Autor: WiederWort (Seite 1 von 5)

„Ziemlich beste Freunde“

Freundschaft ist ein Geben und Nehmen, ohne etwas zu erwarten oder zu verlangen – so wie in dem Film „Ziemlich beste Freunde“. Er erzählt die Geschichte einer scheinbar unmöglichen Freundschaft. Philippe und Driss leben in Welten, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Einwanderersohn Driss, kurz zuvor aus dem Gefängnis entlassen, bewirbt sich bei dem alleinstehenden Philippe als Pflegekraft. Seine zupackende und pragmatische Art imponiert dem Mann im Rollstuhl, der Driss probehalber einstellt. Driss bringt nicht nur frischen Wind ins Haus, er verhilft seinem Arbeitgeber auch zu neuem Lebensmut. Philippe gefällt, mit welcher unbekümmerten Art Driss das Leben sieht. Er will kein Mitleid mehr. Dass zwischen beiden Männern Welten liegen, bleibt dabei immer klar. Schon wenn es um Musik geht: Philippe mag Klassik und Driss am liebsten Hip Hop.
Driss sieht Philippe nicht nur als Menschen mit Handicap. Er wird vor allem eingestellt, weil er sich von den anderen Bewerbern abhebt, indem er kein Mitleid für Philippe empfindet. Er macht hingegen sogar Witze darüber und wirkt im Umgang mit Philippe oftmals unbedacht. So reicht er Philippe in einer Szene sogar das Telefon, obwohl Philippe es aufgrund seiner Erkrankung gar nicht entgegennehmen kann.

Ich denke, das macht Freundschaft aus. Wenn ich eins gelernt habe, dann dass echte Freunde selten sind. Auch nicht der tägliche Kontakt, sondern die Gewissheit, dass man sich immer aufeinander verlassen kann, macht eine Freundschaft aus! Mit Freunden ist das Leben einfach besser!

WiederWort von Stella (14)

Zeit für eine Pause

Einfach mal die Seele baumeln lassen – Der Alltag wird immer stressiger. Einen richtigen Ruhetag hat man kaum noch. Selbst am Sonntag ist was los. Dabei macht selbst Gott an einem Tag eine Pause.

Gott vollendete sein Schöpfungswerk am siebten Tag und ruhte sich aus. Er segnete diesen Tag und nannte ihn heilig. Denn Gott ruhte sich an diesem Tag von allem, was er gemacht hatte, aus. (1. Mose 2,2f)

Na ja, wenn sogar Gott mal die Seele baumeln lässt, dann kann ich mir ja auch mal überlegen, ob das nicht ein gutes Argument für eine Pause ist. 😉

Wann habt ihr das letzte Mal die Seele baumeln lassen?
Fällt es euch schwer, euch Zeit für euch zu nehmen?

WiederWort von Lisa (18)

7 Wochen ohne Lügen

7 Wochen ohne – unter diesem Motto gibt es seit einigen Jahren eine Fastenaktion der evangelischen Kirche. In jedem Jahr wird dieses Motto durch eine bestinmte Verhaltensweise, eine Angewohnheit ergänzt. Mal ehrlich! 7 Wochen ohne Lügen, das steht dieses Jahr im Mittelpunkt.

Was meint ihr?
Ist dieser Vorsatz (für die Fastenzeit) eine richtige Herausforderung oder doch eine Selbstverständlichkeit?
Gilt das 8. Gebot unumstößlich oder sind Notlügen erlaubt, um andere nicht zu verletzen?

Jesus sagt: Sagt einfach Ja oder Nein. Jedes weitere Wort ist unnütz. (Matthäus 5,37)

WiederWort von Stefanie (33)

Glücksmomente

Und der Friede Christi, zu dem ihr berufen seid in einem Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar. (Kolosser 3,15 – Lutherbibel 2017)
Am heutigen „Tag der Aschen“ beginnt die Zeit der Buße und des Fastens. Deshalb haben wir in den vergangenen Tagen noch einmal die Möglichkeit gehabt, ausgiebig zu feiern und uns den Freuden des Lebens unbeschwert zu widmen. So begann bereits am Donnerstag der Altweiberfasching, gefolgt von zahlreichen Karnevalsfeiern, auch am Rosenmontag. Egal ob klein oder groß, viele Menschen haben sich an diesen Tagen zusammengefunden, um sich zu verkleiden und gemeinsam anzustoßen. Andere hingegen haben sich das Spektakel lieber von ausßen angesehen, anstatt mitten im Getümmel zu sein. So hatte jeder von uns in diesen Tagen seine ganz eigene Art, das Leben und seine Glücksmomente zu feiern. Wenn nun das Fasten für jeden ganz individuell beginnt, erfahren wir in den folgenden 40 Tagen bis Ostern eine ganz besondere Form der Wertschätzung. Nämlich gegenüber den Dingen, die für uns oft selbstverständlich erscheinen und die unser Leben lebenswerter machen.

WiederWort von Romina (26)

Verzicht

Heute ist der letzte Sonntag vor der Passionszeit. Er wird Estomihi genannt, was aus dem Lateinischen kommt und so viel heißt, wie: „Sei mir“.

Sei mir ein starker Fels und eine Burg, dass du mir helfest. (Ps 31,3 – Lutherbibel 2017)

Daher hat dieser Sonntag seinen Namen.
In der knapp 7-wöchigen Passionszeit, die ab Mittwoch beginnt, erinnern wir uns die Leidensgeschichte Jesu.
Die Passionszeit wird auch Fastenzeit genannt, da viele Menschen, ähnlich wie Jesus in der Wüste, in dieser Zeit fasten und auf bestimmte Dinge verzichten. Einige Menschen verzichten auf Süßigkeiten, wieder andere auf Fleisch.
Die Passionszeit ist aber nicht nur Verzicht, sondern bietet auch die Möglichkeit, sich selbst andere Ziele zu setzen. Manche Menschen nehmen sich vor, jede Woche zum Sport zu gehen, andere vielleicht nicht jeden Meter mit dem Auto zu fahren, der Umwelt zur Liebe, sondern das kurze Stück bis zur Stadt einfach mal zu laufen.
Fasten ist sehr vielfältig und vor allem auch individuell.

Manchmal können 7 Wochen auch ganz schön lang sein, dass man meint, sein eignes Fasten nicht zu „bestehen“ und genau das ist überhaupt nicht schlimm. Denn darum geht es: Es ist eine Übung. Wenn du es heute nicht geschafft hast, versuche es morgen wieder.

Hast du schon einmal gefastet? Und wenn ja, worauf hast du verzichtet? Wie war das für dich, so lange ohne etwas auszukommen?

WiederWort von Sophia (24)

Aufräumen

Irgendwann fällt alles an seinen Platz.
Diesen Spruch höre ich inzwischen immer öfter von Freunden und Bekannten. Und ich finde, irgendwie passt er auch. Aber bis alles mal an seinen Platz fällt, ist es oft ein langer Weg. Jeder drückt sich vor irgend etwas. Mir fiel es zum Beispiel schwer, mit dem Aussortieren anzufangen. Letztlich weiß ich nicht mal, warum ich mich so davor gedrückt habe. Aber irgendwie habe ich immer eine Ausrede gefunden. Doch als ich mich endlich überwunden hatte anzufangen, ging es wie von alleine. Dadurch hatte ich mehr Platz, den ich zum Beispiel für`s Dekorieren nutzen konnte. So hatte ich mehr Motivation, etwas für die Uni zu tun. Denn mit einem schöneren Umfeld lernt es sich leichter. Alles fiel an seinen Platz. Da hab ich gemerkt, dass wenn etwas richtig ist, und ich mich auch mal überwinden kann, sich alles zusammenfügt.

Dass irgendwann alles an seinem Platz sein wird, und wir im Vertrauen auf Gott unseren Platz finden, hat der Täufer Johannes gemerkt, nachdem er Jesus begegnet ist. Er hat über Jesus und sich selbst gesagt:

Jesus muss wachsen, aber ich muss abnehmen. (Johannes 3,30)

Was muss bei euch an den richtigen Platz?
Wovor drückt ihr euch gerne?

WiederWort von Lisa (18)

Jeden Tag eine gute Tat

Lernt Gutes tun, trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten! (Jesaja 1,17 © Lutherbibel 2017)

„Jeden Tag eine gute Tat.“ Dieses Motto der Pfadfinder in aller Welt hat mich stets beeindruckt: Jeden Tag etwas Gutes tun, das ist ein toller Vorsatz. Und was hätte das für Auswirkungen, wenn ich diesen Vorsatz jeden Tag verwirklichen könnte. Dann wäre ich vielleicht ein bisschen wie Mutter Teresa, die sich um die Ärmsten der Armen gekümmert hat. Ein bisschen wie Martin Luther King, der gegen die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe gekämpft hat. Oder vielleicht auch ein bisschen wie jene Frau in der Gemeinde, die für jeden, der ihr begegnet, ein offenes Ohr hat und jedem tatkräftig hilft. Jeden Tag eine gute Tat.

Zu solchem Handeln fordert auch das Bibelwort von Jesaja auf. Darin steckt ein gewaltiger Anspruch. Denn wer von uns kann schon aufrichtig sagen, dass er jeden Tag so handelt? Ich für meinen Teil habe mir vorgenommen, jeden Tag eine gute Tat zu verrichten. Denn für mich bedeutet es, dass jeder Mensch gut sein kann.

WiederWort von Stella (13)

Friedenssucher

„Gewaltlosigkeit erfordert einen doppelten Glauben: den Glauben an Gott und den an den Menschen.“

So hat Mahatma Gandhi auf den Punkt gebracht, was ihn in seinem Einsatz für Freiheit und Gerechtigkeit geleitet hat: der Verzicht auf jegliche Gewalt, sein Glaube und das Vertrauen darin, das wir Menschen es schaffen können, friedlich miteinander zu leben. Heute vor 71 Jahren kam Gandhi bei einem Attentat ums Leben.

Die Jahreslosung für dieses Jahr gibt uns Frieden auf:

Suche Frieden und jagfe ihm nach! (Psalm 34,15)

Wo sucht ihr Frieden und wie jagt ihr ihm nach?

WiederWort von Stefanie (33)

Gefaltete Hände?

„Warum falten viele Menschen beim Beten die Hände?“, haben meine Konfirmand*innen überlegt. Für einen war ganz klar: „Das ist ein Zeichen für die Verbindung zwischen Gott und uns Menschen, für den Zusammenhalt.“ Und eine andere meinte: „Beim Beten kann ich Gott alles sagen. Wenn ich die Hände falte, dann kann ich ganz in Ruhe beten.“

Wie ist es bei euch?
Spielt das Gebet für euch eine Rolle?
Gibt es Gebete, die für euch wichtig sind?

🙏 Schickt uns eure Gebete, eure Gebetsanliegen, die wir dann miteinander teilen und in das Gebet der Netzgemeinde aufnehmen.

Gott sagt: Ihr werdet zu mir beten und hingehen und mich bitten, und ich höre euch. (Jeremia 29,12)

WiederWort von Stefanie (33)

Peace comes from within

Frieden kommt aus dem Inneren. So sagt es der kleine Buddha auf dem Foto.
Ja, denke ich. Um mit anderen Menschen friedlich zusammenzuleben, muss ich bei mir selbst anfangen, in meinem Inneren.

Es ist keine leichte Aufgabe, die uns mit der Jahreslosung für das Jahr 2019 mit auf den Weg gegeben ist. Dort heißt es:

Suche Frieden und jage ihm nach! (Psalm 34,15)

Ja, Frieden
– suchen, versuchen, gehen, wagen, ihn finden, wieder verlieren und neu finden, ihm nachjagen, nachspüren, ihn einfangen, ihn im Blick behalten, offen für ihn sein und ihm hartnäckig auf der Spur bleiben -,

das ist eine der wichtigsten Aufgaben, nicht nur für das neue Jahr. Frieden, der aus meinem Inneren und von Gott kommt. Von ihm, dem Friedensbringer, dem mit Christus menschgewordenen Gott.

WiederWort von Stefanie (33)

« Ältere Beiträge

© 2019 WiederWort

Theme von Anders NorénHoch ↑