Autor: WiederWort (Seite 1 von 11)

Fake News

FAKE NEWS, TOTAL FAKE NEWS,

ach, wie bin ich es leid! Dieses ganze Rumgelüge, dieses Wahrheit Verdrehen und Verschwörungen in die Welt Posaunen. Hier eine Lüge, da eine Vertuschung. Unter den ganzen Unwahrheiten scheint mir die Wahrheit doch immer schwieriger zu finden zu sein.

Denn die Lüge macht die Wahrheit unsicher, sie nagt an ihr und untergräbt sie, in der Hoffnung sie eines Tages stürzen zu können und eine alternative Wahrheit an ihre Stelle zu setzen. So mag die Lüge in einigen Menschen dominieren, in einigen Ländern herrschen.

Dabei wird sie eingesetzt, um sich einen Vorteil zu verschaffen, Probleme unter den Teppich zu kehren und um von eigenen Fehlern abzulenken. Die Lüge lässt uns in einem anderem Licht erscheinen, in dem Licht mit dem wir uns selbst bestrahlen und in dem uns andere sehen sollen. Da nehme ich mich nicht raus.

Das Licht der Wahrheit ist ein ganz anderes. Es ist nicht das Licht, das wir auf uns selbst richten, sondern das, was von außen auf uns fällt. Es zeigt uns in einem anderen Licht, es zeigt, wie wir wirklich sind.

Die Bibel ist von der Thematik Lüge und Wahrheit durchzogen. Von der Lüge der Schlange im Paradies bis zu den Lügen des Teufels in der Offenbarung. Mit ihren tausenden Jahren an menschlicher Erfahrung kommt sie zu dem Ergebnis, das Gott die Wahrheit in den Lügen unserer Welt ist.

Im Neuen Testament sagt Jesus: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Jesus ist das Licht der Wahrheit, das in unsere Dunkelheit scheint und uns befreit. Er stellt seine Liebe, Gnade und Barmherzigkeit als Wahrheit gegen die Lüge. Wenn wir uns von diesem Licht anstecken lassen, können wir selbst die Dunkelheit vertreiben und Jesu Wahrheit der Lüge entgegenstellen.

Das wäre ein Schritt hin zu Gottes Reich.

WiederWort von Yann (25)

Wer bist du, wenn dich niemand sieht?

Mit wem teile ich ein Lächeln? Und wem kann ich meine Tränen zeigen? Wer erträgt meine Sorgen? Und wer ist der Verbündete meiner Träume? Wo zeige ich, was und wer ich bin? Und wo bin ich lieber auch jemand anders? Was passiert, wenn ich meine Haustür öffne? Und was wird, wenn ich sie wieder schließe?

Ich sehe das nicht schwarz oder weiß. In meinen Augen ist es unmessbar wertvoll, sich auf andere Menschen einzulassen. Gleichzeitig besteht so die Gefahr, wenn auch nur kurz den Kontakt zu mir zu verlieren. Gott ist dabei mein Verbündeter.

Ein Mensch sieht, was vor Augen ist.
Gott sieht ins Herz hinein.
1 Samuel 16,7

Gott kennt mich, weil er ungefilter sieht und hört, wer ich bin und wie mein Leben abläuft. Gott sieht in mich hinein und nimmt mich an, so wie ich bin. Niemals schreckt er zurück, er bleibt bei mir. Und da Gott mich so gut kennt, hilft er mir, selbst bei mir zu bleiben. Er sieht mich mit einzigartigen Augen. Sieht mich, wie ich bin. Und so sehe ich, wie ich bin.

WiederWort von Sebastian (34)

Tagebuch

Ich bin gerade im Urlaub. Ich will euch nicht neidisch machen; das sei ferne! Aber für diesen Urlaub habe ich mir etwas vorgenommen, was ich noch nie gemacht habe: Ich schreibe Tagebuch. Ich wollte die vielen Momente, die ich in dieser (Aus-)Zeit erlebe, festhalten, um dann in ein paar Jahren zurückschauen und mich erinnern zu können. Jetzt merke ich aber, dass Tagebuch-Schreiben nichts ist, was mich allein auf die Vergangenheit zurückschauen lässt.

Ich blicke mit anderen Augen auf meine Gegenwart. Ich mache mich auf die Suche und entdecke viele Momente, die ich gerne festhalten, die ich niederschreiben will. Das Tagebuchschreiben lässt mich mehr auf das achten, was ich erlebe; vielleicht ein bisschen wie Stefanie das von St. Mungo geschrieben hat.

Ich frage mich, ob ich diesen Blick nicht in meinen Alltag integrieren kann. Natürlich kann ich da nicht jeden Tag Tagebuch schreiben; das wäre mir viel zu aufwendig. Aber vielleicht kann ich ja einen Gedanken, eine Begegnung, einen besonderen Moment festhalten. Und vielleicht kann ich so auch mehr auf das achten, was ich zusammen mit Gott oder von Gott erlebe.

Ich glaube, dass es wichtig ist, diese Momente festzuhalten. Sie führen uns den reichen Schatz an Erlebnissen mit Gott vor Augen und helfen, in Zeiten des Zweifelns zurückzublicken und sich daran zu erinnern, dass Gott da ist.

„Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“ (Psalm 103,2)

WiederWort von Yann (25)

Teilen

Schöne Momente werden natürlich geteilt. In deinem Status auf WhatsApp oder in deiner Story auf Instagram. Mit Freunden.

Ein tolles Urlaubserlebnis? Wird geteilt! Ein leckeres Essen? Wird geteilt! Unsere schönsten Momente wollen wir nicht für uns behalten. Völlig klar!

Manchmal erlebt man auch „Gottes-Momente“. Wenn man Mist gebaut hat und dann spürt wie Gott vergibt oder wenn man mal traurig ist und bei Gott wieder Trost und Freude findet. Wenn Gott einen kleinen Sorgenberg kleiner gemacht hat. Wenn man über Gottes Liebe staunt. Wenn unsere Gebete erhört werden und wir Wunder erleben. Hast du schon einmal einen Gottes-Moment erfahren?

Ich persönlich teile sehr gern meine Erfahrungen mit andern Menschen. Damit meine ich nicht in der Story bei Instagram. Nein. Wenn ich am Wochenende etwas erlebt habe, dann stürme ich morgens in die Schule und erzähle meinen besten Freunden jedes kleinste Detail.
Ich habe ein paar Verse gefunden, die uns alle dazu herausfordern:

„Vor der ganzen Gemeinde erzähle ich voll Freude, wie gerecht du bist und handelst. Herr, du weißt: Nichts kann mich abhalten, davon zu reden! Nie will ich verschweigen, dass du für Recht sorgst. Vor der ganzen Gemeinde rede ich von deiner Treue und Hilfe, ich erzähle, wie ich deine große Liebe erfahren habe.“ (Psalm 40, 10-11,Hfa)

Was hast du mit Gott erlebt? Teile es!
Ich möchte dir Mut machen, davon zu erzählen. Deinen Freunden. In der Jugendgruppe. In deinem Haushalt.

WiederWort von Stella (15)

Dankbarkeit

Fast zwei Wochen sind seit unserer Freizeit nach Dänemark vergangen. Zwei Wochen, in denen wir uns wieder an den Alltag gewöhnt haben – Arbeit und Schule haben schon begonnen.

Doch die Erinnerungen an unsere Erlebnisse, an die Gemeinschaft und an den Spaß, den wir hatten, begleiten mich noch immer.

Ich erinnere mich, wie ich häufig einen Moment inne hielt, auf den See vor unserem Haus geblickt habe und mir gedacht habe: Danke, dass wir trotz dieser kuriosen Zeit hier sein dürfen. Danke für die fast ganz „normale“ Freizeit. Danke, dass wir das erleben dürfen.

Ich danke dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. (Psalm 139,14)

WiederWort von Sophia (25)

Wo ist deine Hilfe?

Gott, wo ist deine Hilfe?

Das ist eine Frage, die Menschen zu allen Zeiten bewegt hat und gerade durch Corona vielleicht wieder in den Fokus vieler Christen rückt. Wo ist deine Hilfe in meiner Not, in meiner Sorge um Leib und Leben?

Diese Frage ist eine berechtigte Frage. Denn im Glauben an einen Gott, dem alles möglich ist, liegt doch auch die Hoffnung, dass er unser Leben in der Hand hält und uns vor Not und Sorge beschützt. Immer wieder machen wir aber die Erfahrung, dass alles, was uns niederdrückt, nicht einfach von uns genommen wird, sondern wir uns mühselig dadurch kämpfen müssen. Wo ist da Gottes Hilfe?

Wir rufen mit Jesus: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Ein Vers aus 1. Könige 19 ist mir in diesem Zusammenhang besonders hängen geblieben:

„Der Engel des HERRN rührte Elia an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.“

Lutherbibel 2017, © Deutsche Bibelgesellschaft

Er sagt mir, dass Gott all das, was uns bedrückt, sieht. Er sieht den weiten Weg, den wir vor uns haben. Aber er nimmt ihn nicht einfach von uns, sondern unterstützt uns auf unserem Weg. Er gibt uns Kraft, damit wir nicht aufgeben müssen, hilft uns trotz unserer Sorgen und Nöte aufzustehen und diesen Weg laufen können. Und so können wir, auch wenn alles andere versagt, sicher sein, dass Gott und seine Kraft bei uns ist, auch im finsteren Tal.

WiederWort von Yann (25)

Heiliger Geist?

Vater, Sohn und ???

Ja und wer eigentlich?
Der Heilige Geist?
Was ist das? Oder wer ist das?

Er ist einer, der im Glaubensalltag vieler gar keine große Rolle spielt.
Wir nennen ihn im Glaubensbekenntnis, aber irgendwie auch nur nebenbei.
Zum Vater beten wir. Zum Sohn beten wir. Auch zum Heiligen Geist?

Dabei ist er doch ein Teil von Gott, einer von drei.

Er ist derjenige, der uns in Gemeinschaft untereinander und mit Gott bringt. (1 Kor 12)
Er ist derjenige, der uns mit sich Gottes Kraft schenkt. (2 Tim 1)
Ja, er ist derjenige, der alles Leben leben lässt. (Gen 2)
Er ist derjenige, der uns trösten kann und immer besteht. (Joh 14)
Er ist derjenige, durch den wir einander lieben können. (Gal 5)

Wer ist der Heilige Geist für dich?

WiederWort von Yann (25)

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