Autor: WiederWort (Seite 1 von 8)

Don’t worry! Be happy!

Dieses Lied sollte sich jeder zu Herzen nehmen. Bestimmt haben viele voneuch noch das ansteckende Pfeifen von Bobby McFerrin im Ohr, mit dem er seinen Hit aus den 80ern „Don’t worry, be happy!“ beginnt. Auch heute noch zaubert dieses Lied mir immer ein Lächeln ins Gesicht und macht mich fröhlich. Im Gegensatz zu den meisten bekannten und üblichen Stimmungsliedern hat „Don’t worry, be happy!“ auch eine klare Botschaft: Wer sich auf negative Dinge und Probleme konzentriert, verdoppelt diese und steckt mit seinem finsteren Blick auch noch andere an.

In every life we have some trouble. But when you worry, you make it double…. Cause when you’re worried, your face will frown and that will bring everybody down. So don’t worry, be happy Don’t worry, be happy now. (Bobby Mc Ferrin)

Eine klare Ansage! Und sicherlich wirkt ein Blick auf fröhliche Momente oder Situationen entspannend und sofort verschwinden die negativen Gedanken. Ich selbst habe einige Situationen aus der Vergangenheit, in denen ich Tränen gelacht habe, und die sich in meinem Gehirn eingebrannt haben. Häufig genügt es dann, in meinem inneren Kino Platz zu nehmen und mir den Moment wie in einem Film erneut anzuschauen. Es laufen dann zwar keine Lachtränen, aber für ein Schmunzeln reicht es meistens. Habt ihr auch eine innere Videothek? Ich würde mir nun wünschen, dass ihr euch 5 Minuten Zeit nehmt und  euch einen eurerKurzfilme anseht. Hoffentlich zaubert er euch ein Lächeln ins Gesicht.

WiederWort von Stella (15)

 

Ruhelos

Restless – Ruhelos – Manchmal kenne ich dieses Gefühl.  Eine innere Unruhe, die mich fragt: Was wäre wenn? Was wäre, wenn ich andere Entscheidungen in meinem Leben getroffen hätte? Was wäre, wenn  ich nicht hier leben würde, sondern an einem anderen Ort? Was wäre, wennn ich nicht so viel Glück in meinem Leben gehabt hätte? Was wäre wenn,… Diese Fragen ließen sich wohl endlos weiterspinnen. Immer neue Optionen, neue Wege, neue Biegungen….

Ich bin froh, dass Gott mir so manches Mal einen Strich durch meine Ruhelosigkeit zieht. Dass er mir einen neuen Blick schenkt und sagt;  ‚Genieße den Moment. Freue dich an deinem Leben und an den Entscheidungen, die du getroffen hast. Unterbrich dich mal selbst.‘ Dafür nehme ich mir Zeit, für mich und Gott und für die Menschen in meinem Leben, die mir am Herzen liegen. Denn:

Meine Zeit steht in deinen Händen. Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir. Du gibts Geborgenheit, du kannst alles wenden. Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir. (Peter Strauch)

WiederWort von Stefanie (34)

Nicht sichtbar, aber spürbar

In den letzten Tagen ist es wieder besonders windig und stürmisch gewesen. Auch wenn man den Wind nicht sehen kann, sieht man seine Auswirkungen: Blätter udn Äste bewegen sich. Die Haare fallen einem ins Gesicht. Wind kann im Sommer warm und wohltuend sein, aber auch eiskalt und ungemütlich wie im Winter. Nicht sichtbar, aber spürbar. So ist das auch mit dem Heiligen Geist.

Jesus sagt: Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist ein jeder, der aus dem Geist geboren ist. (Johannes 3,8 – Lutherbibel 2017)

Er ist da, obwohl wir ihn nicht sehen können. Der Heilige Geist umgibt uns. Er ist unser Kompass in aufregenden und stürmischen Zeiten. Er ist unser Antrieb. Er gibt uns Liebe und Vertrauen. Er ist immer da.

 

WiederWort von Sophia (25)

Glaube und Zweifel

Ich glaube; hilf meinem Unglauben! (Markus 9,24 – Lutherbibel 2017)

Mit diesen eindringlichen Worten wendet sich ein Vater an Jesus. Sein Sohn ist schwer krank. Bis jetzt konnte er nirgendwo Hilfe finden. Seine Verzweiflung, seine Zweifel lassen ihn einen Schritt auf Jesus zu machen. Das ist für mich das Spannende an diesen Worten. Der Vater ist noch nicht endgültig von sienen Zweifeln überwältigt, sondern er hat noch einen Funken Hoffnung. Er bittet Jesus: „Hilf meinem Unglauben.“ In dieser Bitte liegt der Schlüssel. Denn der Vater weiß, dass man Glauben nicht selbst machen, sondern ihn nur erbitten kann. Jesus heilt den Sohn schließlich, aber erst nachdem der Vater seine Zweifel herausgeschrien hat. Für mich heißt das: Gott hält unsere Zweifel mit uns aus. Ihm könnnen wir alles anvertrauen. Auch unsere Zweifel trennen uns nicht von seiner Liebe zu uns.

Nachlesen könnt ihr die Begenung von Jesus und dem Vater im Markusevangelium – Kapitel 9, 14-29. Vers 24 ist uns als Jahreslosung für 2020 mit auf den Weg gegeben.

WiederWort von Stefanie (34)

 

Neujahr

Noch einmal neu anfangen, alles hinter sich lassen, alles anders, besser machen. Wer hat sich das nicht schon gewünscht? Wir verändern uns ständig, machen Pläne, gestalten unser Leben. Entwicklung verlangt Veränderung. Wir werden aber nicht immer gefragt, ob wir diese Veränderung jetzt wollen. Wenn ich zurückblicke, fallen mir viele Erlebnisse ein, die ich am liebsten aus meinem Leben ausradieren würde. Das ist aber nicht möglich, weil mein Leben sonst unvollständig wäre. Neuanfänge, das Beenden von Dingen, machen das Leben vollständig. Auch die Unsicherheit, die wir bei manchen Entscheidungen verspüren, gehört mit zum Leben. Ja, sie macht es erst interessant. Denn in jedem Neuanfang liegt auch die Chance, etwas zu gewinnen.
Ich persönlich verbinde ein neues Jahr immer mit einem Neuanfang. Wenn etwas das letzte Jahr schlecht gelaufen ist, kann man es im nächstem Jahr anders und sogar besser machen, da man aus allen Fehlern gelernt hat. Ganz oft hört man Sprüche wie: „Bedenke, dass ein Ende uns auch die Chance auf einen Neuanfang lässt.“ oder „Oft, wenn wir glauben, wir wären am Ende von etwas angekommen, stehen wir bereits am Anfang von etwas anderem.“
Naja, das sagt sich alles so leicht. Ich denke am Wichtigsten ist es, zuerst mit der Vergangenheit Frieden zu schließen, damit sie unsere Zukunft nicht beeinträchtigt.
Laotse, ein chinesischer Philosoph, sagte einst: „Wer das Ende bedenkt, wie er den Anfang bedachte, der wird nichts verderben.“ Und das ist ein wichtiger Punkt. Gehe mit dem Ende genauso um, wie du es mit dem neuen Anfang tust. Eine Hilfe, mit der Vergangenheit abzuschließen ist es vielleicht, sich bei jedem zu entschuldigen, dem man Böses angetan hat oder denjenigen zu verzeihen, die einem Böses angetan haben. Vor einigen Jahren habe ich einen Artikel über eine Tradition gelesen, mit der man sehr gut mit dem letzten Jahr abschlißen können soll.
Und zwar soll man auf kleine Zettel schreiben, was schlecht war und was gut war im letzten Jahr. Die guten Zettel hängt man an eine Rakete und lässt sie in den Himmel aufsteigen, damit sie immer da sind, damit sie in meiner Erinnerung bleiben können. Die schlechten Zettel hängt man an Böller, damit sie explodieren und einem fern bleiben. Man löscht sie aus, damit sie einen nicht begleiten. Ich für meinen Fall habe es versucht und ich denke, dass es genau das erfüllt, was es verspricht. Vielleicht probiert ihr das ebenfalls aus. Ab 0 Uhr gilt für mich dann immer: „Alles ist anfangen, ist schöpfen. Jeder neue Tag, jede neue Stunde, jeder neue Augenblick.“
Frohes neues Jahr!

WiederWort von Stella (15)

 

 

Weihnachten

Wünsche werden wahr,

Engel verkünden es den Hirten: „Fürchtet euch nicht! Euch ist heute der Heiland geboren!“

Ich habe Platz an der Krippe. Gott kommt auch für mich zur Welt.

Die Nacht wird taghell.

Uns allen sagt Gott: „Mein Sohn, der Christus, wird die Welt verändern.“

Der Traum vom Frieden bekommt neue Nahrung: Frieden ist der Weg, der vom Stall in die Welt führt.

Es ist Weihnachten, heiliger Abend, heilige Nacht!

Wir wünschen euch frohe und gesegnete Weihanchten.

WiederWort von Stefanie (34)

 

Neu geboren

Vor ein paar Tagen habe ich seit langer Zeit mal wieder ein Neugeborenes auf dem Arm gehalten. Unglaublich, wie klein und verletzlich so ein menschliches Leben beginnt. Und erstaunlich wie sehr ein so kleiner Mensch die Herzen derer berührt, die es betrachten und im Arm halten. So stelle ich es mir auch an der Krippe vor, als Maria, Josef und die Hirten das Jesuskind betrachtet haben. Mich berührt jedes Jahr aufs Neue, dass Gott diesen Weg gewählt hat, um zu uns Menschen zu kommen – als Kind in der Krippe. Er kommt ganz, so richtig, in unsere Welt. Nicht nur ein bischen und halbherzig, sondern komplett – mit allem, was zu einem menschlichen Leben dazugehört. Diesem Gott vertraue ich, weil er das Leben kennt. Weil er mich kennt. Ich freue mich darauf, das in ein paar Tagen wieder zu feiern.

WiederWort von Stefanie (34)

Geschenke

Ich schenke gerne und freue mich über die Freude der Anderen. Besonders in der Weihnachtszeit stressen wir uns, das perfekte Geschenk zu finden und jeden glücklich zu machen. Aber wozu  stressen wir uns? Letztlich macht es einem selbst doch nur schlechte Laune, wenn man von Einkaufsladen zu Einkaufsladen rennt und doch nichts findet. Ich habe das auch oft so gemacht. Aber an einem Bibelvers bin ich in diesem Zusammenhang hängen geblieben.

Ein jeder, wie er’s sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. (2. Korinther 9,7 – Lutherbibel 2017)

So handhabe ich das nun auch. Jedes Mal, wenn ich im Jahr etwas finde, das das perfekte Geschenk wäre, kaufe ich es oder schreibe mir die Idee auf. Wenn nun die Weihnachtszeit beginnt, bleibe ich entspannt und bin ein fröhlicher Geber – und das freut auch die Beschenkten.

WiederWort von Lisa (19)

 

 

Vergib deinen Feinden…

„Vergib deinen Feinden, aber vergiss nie ihre Namen.“ Das hat John F. Kennedy gesagt. Wie er das wohl gemeint hat? Soll man bei guter Gelegenheit dem Feind eine auswischen? Oder meinte er damit das bekannte Zitat: Verzeihen ja, vergessen nie? Man kann von seinen Feinden vieles lernen, vielleicht steht der Name für die Erinnerung und für das Wissen um einen Typ-Feind. Meiner Meinung nach bedeutet es, dass Vergeben nicht Vergessen heißt. Der Feind bekommt hier eine neue Chance, sich als Freund zu beweisen. Ich sehe in dieser Aussage die Implikation, dass es sich hierbei um eine einmalige Chance handelt. Nicht rachsüchtig oder nachtragend sein, den Leuten gegenüber, die dir Unrecht angetan haben aber im Gegenzug das Geschehene im Hinterkopf behalten, damit einem das gleiche nicht zwei Mal passiert und man sich davon ein Bild machen kann.

Und Jesus? Der geht sogar noch einen Schritt weiter. Er sagt:

Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Du sollst deinen Nächsten lieben« (3.Mose 19,18) und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen, auf dass ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. (Matthäus 5,43ff – Lutherbibel 2017)

WiederWort von Stella (14)

Wie die Zeit vergeht…

In knapp 7 Wochen ist Heiligabend. Kaum zu glauben, oder? Vor 7 Wochen war es doch noch fast Sommer… Schon jetzt gibt es überall Weihnachtsdeko, Weihnachtssüßigkeiten und in einigen großen Städten eröffnen schon bald die ersten Weihnachtsmärkte. Wie die Zeit vergeht…

Es dauert nicht mehr lange, dann beginnt die eigentlich besinnlichste Zeit des Jahres. Eigentlich. Denn für viele Menschen ist die Zeit mit viel Hektik verbunden, viele Termine stehen an: Weihnachtsfeiern, Weihnachtsmarktbesuche, Jahresabschlüsse, Familientreffen etc. So geht es mir auch häufig. Vielleicht können wir, trotz aller Termine und Feierlichkeiten, die in den nächsten Wochen anstehen, uns ab und an etwas Ruhe gönnen, um die besinnliche Zeit zu genießen.

Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. (Matthäus 11,28 – Lutherbibel 2017)

WiederWort von Sophia (25)

« Ältere Beiträge

© 2020 WiederWort

Theme von Anders NorénHoch ↑