Autor: WiederWort (Seite 2 von 11)

Solidarität

Nächstenliebe beutet: Aufeinander achten. Sich schätzen. Sich respektieren. Da sein, wenn es jemandem schlecht geht. Helfen. Rücksicht nehmen. Nächstenliebe bedeutet auch, dass ich weiß, was dem anderen gut tut und danach handle.

Heute müssen wir fragen: Könnte ich meinem Mitmenschen schaden?

Eine seltsame Frage. Seltsam, dass Verzicht und Abstand heute gleichbedeutend sind mit Hilfe und Rücksichtnahme. Doch auch so funktioniert Nächstenliebe. Jesus ging umsichtig mit den Menschen um und das ist von uns heute auch gefordert. Nur so können wir dafür sorgen, dass die Welt heilen kann.

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit deinem ganzen Willen und mit deiner ganzen Kraft. Das zweite ist: Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist wichtiger als diese beiden.
Markus 12.30+31
BasisBibel, © 2012 Deutsche Bibelgesellschaft

WiederWort von Romina (27)

Frau und Mann oder Mann und Frau?

Weltfrauentag – Ein Tag zum Überdenken.
Von so vielen vielleicht doch allzu selbstverständlichen Dingen:
Wie steht es mit der Gleichberechtigung?
Wie sehe ich eigentlich das Verhältnis von Frau und Mann; oder Mann und Frau?
Und wie sieht Gott das?

Leider scheint unsere Welt noch nicht so weit zu sein, wie man sich das wünscht. Und das auch aufgrund von christlichen Lehren und Ideen.

Aber ist es nicht so, dass Gott alle Menschen gleich liebt? Dass seine Gnade für alle gleich gilt? Egal, wer zuerst geschaffen wurde und wer zuerst gesündigt hat?

„Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklave oder Freie, nicht Männer und Frauen; denn ihr alle seid einer in Jesus Christus.“ (Galater 3,28)

Die Antwort auf die Frage lautet also:

Mensch, und zwar in all seinen Facetten.

WiederWort von Yann (25)

7 Wochen mit Zuversicht

7 Wochen ohne … 7 Wochen mit Zuversicht! Das Motto der Fastenaktion 2020.

Nicht über das reden zu müssen, was ich weglassen, was mir nicht gefällt, was mich unzufrieden macht. Keinen Augenblick damit verschwenden.

Den Blick direkt auf das richten, was in Zukunft sein wird. Denn Gott traut dieser Zukunft Gutes zu. Und so gehe ich das Gute voller Zuversicht an. Begegne Menschen voller Freundlichkeit, schöpfe mein Potential aus, lasse Gottes Licht leuchten, weil er in mir brennt.

Mit Psalm 62 bete ich: Meine Zuversicht kommt von Gott.

WiederWort von Sebastian (33)

Zwei Wölfe

In jedem von uns tobt ein Kampf zwischen zwei Wölfen. Ein Wolf ist gut, der andere böse. Welcher der beiden wird den Kampf gewinnen?

Der, den wir füttern.

Diese alte, indianische Weisheit beschreibt bildhaft die alltägliche Herausforderung in jedem von uns. In uns wohnen gute und schlechte Gedanken, Hoffnungen und Ängste, und immer wieder stehen sie sich gegenüber im täglichen Kampf mit uns und unserer Sichtweise. Positiv denken, das ist oft leichter gesagt als getan. Wenn man jedoch überlegt, was es bewirken kann, entdecken wir die Kraft darin. Nicht immer wird der gute Wolf gewinnen. Und nicht immer schenken wir ihm genug Beachtung. Aber jedes Mal, wenn wir kämpfen, geben wir dem guten Wolf die Chance, als Sieger aus dem Kampf hervorzugehen. Denn am Ende haben wir immer die Wahl – nähren wir unsere guten oder unsere schlechten Gedanken?

WiederWort von Romina (27)

Morgenröte

Gott ist bei euch,

wie weit ihr auch gerannt sein mögt,

wie sehr ihr euch auch verannt haben mögt,

wie sehr ihr euch auch verlaufen habt,

Gott ist bei euch.

In eurer Dunkelheit scheint ein Licht.

Nein, eure Dunkelheit ist Licht.

Bei Gott.

Denn Gott ist das Licht.

Er lässt nicht los,

er lässt nicht fallen,

er hält.

Nähme ich Flügel der Morgenröte… (Psalm 139,9-12)

 

WiederWort von Yann (24)

Zielstrebigkeit?!

Es geht voran und schon ist das nächste Ziel, der nächste Gipfel im Blick. Mit Gott kann ich gestärkt in das neue Jahr gehen. Doch das steht Jesus, ganz am Anfang seiner Zeit auf der Erde, und sagt:

Gott ist nahe. Tut Buße und glaubt an das Evangelium. (Markus 1,15)

Ich glaube, dass Gott mir nahe ist. Glaube an das Evangelium, dass ich ewig bei Gott bleibe. Deshalb kann ich inne halten. Kann über meine Ziele und mein Handeln nachdenken. Kann sogar umkehren. Genau das ist Buße. Genau das ist Freiheit. Beides ermöglicht Gott mir.

WiederWort von Sebastian (33)

#nächstenliebe

Am Sonntag haben wir die erste Kerze auf unserem Adventskranz angezündet. Dies war der Auftakt in die alljährliche Weihnachtszeit und ein Symbol dafür, dass wir von nun an auf den Heiligen Abend warten.

Die Adventszeit ist eine besondere und heilige Zeit, die für Besinnlichkeit und Barmherzigkeit unter den Menschen sorgt. Wenn wir jedoch auf die Straßen und in die Läden schauen, ist alles, was wir manchmal erkennen können, Hektik, Stress und Unzufriedenheit. Wir vergessen in solchen Momenten, was in der Weihnachtszeit wirklich zählt und was uns der Glaube lehrt.

Auch wenn unsere Gesellschaft mit den Jahren immer schnelllebiger geworden ist, hilft oft ein einfaches Lächeln, um auch andere wieder an die Bedeutung von Weihnachten zu erinnern und daran, dass Nächstenliebe im Zentrum von Weihnachten steht. Denn sie ist und bleibt das schönste Geschenk, das wir uns gegenseitig machen können.

WiederWort von Romina (27)

Wege bereiten

Kirche bleibt lebendig , weil zahlreiche Menschen ein stabiles Fundament bilden. Sie ermöglichen es anderen, den Weg mit Gott zu gehen und ihn kennen zu lernen. Auch Junia war so eine, die sich engagiert hat. Das Ende des Römerbriefes erzählt uns, dass sie so viele Menschen begeistert hat. Nur wenige Jahre nach der Auferstehung Jesu Christi leitete sie als Frau bereits eine der ersten Gemeinden.

Ich frage mich: Wo kann ich heute Menschen begeistern? Womit kann ich ermöglichen, dass Menschen in der Kirche Gott begegnen können?

WiederWort von Sebastian (33)

Klarheit gewinnen

Es ist ganz einfach: Im Herbst trägt man besser Gummistiefel. Geschützt vor Laub und Nässe kommt man so gut durch den Tag.

So einfach kann es sein und doch zerbrechen ich mir den Kopf. Nicht über Schuhe, aber wach liege ich abends trotzdem. Ich bin verstrickt in die Wirren meines Lebens.

Der Buß- und Bettag heute ist meine Gelegenheit, aus der Verwirrung heraus zu kommen. Nur einen Satz braucht der Prophet Micha, um mir vor Augen zu führen, wie ich Klarheit gewinne:

Du weißt, was gut für dich ist, was Gott dir gesagt hat: Orientiere dich an seinem Wort, lebe, indem du liebst, und sei dir bewusst, wer du bist und wer du nicht bist. Micha 6,8

Heute steige ich in die Gummistiefel Gottes.

WiederWort von Sebastian (33)

Zuerst Liebe

„Glaube ist eine lebendige, verwegene Zuversicht auf Gottes Gnade. Und solche Zuversicht macht fröhlich, mutig und voll Lust zu Gott und allen Geschöpfen.“

Das hat Martin Luther gesagt. Morgen erinnern wir uns an ihn, wenn wir Reformationstag feiern. Ich mag den Reformationstag. Er macht mir deutlich: Gottes Liebe muss ich mir nicht verdienen. Sie geht allem voran. Denn Gott wendet sich mir zuerst zu. Meine Liebe zu ihm und zu anderen Menschen ist meine Antwort darauf.

Vielleicht habt ihr Lust, morgen den Reformationstag im Gottesdienst mitzufeiern: Um 18:30 Uhr in der Christuskirche.

WiederWort von Stefanie (34)

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