Autor: WiederWort (Seite 1 von 9)

Healing

„May your journey of healing be a beautful one.“

Diesen Spruch las ich in den letzten Tagen und er brachte mich zum Nachdenken. Wer schon einmal in einer Situation war, in der er nicht mehr wusste, wie es weitergehen soll, sollte sich diese Worte einmal zu Gemüte führen. Oft sind wir in solchen Phasen unseres Lebens viel zu streng mit uns selber. Wir haben das Gefühl, wir müssen weiter funktionieren und immer 100% geben, obwohl wir innerlich bereits nach dem letzten Grashalm greifen. Wir erlauben es uns nicht, sich die Zeit, die wir wirklich brauchen, um wahrhaftig von innen heilen zu können, zu nehmen. Die Zeit, in der wir wieder zu uns selbst finden können. Manchmal dauert dieser Prozess sehr lange. Aber das ist ok. Akzeptieren wir diesen Zustand der Heilung als etwas Wichtiges und Essenzielles. Wunden heilen nicht vom einen auf den anderen Tag. Aber man muss zu ihnen stehen und lernen mit ihnen zu leben, damit sie heilen können. Denn am Ende wird jede Wunde zu einer Narbe und Narben erinnern uns daran, dass wir in der Lage sind, auch schwere Zeiten durchzustehen.

„One day you will look back and realize why everything collapsed; there is always beauty after chaos.“ – Eleni Sophia

WiederWort von Romina (27)

Personen im Neuen Testament: Stephanus

Nachdem Jesus zu Gott gegangen war, übernahmen die 12 Apostel, ehemalige Jünger von Jesus. Bald war klar, die Arbeit schaffen sie nicht allein. Also fanden sie mit Gottes Hilfe 7 Diakone. Diakon kommt von _dienen_ und ganz praktisch dienten die Sieben den Armen, Kranken und Alten.

Stephanus war einer von ihnen und zeigte, dass Hilfsbereitschaft bedingungslos zu einem Leben mit Gott gehört. Gleichzeitig sprach er weiterhin von dem Evangelium von Jesus Christus. Denn Stephanus sagte sich: Von dem wunderbaren und liebevollen Gott erzählen, das geht eigentlich immer.

Natürlich ist ihm noch mehr passiert, für seinen Glauben musste er sogar sterben und heute ist unsere St. Stephani-Kirche nach ihm benannt. Nachlesen könnt ihr das alles in Apostelgeschichte 6+7.

WiederWort von Sebastian (32)

Wo ist Gott?

Ich habe nachgeschaut, im Himmel kann man Gott auch nicht treffen. Keine Tür, an der ich klingeln kann. Kein Ort, an dem ich ihn kurz sehen kann.

Ein Stück bleibt Gott für mich so weiterhin unbekannt. Und manchmal denke ich, gerade weil Gott geheimnisvoll bleibt, bleibt er auch absolut unabhängig, unverfügbar. Er macht eben sein Ding.

König Salomo sagte: Der Himmel und aller Himmel Himmel können Gott nicht fassen – wie sollte es dann der Tempel tun, den ich erbaut habe? (1. Könige 8,27)

WiederWort von Sebastian (32)

Personen im Neuen Testament: Paulus

Ach, ich wollt, ich wäre wie Paulus… So stark in Glauben und Vertrauen. So mutig im Verkündigen, so genial in seinen Einfällen. So unnachgiebig trotz schwerer Rückschläge.

Und schreibt er es nicht auch selbst? Werdet wie ich. (Galater 4,12)

Aber will man jemanden zum Vorbild, der selbst dazu aufruft? Ist so einer nicht arrogant?

In der Tat scheint Paulus ein bisschen arrogant gewesen zu sein, da er seinen Lebensweg den Besten (1. Korinther 7,7) und seine Schwachheit die Größte nennt (1. Korinther 4,6-16). Außerdem beschimpft er seine Gegner immer wieder aufs Schlimmste (Galater 1,6-9).

Kann so einer ein Vorbild sein?

Er ist aber eben auch der, der sein Leben für Gott auf den Kopf gestellt hat und vom Christenverfolger zum Verkündiger wurde (Apostelgeschichte 9,1-19). Der die Freiheit für alle Menschen, egal wer sie sind, in Jesus Christus aufgezeigt hat (Galater 3,28). Der das Evangelium über die Grenzen Israels hinaus in die Welt getragen und sich bei all dem immer ganz auf Gott verlassen hat.

Damit ist Paulus also wirklich einer der ganz Großen unseres Glaubens.

WiederWort von Yann (24)

Verlust

Gott

Bei all dem Leid sagen viele, Wo ist Gott? Warum tut er denn nichts?

Verlust

Manchmal werden wir mit Dingen konfrontiert, die wir glauben, nicht bewältigen zu können. Z.B. der Tod eines geliebten Menschen. Wir bemühen uns den tieferen Sinn darin zu erkennen. Und wenn da kein Sinn zu finden ist, stellen wir Gott in Frage. Wir sehen auf und sagen: Gott, wie kannst du uns solch eine Last aufbürden. Aber wir wissen gar nicht was Gott vorhat, nicht wahr? Wir verstehen Gottes Plan nicht, wie könnten wir?

Doch ich sage euch: An dieser stelle kommt der Glaube ins Spiel. Der Glaube kann uns helfen, seine Botschaft in unserem eigenen Leben zu erkennen. Vielleicht soll uns dieser Verlust lehren, die, die wir lieben, nicht für Selbstverständlich zu halten, auch die einfachen und alltäglichen Momente zu schätzen, unsere Mitmenschen so bedingungslos und so mutig und so leidenschaftlich zu lieben, wie wir können, und in dieser Liebe, menschlicher Liebe, nachsichtiger, bedingungsloser, andauernder Liebe werdet ihr Frieden finden.

Amen.

WiederWort von Stella (14)

Geduld

Have a little patience!

Minutenlang an der Kassenschlange anstehen, im Stau darauf warten, dass es weiter vorwärts geht, auf den Besuch warten, der einfach nicht auftaucht, auf die Rückmeldung von lieben Menschen warten, über eine verlorene Liebe oder Freundschaft trauern – all dies sind Dinge, bei denen man oft die Geduld verliert.

Man verzweifelt an der Machtlosigkeit, in der man sich befindet. Wieso geht das nicht schneller? Geduld aufbringen treibt einen manchmal zur Weißglut. Geduld ist eine Tugend – mit ihr lernen wir, ein Stück weit befreiter zu werden. Denn wer sich in Geduld übt, der ist freier. Oft leichter gesagt als getan, aber es ist möglich. Dabei fällt mir ein bekannter Spruch von Reinhold Niebuhr ein:

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Wobei fehlt dir oft die Geduld?

WiederWort von Romina (26)

Beten

Summerchallange

Heute heißt es: Beten

Und vielleicht nimmst du dir sogar 15 Minuten, suchst dir einen ruhigen Ort und bist einfach vor Gott. Denk an nichts Bestimmtes und gib Gott ein wenig Raum in deinem Leben. Beten, ohne eigene Worte zu sagen oder zu denken, offen für Gottes Wort.

Du dachtest, das wäre die Challange? Wie wäre es, wenn du dir morgen erneut 15 Minuten Zeit nimmst?

WiederWort von Sebastian (32)

Schweden

Ein Reisebericht:

Wir senden viele Grüße aus Schweden. Mitten in der Natur, im Wald und am See, verbringen wir viele schöne Momente und erleben eine tolle Gemeinschaft. An jedem Abend kommen wir zusammen und feiern unseren Abendabschluss, um den Tag und das Erlebte ausklingen zu lassen. Die Jugendlichen haben dort die Möglichkeit, ihr Erlebtes in einem Logbuch festzuhalten, um sich später an die schöne Zeit zu erinnern.

Jesus sagt: Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter euch. (Matthäus 18,20)

WiederWort von Sophia (25)

Lieblingsort

Summerchallange

Heute heißt es:  Sei dort, wo du dich wohl fühlst!

Der Sommer bringt nicht nur die Sonne und warme Temperaturen mit sich, sondern auch die Gelegenheit, diese für sich zu nutzen und öfter die eigenen vier Wände zu verlassen. Mit dem Rad durch die Natur fahren, lange Spaziergänge machen, Freunde besuchen oder mit der Familie einen Ausflug machen. All diese Dinge sind mit verschiedenen Orten verbunden. Man bricht aus dem Alltag aus und begibt sich an Plätze, an denen man sich wohlfühlt. Dabei hat jeder seinen persönlichen Lieblingsplatz, an dem er am liebsten ist und zur inneren Zufriedenheit findet. Und egal, wo wir sind, dort ist auch Gott.

Wo bist du am liebsten? Erzähl uns von deinem Lieblingsort oder schicke uns ein Foto davon.

Unser Gott ist über uns: Der Herr ist Gott im Himmel oben und unten auf der Erde. (5. Mose 4,39)

WiederWort von Romina (26)

Weniger ist mehr

Ganz oft werde ich an das Sprichwort „Weniger ist mehr“ erinnert. Auch ich benutze es oft. Ich habe mal eine Geschichte darüber gelesen, die ich sehr gerne mit euch teilen möchte:

Ein junger Mann wohnt in einer winzigen, wackeligen Hütte am Strand und rudert jeden Tag mit seinen Boot zum Fischen aufs Meer, nicht nur, weil er etwas zu essen braucht, sondern auch, weil er die Ruhe und den Frieden auf dem Wasser genießt. Aber gleichzeitig will er sein eigenes Leben und das seiner Familie verbessern, also arbeitet er schwer, um immer mehr und mehr zu fangen. Von seinem Verdienst, kauft er sich ein größeres Boot, damit sein Geschäft noch profitabler wird. Das führt zu einem dritten Boot und einem vierten, und im Laufe der Jahre erwirbt er eine ganze Flotte. Inzwischen ist er reich und besitzt ein großes Haus und ein florierendes Unternehmen, aber der Stress und die Verantwortung fordern ihren Tribut. Und da erkennt er, dass er später, wenn er sich zur Ruhe setzt, am allerliebsten in einer winzigen Hütte am Strand leben will, wo er den ganzen Tag mit seinem Ruderboot fischen kann. Weil er wieder den Frieden und die Ruhe empfinden möchte wie damals, als er jung war.

Ich bin der Meinung, dass diese Geschichte viel Wahres in sich trägt. Nicht jeder, der viel Geld hat oder ein großes luxuriöses Haus oder Sonstiges… ist glücklich. Manchmal sind die kleinen Dinge im Leben einfach schöner. Bei dem Spruch geht es darum, dass man nicht viel braucht um glücklich zu sein.

Und auch die Bibel bestätigt dies. In Lukas 12,15 heißt es:

Begehrt nicht das, was ihr nicht habt. Das wahre Leben wird nicht daran gemessen, wie viel wir besitzen.

WiederWort von Stella (14)

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