Autor: WiederWort (Seite 1 von 6)

Ziele

Ziele sind wichtig für uns. Sie motivieren uns, etwas zu erreichen. Schritt für Schritt kommen wir ihnen näher. Doch gerade diese Schritte sind es, die auch zur Last werden können. Die Stufen werden dann höher und länger, unser Ziel rückt in weite Ferne. Wir werden kraftlos und haben das Gefühl, unsere Beine schaffen keinen Schritt mehr. Wir schauen nur nach vorn und der Weg scheint einfach endlos. Das Ziel ist unmöglich weit entfernt.

Doch blicken wir auf unserem Weg mal nach rechts oder links, so sehen wir, dass es nicht nur unsere Beine sind, die uns tragen. Wenn wir aufhören, nur in eine Richtung zu starren, sehen wir auch wie wunderbar der Weg sein kann. Treue Freunde, schöne Momente, die eigene Familie und die Liebe Gottes sind es, die uns so stark machen, dass auch die längste Treppe zum Spaziergang wird.

Manchmal laufen wir dann sogar ein paar Stufen extra. Einfach so…

Jesus sagt zu den Menschen: Für euch ist es unmöglich, aber bei Gott ist alles möglich. (Matthäus 19,26)

WiederWort von Anna (26)

Personen im Alten Testament

Noah

Im Buch Genesis wurde der Patriarch Noah von Gott ausgewählt. Er war Gott treu, glaubte an Gott und deshalb sollte er für seine Familie eine Arche bauen, um die bevorstehende Sintflut zu überleben. So geschah es, dass er auch viele Tiere vor der Vernichtung durch die Wellen bewahrte und auf diese Weise den Fortbestand von Mensch und Tier sichern konnte.

Wir alle kennen die Erzählung von Gottes Güte und der ehrenvollen Rolle, die er Noah übertrug. Wer die Kraft des Glaubens nutzt, kann schier Unmögliches möglich machen. Das zeigt uns die Geschichte. Wer Vertrauen schenkt, dem wird Vertrauen entgegengebracht. Noah konnte so sogar Leben retten.

WiederWort von Romina (26)

Personen im Alten Testament

Amos

Ein einfacher Mann, ein Ziegenhirte aus Tekoa. Ein Prophet, der nie einer sein wollte und nur schwer damit zurecht kommt, einer zu sein.

Vielleicht wäre er zufriedener gewesen, nur Ziegen zu hüten. Aber Gott hat ihn zum Propheten berufen. In Israel lebten die Reichen auf Kosten der Armen und immer weniger Menschen glaubten an Gott. Deswegen hat Gott eine Botschaft für die Menschen, die Amos ihnen sagen muss. Amos fällt es schwer, aber er muss es erzählen: Israel wird untergehen.

Amos trägt damit eine schwere Last und trifft mit seiner Botschaft auf Widerstand. Er muss sogar das Land verlassen. Aber trotzdem folgt er Gottes Weg. Was für ein Glaube, was für ein Vertrauen.

WiederWort von Yann (24)

Du bist gut, so wie du bist!

Jeder und jede von uns kann etwas besonders gut. Der Eine kann gut Mathe. Die Nächste kann gut singen. Wieder ein Anderer kocht gerne und eine Andere hat immer einen guten Ratschlag parat.
Egal, wie unterschiedlich wir noch sein mögen: Vor Gott sind wir alle gleich! Er nimmt uns an mit all unseren Gaben, Talenten und Fähigkeiten. So bilden wir als Christinnen und Christen mit unseren unterschiedlichen Fähigkeiten eine Einheit. Eine lebendige Gemeinschaft, die unser Leben bunter macht und in der wir uns gegenseitig mit all unseren Stärken und Schwächen ergänzen. Stärken und Schwächen, die Gott uns gibt und wir deshalb gut sind, so wie wir sind!

Im Römerbrief steht:

Denn wie wir an einem Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe haben, so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, aber untereinander ist einer des andern Glied. (Röm 12, 4f. © Lutherbibel 2017)

WiederWort von Sophia (24)

Gott hat dich lieb Bibel

„Was steht denn da drin?“ fragt Nele und ich antworte im Vorbeigehen: „Schöpfung und Weihnachten, Abraham und Jesus, kennst du bestimmt.“ „Aber warum heißt die dann so?“ lässt Nele nicht locker. Ok, also mit etwas mehr Aufmerksamkeit: „In jeder Geschichte geht es darum, dass Gott mich lieb hat. Das ist das Grundgefühl in meiner Beziehung zu Gott. Wenn ich mir sicher bin, dass Gott mich lieb hat, kann ich viel freier leben und dabei eben auch Fehler machen.“ Nele ist nicht total überzeugt, war ja klar: „Ist das nicht trotzdem etwas einseitig?“ Ich zeige aufs Regal: „Deshalb haben wir ja noch ein paar andere Bibeln.“

WiederWort von Sebastian (32)

Träume

Jeder und jede von uns hat Träume. Die einen sind größer, die anderen kann man sich leicht erfüllen. Manchmal sind es schöne Träume, aus denen man gar nicht mehr aufwachen möchte, manchmal sind es Alpträume. Träume können unsere tiefsten Wünsche, aber auch unsere Ängste sein. Träume stellen eine Verbindung zu unserem Leben her.

Walt Disney sagte vor langer Zeit:

Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen.

 

 

In der Bibel gibt es jemanden, der seinen Traum gelebt hat. Jakob. Er träumt von der Himmelsleiter. Engel steigen auf und ab. Aber, er sieht nicht nur die Leiter, sondern auch Gott, der zu ihm spricht und ihm verspricht, dass er ihn begleiten und an seiner Seite sein wird. Das gibt Jakob Mut, diesen Traum zu leben.

Vielleicht können Träume so eine Art Sprache Gottes sein. Wenn man von schönen Dingen träumt, wie der bevorstehende Urlaub, eine Freundin nach einer langen Zeit wiederzusehen, das nächste Konzert und wenn es einem in dieser Vorfreude richtig gut geht und man total aufblüht, kann das ein cooler Kommentar von Gott sein, der sagt: Freu dich drauf und genieße es, wenn der Zeitpunkt da ist!

WiederWort von Sophia (24)

 

Gott ist Liebe

Mark Forster – 194 Länder

Mark Forster singt darüber, dass es so viele Länder gibt und man in ihnen so viel sehen kann. Mit dem Kopf bleibt er jedoch immer „bei dir“. Denn er singt über seine Liebe zu jemandem.

Gott hat unendlich Vieles geschaffen und alles aus, durch und mit Liebe. Nur weil wir lieben, kennen wir Gott, denn Gott ist die Liebe. Egal wie viel er um die Ohren hat, er bleibt in Gedanken immer bei jedem Einzelnen von uns. Und wer kennt schließlich nicht das Gefühl von Liebe?

Wer nicht liebt, kennt Gott nicht, denn Gott ist die Liebe. (1. Brief des Johannes 8)

WiederWort von Lisa (18)

mit Gott passt es

Jesus Christus sagt: Ich war tot und seht her, ich lebe bis in alle Ewigkeit. Offenbarung 1,18)

Tot und lebendig. Das passt nicht zusammen. Auch wir blicken hin und wieder auf unser Leben und haben den Eindruck: Das passt so nicht zusammen.

Mit Gott passt es. Im Undurchdringbaren öffnet Gott Schneisen, durch die ich gehen kann.

WiederWort von Sebastian (32)

Karfreitag

Heute, am Karfreitag, machen wir kurz Pause und erinnern uns, was damals geschah. Wir denken daran, dass Jesus am Kreuz gelitten hat. Doch wir wissen, dass dies nicht sein Ende war.

Betrachten wir den Tod Jesu als Zeichen des Verlustes und seine Auferstehung als Segen, der uns zeigt, dass Wunder möglich sind. Mit der Kraft Gottes vertrauen wir darauf, dass jeder Fall, jedes Leid und jeder Schmerz am Ende geheilt werden kann. So ist heute ein Tag der Trauer, aber auch ein Tag der Zuversicht und des Glaubens. Denn ein jedes Ende beinhaltet die Chance auf einen Neuanfang.

Wir glauben, aber wir sehen nicht. (2. Korinther 5,7)

WiederWort von Romina (26)

Gründonnerstag

Heute denken wir an die letzte Mahlzeit, die Jesus mit seinen Jüngern geteilt hat.

Wie sich das für Jesus angefühlt haben muss? Er wusste doch, was kommen würde.

Wie sich die Jünger fühlten, als sie hörten, dass es ein Abschied ist?

Ein letztes Mal Gemeinschaft. Ein letztes Mal Beisammensein. Heute ist also der Tag des Abschieds und der Traurigkeit. Aber beides ist gemischt mit Hoffnung, deren Farbe eben grün ist. Hoffnung auf ein Wiedersehen. Und so wirft nicht nur der Tod Jesu seinen Schatten. Jesu Auferstehung leuchtet uns entgegen.

WiederWort von Yann (24)

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