Autor: WiederWort (Seite 1 von 12)

#WeRemember

Erinnerung

an Namen,

an Lebensgeschichten,

an Leben, das einfach ausgelöscht wurde,

an gestohlene Zeit,

an unfassbares Grauen,

an das, was Menschen anderen Menschen antun können,

an das, was alles Fassbare bei Weitem übersteigt.

 

Erinnerung daran,

dass bei Gott niemand verloren, kein einziges Leben vergessen ist.

Seit mittlerweile 25 Jahren ist der 27. Januar Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. 1945 wurde an diesem Tag das Konzentrationslager Auschwitz von sowjetischen Truppen befreit.

Sich auch heute wieder daran zu erinnern bedeutet, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander zu verbinden. All den Menschen, die damals ermordet wurden, ein würdiges Andenken zu geben und ihre Geschichten lebendig bleiben zu lassen. Sich auch heute wieder daran zu erinnern bedeutet, dem eigenen Leben eine klare Haltung zu geben: für ein vielfältiges Miteinander der Religionen und Kulturen. Für Frieden. Gegen jede Form von Antisemitismus, Spaltung und Hass.

Denn Hass ist krass. Liebe ist krasser.

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen. (1. Korinther 13,13)

WiederWort von Stefanie (35)

 

Ganz der Vater

„Ganz der Vater.“ – So hat meine Oma manchmal zu mir gesagt. Denn ja, mein Vater und ich ähneln uns in vielen Dingen. Wir sind beide sehr ehrgeizig. Wir sind beide manchmal ganz schön rechthaberisch. Auf uns kann man sich verlassen.

„Ganz der Vater.“ – an diesen Satz meiner Oma muss ich denken, wenn ich die Jahreslosung für 2021 lese.

Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. (Lukas 6,46)

Jesus empfiehlt uns, ganz wie der Vater, also ganz wie Gott zu sein. Barmherzig.

Ich weiß nicht, ob das die erste Eigenschaft Gottes ist, die mir in den Sinn gekommen wäre, wenn Jesus mich gefragt hätte, wie das ei

gentlich geht „ganz wie der Vater“ zu sein. Was ist mit Gottes Macht? Was ist mit seinem Zorn? Was ist mit seiner Ver

gebung? Seiner Liebe? Wären nicht all das Eigenschaften gewesen, die mir zuerst eingefallen wären?

Aber so nicht Jesus. Er sagt: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Okay. Das möchte ich versuchen. Also ein Herz zu haben, das für andere schlägt, ihnen offen begegnet. Ein Herz zu haben, das anderen verzeiht. Ein Herz, mit dem ich mir auch selbst barmherzig begegne und auch mir verzeihe, dort wo ich Fehler mache und hinter meinen eigenen Erwartungen zurückbleibe.

Ich bin froh, dass Gott so ein offenes, warmes und weites Herz für uns Menschen hat. Ich bin froh, dass Gott mir so begegnet und sein Herz für mich schlägt.

WiederWort von Stefanie (35)

Hoffnungszeichen

Der Silberstreif am Horizont ist eins.

Ein kleines Teelicht in einem dunklen Raum ist eins.

Das Händeschütteln nach einem Streit ist eins.

Das erste Licht des frühen Tages ist eins.

Alle sind sie Hoffnungszeichen für ganz unterschiedliche Menschen in ganz unterschiedlichen Situationen.

2021 geht ja erstmal so weiter wie 2020 aufgehört hat… Wir können jedes Hoffnungszeichen also gut gebrauchen. So können wir uns nach etwas ausrichten, auf etwas hinarbeiten oder einfach nur auf etwas warten, das uns Besserung verheißt – sei es auch nur für einen kleinen Moment.

Ich zum Beispiel mache einmal in der Woche eine kleine Radtour, bei der ich aus meinem Homeoffice-/Homeuni/Homeschooling-Alltag rauskomme, aufatme und davon träumen kann, dass alles wieder anders wird.

 

Was sind eure Hoffnungszeichen?

 

Unser vielleicht ultimatives Hoffnungszeichen ist das Kreuz. Es zeigt und erinnert uns, dass Gott sich all dem, was uns bewegt, schon längst angenommen hat; dass er uns schon immer in unseren Unsicherheiten begegnet und begleitet. Die Frage, worauf wir unser Haus bauen (Matt 7,24–27), stellt sich damit eigentlich gar nicht mehr: Gott hat uns schon längst ein sicheres Fundament gegeben, auf dem und durch das wir leben können.

 

WiederWort von Yann (25)

Verändert im Alltag

Unsere Glaubenshighlights sammeln wir ganz oft auf Freizeiten oder bei Events. Wir werden verändert, wenn wir in großen und starken Gruppen zusammen sind. Aber wer weiß, ob das dieses Jahr überhaupt möglich sein wird?  Fehlende Events, kaum Freizeiten. Meetings mit echten Vorbildern sind auch nicht so einfach umzusetzen, wenn sie von weiter weg kommen.

Aber Gott ist durch diese Situation nicht limitiert.

Stell dir mal vor, was passieren würde, wenn wir dieses Jahr nicht auf das Jahresevent setzen, sondern Gott viel stärker in unseren Alltag einbinden würden? Was wäre, wenn wir das zulassen würden? Wenn wir nicht nur im Glauben wachsen, wenn wir mega tolle Erlebnisse haben und uns jemand anderes anleitet? Wenn das Gebet zwischen Tür und Angel, wenn der gemeinsame Urlaub, der mit den Kumpels geplant ist, zum Glaubenshighlight würden? Wenn wir uns Zeit nehmen, Gottes Aufträge im Alltag zu leben? Wenn wir auch in unbequemen Zeiten plötzlich glauben, dass alles möglich ist? Wenn wir auf einmal eine feste Zeit fürs Gebet im Alltag haben?

Ich merke bei mir, dass ich Glaubenswachstum noch nicht ganz so stark mit meinem Alltag in Verbindung bringe. Ich will dir Mut machen, dass Gott deinen Alltag viel stärker bestimmen darf. Ich wünsche die Mut, das, was du in den nächsten Wochen erkennst, konkret umzusetzen.

WiederWort von Stella (15)

Kontaktlos aber nicht gedankenlos

Weihnachten ist die Zeit, in welcher alle zueinander finden – Familie, Freunde und Bekannte. Dieses Jahr ist das anders. Weihnachten muss kleiner gefeiert werden. Das führt häufig zu einer „Reise nach Jerusalem“ der Sitzplätze. Wen kann man einladen, wen nicht? Und was macht man dann? Es soll ja auch keiner alleine bleiben. In diesem Organisationschaos und Überschwang an Vorsätzen – Weihnachten muss perfekt werden, etc. – sind Weihnachtsstimmung und Besinnlichkeit kaum noch möglich. Doch ich finde, genau das ist das Wichtige in dieser anderen Weihnachtszeit. Besinnlichkeit und Weihnachtsstimmung weiterzugeben, sodass jeder in guter Stimmung ist und sich nicht alleine fühlt, auch wenn es dieses Jahr mit Weihnachtsbesuch schwierig wird. Ob in Form von einem Geschenk vor der Tür oder einer netten Video-Botschaft oder einer sorgfältig ausgesuchten Bibelstelle in der Weihnachtskarten – dieses Jahr ist es zwar ein kontaktloses Weihnachten aber kein gedankenloses.

An wen denkt ihr in dieser Weihnachtszeit besonders?

Habt ihr einen Lieblingsvers aus der Bibel für eure Weihnachtskarten?

WiederWort von Lisa (20)

Enttäuschung

Im Moment geht es mir ein bisschen so wie dem Radfahrer, der enttäuscht sein kaputtes Fahrrad trägt. Da hat er wochenlang, vielleicht sogar monatelang für diesen einen Wettkampf trainiert, hat sich vorbereitet und dann das: Das Fahrrad bricht zusammen. Nichts geht mehr. Aus der Traum vom Überqueren der Ziellinie.

Für mich fühlt es sich im Hinblick auf die Weihnachtsgottesdienste im Moment an wie so eine große, herbe Enttäschung. Viel Arbeit und Mühe haben wir in die Planung investiert, viel Herzblut obendrein. Auch diejenigen, die an und in den Gottesdiensten mitgewirkt hätten, haben schon viele Ideen, Begeisterung und Engagement hineingesteckt, um zu einem guten Gelingen beizutragen und Menschen eine Weihnachtsfreude machen zu können. Nun hat Corona doch wieder einen Strich durch die Sache gemacht und viele Hoffnungen und Erwartungen aufs Neue enttäuscht. Auch meine. Ich werde wohl noch ein wenig Zeit brauchen, um über diese Enttäuschung hinwegzukommen. Und doch merke ich: In all dem, was in diesem Jahr auch nicht geht, entstehen trotzdem neue Chancen und Wege. Wir sind ökumenisch unterwegs im Advent und zu Weihnachten, mit unserer katholischen Nachbargemeinde. Das finde ich großartig. Viele Menschen freuen sich über Versuche und über Dinge, die uns gelingen, um Hoffnung aufleuchten zu lassen. Und manche finden tröstende Worte. Weil sie neben ihrer eigenen Enttäuschung und Traurigkeit auch die meine spüren. Dafür bin ich sehr dankbar.

Es werden neue Ideen entstehen. Und ich weiß: Es wird auch in diesem Jahr Weihnachten. Gott ist schon längst auf dem Weg zu uns. Ich muss Weihnachten nicht erst machen. Gott hat es für mich schon längst bereitet. Dafür bin ich ihm von Herzen dankbar. Und so hoffe ich, dass ich an Weihnachten dann auch voller Freude in die frohe Botschaft einstimmen kann: „Euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.“ (Lukas 2,11)

WiederWort von Stefanie (35)

Das Paradox unserer Zeit

„Das Paradox unserer Zeit ist: Wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber enge Ansichten. Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger, machen mehr Einkäufe, aber haben weniger Freude. Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien, mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit, mehr Ausbildung, aber weniger Vernunft, mehr Kenntnisse, aber weniger Hausverstand, mehr Experten, aber auch mehr Probleme, mehr Medizin, aber weniger Gesundheit. Wir rauchen zu stark, wir trinken zu viel, wir geben verantwortungslos viel aus; wir lachen zu wenig, fahren zu schnell, regen uns zu schnell auf, gehen zu spät schlafen, stehen zu müde auf; wir lesen zu wenig, sehen zu viel fern, beten zu selten. Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert. Wir sprechen zu viel, wir lieben zu selten und wir hassen zu oft. Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt verdient, aber nicht mehr, wie man lebt. Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren Leben. Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns. Wir machen größere Dinge, aber keine Besseren. Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt. Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.
Wir schreiben mehr, aber wissen weniger, wir planen mehr, aber erreichen weniger. Wir haben gelernt schnell zu sein, aber wir können nicht warten. Wir machen neue Computer, die mehr Informationen speichern und eine Unmenge Kopien produzieren, aber wir verkehren weniger miteinander. Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der großen Männer und der kleinkarierten Seelen, der leichten Profite und der schwierigen Beziehungen.
Es ist die Zeit des größeren Familieneinkommens und der Scheidungen, der schöneren Häuser und des zerstörten Zuhause. Es ist die Zeit der schnellen Reisen, der Wegwerfwindeln und der Wegwerfmoral, der Beziehungen für eine Nacht und des Übergewichts. Es ist die Zeit der Pillen, die alles können: sie erregen uns, sie beruhigen uns, sie töten uns. Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist, etwas im Schaufenster zu haben, statt im Laden, wo moderne Technik einen Text wie diesen in Windeseile in die ganze Welt tragen kann, und wo sie die Wahl haben: das Leben
ändern – oder diesen Text und seine Botschaft wieder zu vergessen.“ (Dr. Bob Moorehead)

 

Dies ist eine Anekdote von Dr. Bob Moorehead. Ich finde sie sehr beeindruckend, denn es steckt so viel
Wahrheit darin. Er will uns sagen, dass wir nicht vergessen dürfen, den Menschen, die wir lieben, Zeit zu
schenken und sie mit ihnen zu verbringen, mit ihnen zu lachen und zu weinen. Nehmt euch Zeit für euer
Leben, verschwendet es nicht. Findet Zeit, alles was Ihr zu sagen habt miteinander zu teilen. Denn das Leben
wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der Anzahl der Augenblicke, die uns des
Atems berauben.
Pablo Alborán, ein spanischer Sänger hat das ziemlich auf den Punkt gebracht mit seinem Songtext.
„¡Enséñame tus alas y grita, que la vida es bonita, aunque esté del revés
Vívela!“ Was soviel bedeutet, wie: „ Zeig mir deine Flügel und schrei, dass das Leben schön ist, und auch
wenn es mal andersherum ist, lebe es!“

WiederWort von Stella (15)

 

Ein Bad für die Seele

Heute ist bei uns in der evangelischen Kirche der Buß- und Bettag. Was ist das eigentlich für ein Tag? Der Buß- und Bettag ist der einzige rein evangelische Feiertag. Er ist jedes Jahr mittwochs und zwar vor dem letzten Sonntag im Kirchenjahr – dem Ewigkeits- bzw. Totensonntag. Die Katholiken haben so etwas in der Art auch. Sie haben die Beichte, die sie das ganze Jahr über immer wieder ablegen können. Der Buß- und Bettag hat eine lange Geschichte. Zwar gibt es keine biblischen Zeugnisse darüber, wie zum Beispiel über Weihnachten oder Ostern. Aber schon in der Antike gab es verschiedene Bußzeiten. Diese Bußzeiten wurden dann wahrgenommen, um Notzeiten oder auch eine Kriegsgefahr abzuwenden.

Buße tun – was bedeutet das? Buße tun, könnte man auch mit „waschen“ übersetzen. Der Prophet Jeremia hat einmal gesagt:

Jerusalem, wasche deine Bosheit  von deinem Herzen ab, damit du gerettet wirst! (Jeremia 4,14 – Lutherbibel 2017)

Dieses „Waschen“ soll als Verbesserung dienen. Eine Verbesserung in dem Sinne, dass ich über mein eigenes Leben nachdenke, wie Gott es für mich gedacht hat. Man könnte auch von einem „Bad für die Seele“ sprechen. Der Buß- und Bettag soll dazu dienen, dass man innehält und über sich selbst, über seinen Umgang und sein Verhalten mit anderen und über seine Beziehung mit und zu Gott nachdenkt und sich vielleicht fragt: „Wie könnte mein Leben besser werden?“

WiederWort von Sophia (26)

 

Danke, Gott!

Gott, ich danke dir dafür,

dass ich immer wieder Spuren von dir in meinem Leben entdecke.

Oft begegnest du mir dann, wenn ich es gar nicht vermute.

Manchmal sind deine Spuren versteckt und ich muss genau hinschauen, um sie zu entdecken.

Dann wiederum stolpere ich manchmal regelrecht über dich, weil du einfach nich zu übersehen bist.

Danke, dass du dich immer wieder bemerkbar machst in meinem Leben.

So weiß ich, dass ich dir nicht egal bin.

Sondern dass du an meiner Seite bist und bleibst.

Heute sage ich dir von Herzen „DANKE“, Gott.

Ich bin gespannt, welche Spuren von dir mir heute begegnen.

Gib mir offene Augen und ein weites Herz dafür.

Amen.

 

Welche Spuren Gottes entdeckst du heute?

WiederWort von Stefanie (35)

 

Auf die Beleuchtung kommt es an

„Glück kann selbst in den dunkelsten Zeiten gefunden werden, wenn man sich nur daran erinnert, das Licht anzumachen.“

(Albus Dumbledore in „Harry Potter und der Gefangene von Azkaban)

So sagt es Albus Dumbledore, der Schulleiter von Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei seinen Zauberschülern. Diese, allen voran Harry Potter, Hermine Granger und Ron Weasley müssen sich in ihrem dritten Hogwartsjahr mit Dementoren herumschlagen. Das sind gruselige Wächtern des Zaubereigefängnisses Azkaban. Ihre schreckliche Fähigkeit darin besteht darin, Menschen an die schrecklichsten Ereignisse ihres Lebens zu erinnern und ihnen jegliches Glück aus der Seele zu rauben. Wen einmal dieser so genannte Kuss des Dementors getroffen hat, der bleibt nur noch eine leere Hülle, empfindet nur noch tiefste Traurigkeit und Verzweiflung.

In Hogwarts gelingt es, Harry, Ron und Hermine, sozusagen das Licht anzumachen. Ihre Freundschaft gibt ihnen Kraft für alle Herausforderungen. Ihr Einfallsreichtum und ihr Mut helfen ihnen, den Kampf mit den Mächten der Finsternis aufzunehmen, Und nicht zuletzt ist ihnen die Zauberei ein guter Begleiter. Denn natürlich gibt es gegen die Dementoren und die Angst und Verzweiflung, die sie in die Seelen der Menschen pflanzen, den passenden Zauberspruch: „Expecto Patronum“. Einen Patronus, eine Lichtgestalt, die bei jedem Zauberer eine andere Form hat. Sie entsteht dann, wenn man sich an das Glücklichste erinnert, das man in seinem Leben erlebt hat. Und wenn man von diesem puren, echten Glücksmoment sein Herz erfüllen lässt. Das Licht, das Glück, vertreibt die Finsternis und lässt den Dementoren keine Chance mehr.

Ich habe den Eindruck, dass die die Coronasituation ein bisschen so etwas ist wie Dementoren unserer Zeit. Das, was an Normalität mühsam zurückerobert war, ist jetzt wieder weg oder steht auf der Kippe. Mir fehlen ungezwungene Begegnungen udn Kontakte, auch wenn ich weiß, wie wichtig und richtig es ist,  weiter Abstand zu halten und so andere zu schützen. Und trotzdem fühlt sich das alles manchmal eher nach Dunkelheit als nach Licht an.

Umso mehr freue ich mich, neulich zufällig diesen Satz von Albus Dumbledore wiederentdeckt zu haben. „Glück kann selbst in den dunkelsten Zeiten gefunden werden, wenn man sich nur daran erinnert, das Licht anzumachen.“

Denn ja, es ist immer noch eine ganze Menge Tolles da und entsteht neu. Und das versuche ich, mit der richtigen Beleuchtung, wieder zu entdecken. Es ist möglich Kontakt zu halten – dann jetzt eben doch wieder vermehrt über WhatsApp, Briefe und Telefon oder ein Kaffeetrinken per Zoom mit Freunden. Das ist eine ganze Menge. Und ich glaube fest daran, dass Gott für die richtige Beleuchtung schon längst gesorgt hat. Sein Sohn Jesus Christus hat von sich selbst gesagt:

„Ich bin das Licht für die Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht in der Finsternis umherirren, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Johannes 8,12)

Unser Glaube an Gott gibt uns Orientierung. Er macht auch traurige Herzen hell. Er zeigt uns den Weg. Denn auf Gott können wir uns immer verlassen. Er verlässt uns nicht – auch nicht in den dunklen Zeiten unseres Lebens. Er geht mit uns in die Zukunft und verspricht uns, dass es einen Weg gibt und Hoffnung. Er hat den Lichtschalter für uns schon längst umgelegt und unser Leben durch seinen Sohn Jesus Christus und durch seine Begleitung hell gemacht.

WiederWort von Stefanie (35)

 

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