letztlich sitzt man stundenlang an einer Sache, die eigentlich nur eine halbe Stunde gedauert hätte – wäre da nicht dieser Perfektionismus.

Irgendwas könnte immer besser sein und nach und nach verliert man seine Prioritäten aus den Augen. Mir fällt es manchmal schwer, Sachen zu beenden, mit denen ich nicht 100 % zufrieden bin.

Im Buch des Predigers Salomo steht:

Denn es ist kein Mensch so gerecht auf Erden , dass er nur Gutes tue und nicht sündige. (Prediger 7,20 – Lutherbibel 2017)

Gemeint ist, dass kein Mensch perfekt ist und Gott weiß das. Darum versuche ich, meine Schwächen zu akzeptieren und auch Unperfektes zuzulassen.

WiederWort von Lisa (19)