Autor: WiederWort (Seite 1 von 9)

Smile to go

Wir geben euch heute ein Lächeln mit auf den Weg. 😉 Denn auch wenn im Moment vieles anders ist, uns persönliche Begegnungen fehlen, die Sorge um die Gesundheit anderer Menschen und vielleicht auch um die eigene da sind, so möchte ich doch das Lachen nicht verlernen. Ich merke, dass ich mich im Moment noch mehr als sonst über den Anruf einer Freundin freue, über die Sprachnachricht von meinem Patenkind oder einfach darüber von älteren Menschen aus der Gemeinde zu hören, dass es ihnen gut geht. All diese Dinge zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht. Und auch der Spaziergang draußen in der Sonne lässt mich durchatmen und Kraft tanken. Ich merke: Trotz allem ist so viel Leben um mich herum und dafür bin ich Gott dankbar.

In Psalm 28 betet ein Mensch voller Zuversicht:

Der HERR ist meine Stärke und mein Schild; auf ihn traut mein Herz und mir ist geholfen. (Psalm 28,7 – Lutherbibel 2017)

Darauf verlasse ich mich auch jetzt. Dass Gott an unserer Seite ist. Dass er um unsere Sorgen weiß. Er schenkt uns Kraft und Zuversicht und zaubert uns immer wieder neu ein Lächeln ins Gesicht.

WiederWort von Stefanie (34)

Freie Zeit

Gestern habe ich meine To-Do-Liste zerrissen. Nomrmalerweise bin ich richtig gut darin, solche Listen zu schreiben und sie dann nach und nach abzuarbeiten. Aber im Moment ist ja alles ganz anders. Unser normaler Alltag hat sich auf den Kopf gestellt. Aus Rücksicht auf andere und auch, um uns selbst zu schützen, ist zu Hause bleiben angesagt. Manche arbeiten im Homeoffice, andere haben frei oder kümmern sich um die Kinder, die jetzt zu Hause sind. Auch das sind eine Menge Aufgaben, aber eben ganz anders als unser sonstiger Alltag. Es ist viel freie Zeit dazugekommen. Wenn die momentane Situation überhaupt positive Seiten hat, dann ist das eine davon. Endlich habe ich Zeit, den Schal, den ich schon für den letzten Winter fertig haben wollte, zu Ende zu stricken. Ich habe Zeit, mal wieder ein tolles Buch zu lesen und meine Lieblingsserie zu streamen. Und vor allem, kann ich mit Menschen telefonieren und ihnen schreiben. Eben all das, was normalerweise immer viel zu kurz kommt. Da vergeht die Zeit dann wie im Flug und die schlechte Laune bleibt auch weg.

Meine To-Do-Liste brauche ich im Moment nicht mehr. Stattdessen habe ich mir eine neue Liste angelegt: „Aufwachen“ und „Großartig sein“. Damit fange ich gleich heute an. Ich genieße auch freie Momente und schaue, wo ich für die Menschen in meinem Umfeld gerade hilfreich sein kann – und wenn das auch einfach „nur“ heißt, zu Hause zu bleiben.

Ein jegliches hat seine Zeit und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.“ (Prediger 3,1 – Lutherbibel 2017)

WiederWort von Lisa (19)

Aschermittwoch

Heute ist Aschermittwoch. Mit dem Aschermittwoch endet nicht nur die vermutlich bunteste Zeit des Jahres, sondern mit dem heutigen Tag beginnt auch die Fastenzeit. Die Zeit, in der wir uns mit Jesus auf den Weg machen und uns an seine Leidensgeschichte erinnern. Die Fastenzeit ist auch dazu da, um sich der Dinge bewusst zu werden, die einem sonst selbstverständlich erscheinen. Viele Menschen verzichten auf Dinge, wie zum Beispiel Süßigkeiten und Alkohol. Einige achten in dieser Zeit besonders auf die Unwelt, indem sie das Auto stehen lassen und mit dem Fahrrad fahren oder weniger Plastik benutzen.

Wie gestaltet ihr die Fastenzeit? Nehmt ihr etwas in Angriff, das vielleicht auch über die fastenzeit hinaus euren Alltag prägen wird?

WiederWort von Sophia (25)

Don’t worry! Be happy!

Dieses Lied sollte sich jeder zu Herzen nehmen. Bestimmt haben viele voneuch noch das ansteckende Pfeifen von Bobby McFerrin im Ohr, mit dem er seinen Hit aus den 80ern „Don’t worry, be happy!“ beginnt. Auch heute noch zaubert dieses Lied mir immer ein Lächeln ins Gesicht und macht mich fröhlich. Im Gegensatz zu den meisten bekannten und üblichen Stimmungsliedern hat „Don’t worry, be happy!“ auch eine klare Botschaft: Wer sich auf negative Dinge und Probleme konzentriert, verdoppelt diese und steckt mit seinem finsteren Blick auch noch andere an.

In every life we have some trouble. But when you worry, you make it double…. Cause when you’re worried, your face will frown and that will bring everybody down. So don’t worry, be happy Don’t worry, be happy now. (Bobby Mc Ferrin)

Eine klare Ansage! Und sicherlich wirkt ein Blick auf fröhliche Momente oder Situationen entspannend und sofort verschwinden die negativen Gedanken. Ich selbst habe einige Situationen aus der Vergangenheit, in denen ich Tränen gelacht habe, und die sich in meinem Gehirn eingebrannt haben. Häufig genügt es dann, in meinem inneren Kino Platz zu nehmen und mir den Moment wie in einem Film erneut anzuschauen. Es laufen dann zwar keine Lachtränen, aber für ein Schmunzeln reicht es meistens. Habt ihr auch eine innere Videothek? Ich würde mir nun wünschen, dass ihr euch 5 Minuten Zeit nehmt und  euch einen eurerKurzfilme anseht. Hoffentlich zaubert er euch ein Lächeln ins Gesicht.

WiederWort von Stella (15)

 

Ruhelos

Restless – Ruhelos – Manchmal kenne ich dieses Gefühl.  Eine innere Unruhe, die mich fragt: Was wäre wenn? Was wäre, wenn ich andere Entscheidungen in meinem Leben getroffen hätte? Was wäre, wenn  ich nicht hier leben würde, sondern an einem anderen Ort? Was wäre, wennn ich nicht so viel Glück in meinem Leben gehabt hätte? Was wäre wenn,… Diese Fragen ließen sich wohl endlos weiterspinnen. Immer neue Optionen, neue Wege, neue Biegungen….

Ich bin froh, dass Gott mir so manches Mal einen Strich durch meine Ruhelosigkeit zieht. Dass er mir einen neuen Blick schenkt und sagt;  ‚Genieße den Moment. Freue dich an deinem Leben und an den Entscheidungen, die du getroffen hast. Unterbrich dich mal selbst.‘ Dafür nehme ich mir Zeit, für mich und Gott und für die Menschen in meinem Leben, die mir am Herzen liegen. Denn:

Meine Zeit steht in deinen Händen. Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir. Du gibts Geborgenheit, du kannst alles wenden. Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir. (Peter Strauch)

WiederWort von Stefanie (34)

Nicht sichtbar, aber spürbar

In den letzten Tagen ist es wieder besonders windig und stürmisch gewesen. Auch wenn man den Wind nicht sehen kann, sieht man seine Auswirkungen: Blätter udn Äste bewegen sich. Die Haare fallen einem ins Gesicht. Wind kann im Sommer warm und wohltuend sein, aber auch eiskalt und ungemütlich wie im Winter. Nicht sichtbar, aber spürbar. So ist das auch mit dem Heiligen Geist.

Jesus sagt: Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist ein jeder, der aus dem Geist geboren ist. (Johannes 3,8 – Lutherbibel 2017)

Er ist da, obwohl wir ihn nicht sehen können. Der Heilige Geist umgibt uns. Er ist unser Kompass in aufregenden und stürmischen Zeiten. Er ist unser Antrieb. Er gibt uns Liebe und Vertrauen. Er ist immer da.

 

WiederWort von Sophia (25)

Glaube und Zweifel

Ich glaube; hilf meinem Unglauben! (Markus 9,24 – Lutherbibel 2017)

Mit diesen eindringlichen Worten wendet sich ein Vater an Jesus. Sein Sohn ist schwer krank. Bis jetzt konnte er nirgendwo Hilfe finden. Seine Verzweiflung, seine Zweifel lassen ihn einen Schritt auf Jesus zu machen. Das ist für mich das Spannende an diesen Worten. Der Vater ist noch nicht endgültig von sienen Zweifeln überwältigt, sondern er hat noch einen Funken Hoffnung. Er bittet Jesus: „Hilf meinem Unglauben.“ In dieser Bitte liegt der Schlüssel. Denn der Vater weiß, dass man Glauben nicht selbst machen, sondern ihn nur erbitten kann. Jesus heilt den Sohn schließlich, aber erst nachdem der Vater seine Zweifel herausgeschrien hat. Für mich heißt das: Gott hält unsere Zweifel mit uns aus. Ihm könnnen wir alles anvertrauen. Auch unsere Zweifel trennen uns nicht von seiner Liebe zu uns.

Nachlesen könnt ihr die Begenung von Jesus und dem Vater im Markusevangelium – Kapitel 9, 14-29. Vers 24 ist uns als Jahreslosung für 2020 mit auf den Weg gegeben.

WiederWort von Stefanie (34)

 

Neujahr

Noch einmal neu anfangen, alles hinter sich lassen, alles anders, besser machen. Wer hat sich das nicht schon gewünscht? Wir verändern uns ständig, machen Pläne, gestalten unser Leben. Entwicklung verlangt Veränderung. Wir werden aber nicht immer gefragt, ob wir diese Veränderung jetzt wollen. Wenn ich zurückblicke, fallen mir viele Erlebnisse ein, die ich am liebsten aus meinem Leben ausradieren würde. Das ist aber nicht möglich, weil mein Leben sonst unvollständig wäre. Neuanfänge, das Beenden von Dingen, machen das Leben vollständig. Auch die Unsicherheit, die wir bei manchen Entscheidungen verspüren, gehört mit zum Leben. Ja, sie macht es erst interessant. Denn in jedem Neuanfang liegt auch die Chance, etwas zu gewinnen.
Ich persönlich verbinde ein neues Jahr immer mit einem Neuanfang. Wenn etwas das letzte Jahr schlecht gelaufen ist, kann man es im nächstem Jahr anders und sogar besser machen, da man aus allen Fehlern gelernt hat. Ganz oft hört man Sprüche wie: „Bedenke, dass ein Ende uns auch die Chance auf einen Neuanfang lässt.“ oder „Oft, wenn wir glauben, wir wären am Ende von etwas angekommen, stehen wir bereits am Anfang von etwas anderem.“
Naja, das sagt sich alles so leicht. Ich denke am Wichtigsten ist es, zuerst mit der Vergangenheit Frieden zu schließen, damit sie unsere Zukunft nicht beeinträchtigt.
Laotse, ein chinesischer Philosoph, sagte einst: „Wer das Ende bedenkt, wie er den Anfang bedachte, der wird nichts verderben.“ Und das ist ein wichtiger Punkt. Gehe mit dem Ende genauso um, wie du es mit dem neuen Anfang tust. Eine Hilfe, mit der Vergangenheit abzuschließen ist es vielleicht, sich bei jedem zu entschuldigen, dem man Böses angetan hat oder denjenigen zu verzeihen, die einem Böses angetan haben. Vor einigen Jahren habe ich einen Artikel über eine Tradition gelesen, mit der man sehr gut mit dem letzten Jahr abschlißen können soll.
Und zwar soll man auf kleine Zettel schreiben, was schlecht war und was gut war im letzten Jahr. Die guten Zettel hängt man an eine Rakete und lässt sie in den Himmel aufsteigen, damit sie immer da sind, damit sie in meiner Erinnerung bleiben können. Die schlechten Zettel hängt man an Böller, damit sie explodieren und einem fern bleiben. Man löscht sie aus, damit sie einen nicht begleiten. Ich für meinen Fall habe es versucht und ich denke, dass es genau das erfüllt, was es verspricht. Vielleicht probiert ihr das ebenfalls aus. Ab 0 Uhr gilt für mich dann immer: „Alles ist anfangen, ist schöpfen. Jeder neue Tag, jede neue Stunde, jeder neue Augenblick.“
Frohes neues Jahr!

WiederWort von Stella (15)

 

 

Weihnachten

Wünsche werden wahr,

Engel verkünden es den Hirten: „Fürchtet euch nicht! Euch ist heute der Heiland geboren!“

Ich habe Platz an der Krippe. Gott kommt auch für mich zur Welt.

Die Nacht wird taghell.

Uns allen sagt Gott: „Mein Sohn, der Christus, wird die Welt verändern.“

Der Traum vom Frieden bekommt neue Nahrung: Frieden ist der Weg, der vom Stall in die Welt führt.

Es ist Weihnachten, heiliger Abend, heilige Nacht!

Wir wünschen euch frohe und gesegnete Weihanchten.

WiederWort von Stefanie (34)

 

Neu geboren

Vor ein paar Tagen habe ich seit langer Zeit mal wieder ein Neugeborenes auf dem Arm gehalten. Unglaublich, wie klein und verletzlich so ein menschliches Leben beginnt. Und erstaunlich wie sehr ein so kleiner Mensch die Herzen derer berührt, die es betrachten und im Arm halten. So stelle ich es mir auch an der Krippe vor, als Maria, Josef und die Hirten das Jesuskind betrachtet haben. Mich berührt jedes Jahr aufs Neue, dass Gott diesen Weg gewählt hat, um zu uns Menschen zu kommen – als Kind in der Krippe. Er kommt ganz, so richtig, in unsere Welt. Nicht nur ein bischen und halbherzig, sondern komplett – mit allem, was zu einem menschlichen Leben dazugehört. Diesem Gott vertraue ich, weil er das Leben kennt. Weil er mich kennt. Ich freue mich darauf, das in ein paar Tagen wieder zu feiern.

WiederWort von Stefanie (34)

« Ältere Beiträge

© 2020 WiederWort

Theme von Anders NorénHoch ↑