Autor: WiederWort (Seite 1 von 10)

Zwei Wölfe

In jedem von uns tobt ein Kampf zwischen zwei Wölfen. Ein Wolf ist gut, der andere böse. Welcher der beiden wird den Kampf gewinnen?

Der, den wir füttern.

Diese alte, indianische Weisheit beschreibt bildhaft die alltägliche Herausforderung in jedem von uns. In uns wohnen gute und schlechte Gedanken, Hoffnungen und Ängste, und immer wieder stehen sie sich gegenüber im täglichen Kampf mit uns und unserer Sichtweise. Positiv denken, das ist oft leichter gesagt als getan. Wenn man jedoch überlegt, was es bewirken kann, entdecken wir die Kraft darin. Nicht immer wird der gute Wolf gewinnen. Und nicht immer schenken wir ihm genug Beachtung. Aber jedes Mal, wenn wir kämpfen, geben wir dem guten Wolf die Chance, als Sieger aus dem Kampf hervorzugehen. Denn am Ende haben wir immer die Wahl – nähren wir unsere guten oder unsere schlechten Gedanken?

WiederWort von Romina (27)

Morgenröte

Gott ist bei euch,

wie weit ihr auch gerannt sein mögt,

wie sehr ihr euch auch verannt haben mögt,

wie sehr ihr euch auch verlaufen habt,

Gott ist bei euch.

In eurer Dunkelheit scheint ein Licht.

Nein, eure Dunkelheit ist Licht.

Bei Gott.

Denn Gott ist das Licht.

Er lässt nicht los,

er lässt nicht fallen,

er hält.

Nähme ich Flügel der Morgenröte… (Psalm 139,9-12)

 

WiederWort von Yann (24)

Zielstrebigkeit?!

Es geht voran und schon ist das nächste Ziel, der nächste Gipfel im Blick. Mit Gott kann ich gestärkt in das neue Jahr gehen. Doch das steht Jesus, ganz am Anfang seiner Zeit auf der Erde, und sagt:

Gott ist nahe. Tut Buße und glaubt an das Evangelium. (Markus 1,15)

Ich glaube, dass Gott mir nahe ist. Glaube an das Evangelium, dass ich ewig bei Gott bleibe. Deshalb kann ich inne halten. Kann über meine Ziele und mein Handeln nachdenken. Kann sogar umkehren. Genau das ist Buße. Genau das ist Freiheit. Beides ermöglicht Gott mir.

WiederWort von Sebastian (33)

#nächstenliebe

Am Sonntag haben wir die erste Kerze auf unserem Adventskranz angezündet. Dies war der Auftakt in die alljährliche Weihnachtszeit und ein Symbol dafür, dass wir von nun an auf den Heiligen Abend warten.

Die Adventszeit ist eine besondere und heilige Zeit, die für Besinnlichkeit und Barmherzigkeit unter den Menschen sorgt. Wenn wir jedoch auf die Straßen und in die Läden schauen, ist alles, was wir manchmal erkennen können, Hektik, Stress und Unzufriedenheit. Wir vergessen in solchen Momenten, was in der Weihnachtszeit wirklich zählt und was uns der Glaube lehrt.

Auch wenn unsere Gesellschaft mit den Jahren immer schnelllebiger geworden ist, hilft oft ein einfaches Lächeln, um auch andere wieder an die Bedeutung von Weihnachten zu erinnern und daran, dass Nächstenliebe im Zentrum von Weihnachten steht. Denn sie ist und bleibt das schönste Geschenk, das wir uns gegenseitig machen können.

WiederWort von Romina (27)

Wege bereiten

Kirche bleibt lebendig , weil zahlreiche Menschen ein stabiles Fundament bilden. Sie ermöglichen es anderen, den Weg mit Gott zu gehen und ihn kennen zu lernen. Auch Junia war so eine, die sich engagiert hat. Das Ende des Römerbriefes erzählt uns, dass sie so viele Menschen begeistert hat. Nur wenige Jahre nach der Auferstehung Jesu Christi leitete sie als Frau bereits eine der ersten Gemeinden.

Ich frage mich: Wo kann ich heute Menschen begeistern? Womit kann ich ermöglichen, dass Menschen in der Kirche Gott begegnen können?

WiederWort von Sebastian (33)

Klarheit gewinnen

Es ist ganz einfach: Im Herbst trägt man besser Gummistiefel. Geschützt vor Laub und Nässe kommt man so gut durch den Tag.

So einfach kann es sein und doch zerbrechen ich mir den Kopf. Nicht über Schuhe, aber wach liege ich abends trotzdem. Ich bin verstrickt in die Wirren meines Lebens.

Der Buß- und Bettag heute ist meine Gelegenheit, aus der Verwirrung heraus zu kommen. Nur einen Satz braucht der Prophet Micha, um mir vor Augen zu führen, wie ich Klarheit gewinne:

Du weißt, was gut für dich ist, was Gott dir gesagt hat: Orientiere dich an seinem Wort, lebe, indem du liebst, und sei dir bewusst, wer du bist und wer du nicht bist. Micha 6,8

Heute steige ich in die Gummistiefel Gottes.

WiederWort von Sebastian (33)

Zuerst Liebe

„Glaube ist eine lebendige, verwegene Zuversicht auf Gottes Gnade. Und solche Zuversicht macht fröhlich, mutig und voll Lust zu Gott und allen Geschöpfen.“

Das hat Martin Luther gesagt. Morgen erinnern wir uns an ihn, wenn wir Reformationstag feiern. Ich mag den Reformationstag. Er macht mir deutlich: Gottes Liebe muss ich mir nicht verdienen. Sie geht allem voran. Denn Gott wendet sich mir zuerst zu. Meine Liebe zu ihm und zu anderen Menschen ist meine Antwort darauf.

Vielleicht habt ihr Lust, morgen den Reformationstag im Gottesdienst mitzufeiern: Um 18:30 Uhr in der Christuskirche.

WiederWort von Stefanie (34)

beziehungsweise

Beziehung bedeutet aufeinander bezogen zu sein,
sich gegenseitig an zu ziehen,
sich zu dem anderen hingezogen zu fühlen,
und manchmal auch den anderen ziehen zu lassen.

In was für einer Beziehung steht ihr zu Gott?
Ist Gott euer Vater? Ist Gott eure Mutter?
Ist das wichtig?

Wie lebt ihr eure Beziehung zu Gott?

WiederWort von Yann (24)

Healing

„May your journey of healing be a beautful one.“

Diesen Spruch las ich in den letzten Tagen und er brachte mich zum Nachdenken. Wer schon einmal in einer Situation war, in der er nicht mehr wusste, wie es weitergehen soll, sollte sich diese Worte einmal zu Gemüte führen. Oft sind wir in solchen Phasen unseres Lebens viel zu streng mit uns selber. Wir haben das Gefühl, wir müssen weiter funktionieren und immer 100% geben, obwohl wir innerlich bereits nach dem letzten Grashalm greifen. Wir erlauben es uns nicht, sich die Zeit, die wir wirklich brauchen, um wahrhaftig von innen heilen zu können, zu nehmen. Die Zeit, in der wir wieder zu uns selbst finden können. Manchmal dauert dieser Prozess sehr lange. Aber das ist ok. Akzeptieren wir diesen Zustand der Heilung als etwas Wichtiges und Essenzielles. Wunden heilen nicht vom einen auf den anderen Tag. Aber man muss zu ihnen stehen und lernen mit ihnen zu leben, damit sie heilen können. Denn am Ende wird jede Wunde zu einer Narbe und Narben erinnern uns daran, dass wir in der Lage sind, auch schwere Zeiten durchzustehen.

„One day you will look back and realize why everything collapsed; there is always beauty after chaos.“ – Eleni Sophia

WiederWort von Romina (27)

Personen im Neuen Testament: Stephanus

Nachdem Jesus zu Gott gegangen war, übernahmen die 12 Apostel, ehemalige Jünger von Jesus. Bald war klar, die Arbeit schaffen sie nicht allein. Also fanden sie mit Gottes Hilfe 7 Diakone. Diakon kommt von _dienen_ und ganz praktisch dienten die Sieben den Armen, Kranken und Alten.

Stephanus war einer von ihnen und zeigte, dass Hilfsbereitschaft bedingungslos zu einem Leben mit Gott gehört. Gleichzeitig sprach er weiterhin von dem Evangelium von Jesus Christus. Denn Stephanus sagte sich: Von dem wunderbaren und liebevollen Gott erzählen, das geht eigentlich immer.

Natürlich ist ihm noch mehr passiert, für seinen Glauben musste er sogar sterben und heute ist unsere St. Stephani-Kirche nach ihm benannt. Nachlesen könnt ihr das alles in Apostelgeschichte 6+7.

WiederWort von Sebastian (32)

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