Autor: WiederWort (Seite 1 von 6)

Augen auf!

Heute starten wir mit euch in unsere Summerchallenge.
Immer Sonntags erwartet euch in den nächsten Wochen eine Aufgabe für die neue Woche.

Heute heißt es: Augen auf! Versucht in der neuen Woche mal mit offenen Augen unterwegs zu sein.
Wo entdeckt ihr den Sommer?
Wo entdeckt ihr etwas von dem, was Gott tolles für uns geschaffen hat?

📸 Wenn ihr mögt, schickt uns eure Entdeckungen, eure Sommermomente, euer Staunen über das, was es zu sehen gibt!

Wir wünschen euch einen tollen, entdeckungsreichen Sommer!

Gott, danke, dass du mich so großartig geschaffen hast! Alles, was du gemacht hast, ist wunderbar! (Psalm 139,14)

WiederWort von Stefanie (34)

Chill mal!

In dieser Zeit ist jeder hektisch und alles muss immer sofort passieren. Selbst entspannte Sachen, wie zum Beispiel einen Kaffee mit der besten Freundin trinken zu gehen, werden zu „Terminen“, nach denen man meistens sofort irgendwo anders hin muss, weil sonst… Ja, was eigentlich? Was sollte denn passieren? Klar, man muss pünktlich und vorbereitet sein, wenn man zur Arbeit, Uni oder Schule muss. Aber das heißt ja nicht, dass man nicht alle anderen Dinge, die so unglaublich dringend und nötig scheinen, deutlich entspannter machen könnte.

Am siebten Tag war Gott fertig mit seinem Kreativ-Projekt, fand das Ergebnis genialund beschloss ab jetzt zu chillen!

(© Und Gott chillte – Die Bibel in Kurznachrichten)

 

Mach es wie Gott. Starte vielleicht ein Kreativ-Projekt oder arbeite ein paar Sachen ab. Doch wenn du danach fertig bist, dann nimm dir auch die Zeit, mal zu chillen und rutsche nicht direkt ins nächste Projekt.

Passend dazu könnt ihr euch hier einen etwas älteren Song von Revolverheld anhören:

Viel Spaß beim Chillen!

WiederWort von Lisa (18)

An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser.

Dieses Zitat von Charlie Chaplin hat mir schon immer gut gefallen. Man kann viel darüber nachdenken, was es für einen selber bedeutet und kommt je nachdem, in welcher Phase des Lebens man sich befindet, auf unterschiedliche Interpretationen. Mir ist unbekannt, was Chaplin selber genau damit meinte, daher habe ich mir persönlich darüber Gedanken gemacht.
Wegweiser sind etwas, das wir mit dem Verstand wahrnehmen. Wir können lesen, was geschrieben steht und den richtigen Weg wählen. Bei einer Reise mag das zutreffen, doch auf das Leben trifft es nicht zu. An den entscheidenden Punkten unseres Lebens finden wir keine rationalen Informationen, die uns den Weg zeigen. Wer glaubt, dies sei anderes, der ist bisher den falschen Wegweisern gefolgt. Unser logischer Verstand ist ein schlechter Ratgeber, wenn es um Lebensentscheidungen geht, weil er nur unser Wissen, unsere Wünsche und unsere Erfahrungen kennt, nicht aber unsere Träume. Unser Verstand kann nur Vergangenes analysieren und daraus seine Schlüsse ziehen, er kann aber nur analytisch denken und nicht emotional.
Wer einmal die wichtigen Entscheidungen in seinem Leben überprüft, der wird feststellen, dass die guten Entscheidungen nie aus rationalen Abwägungen zu Stande gekommen sind, sondern dass sie immer Folge einer emotionalen Abwägung von Gefühlen gewesen sind. Oder anders formuliert: Unser Verstand kann die Argumente für eine Entscheidung zusammentragen, doch nur unser Herz kann sie entsprechend ihrer Gewichtung sortieren.
Wer in Zukunft wichtige Entscheidungen zu treffen hat, der sollte sich merken, dass die Antwort immer in unserem Herzen zu finden ist. Sie steht nirgendwo geschrieben, sondern sie befindet sich bereits in uns und wartet, dort entdeckt zu werden. Wer in seinem Leben klug vorangehen will, der muss nur abrufen, was in ihm steckt.
Unser Leben ist kein Irrgarten, den wir ziellos durchwandern können. Die einzige Entscheidung die wir selber treffen können besteht darin, ob wir diese Wege beschreiten oder nicht.

WiederWort von Stella (14)

ERfüllt – Ökumenischer Stadtkirchentag in Gladbeck

erfüllt Unter diesem Motto feiern wir am Samstag Ökumenischen Stadtkirchentag in Gladbeck. Auf dem Goetheplatz findet ein tolles Programm für Jugendliche statt: Macht Fotos in unserer Fotobox, tretet bei der Wasserchallenge gegeneinander an oder entspannt euch mit Süßkram von der Candybar und Getränken in unserer Chilloutlounge. Außerdem gibt’s klasse Musik von „Beside the Sorrow“ und „Undivided Heart“. Und natürlich jede Menge zu entdecken rund um die Frage:
Was erfüllt dein Leben?

👉 Kommt vorbei! Feiert mit uns und entdeckt auch das Programm für Erwachsene und Kinder vor der Lambertikirche und in der Lambertistraße. Wir freuen uns auf euch! 😀

Weitere Infos unter:
www.erfuellt.org

Ökumenischer Stadtkirchentag am Samstag, 29.06.2019, von 10-17 Uhr in der Gladbecker Innenstadt

Jesus antwortete: Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird nie mehr Durst haben. Ich gebe ihm Wasser, das in ihm zu einer Quelle wird, die bis ins ewige Leben weitersprudelt. (Johannes 4,14 © Gute- Nachricht-Bibel)

 

Personen im Alten Testament

Abraham

Abraham gilt als erster Stammvater Israels, der erst im hohen Alter von Gott gesagt bekommt, dass er Vater eines großen Volkes sein wird, aber dafür muss Abraham seine Heimat verlassen und in ein fremdes Land ziehen. Abraham tat, wie ihm gesagt wurde und verließ mit seiner Frau Sara seine Heimat. Die beiden durchlebten schwere Zeiten. Sara war nämlich unfruchtbar, sodass Abraham zunächst mit einer anderen Frau, Hagar, ein Kind bekam.
Einige Zeit später wiederholte Gott seine Ankündigung gegenüber Abraham und gab ihm erneut das Versprechen, dass Sara ihm ein Kind gebären wird.
Abraham hat nie aufgehört zu glauben und auf Gott zu vertrauen und das hat sich ausgezahlt, denn im Alter von 100 Jahren schenke Sara Abraham seinen Sohn Isaak.

Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein. (1. Mose 12,1f. © Lutherbibel 2017)

WiederWort von Sophia (24)

 

Im Wandel

🌷☀🍂❄
Die vier Jahreszeiten kommen und gehen, jedes Jahr auf’s Neue. Die Natur vollzieht einen Wandel, auf den wir keinen Einfluss haben. Die Bäume verlieren ihre Blätter, bis sie sich ein paar Monate später wieder mit neuem, strahlendem Blattwerk schmücken. Der Regen und der Schnee kommen und gehen und die Sonne scheint im Sommer stärker als im Winter.
Ähnlich ist es wie mit dem Leben. Es gibt Tage, an denen fühlen wir uns leer und unsere Welt erscheint farblos. Der Winter kehrt ein, die Kälte und die Traurigkeit dominieren unseren Alltag, wir frieren und sehen kein Licht in der Dunkelheit. Doch dann zieht die Traurigkeit vorbei, wir lassen den Regen enden, der Frost um unser Herz beginnt zu schmelzen und wir fassen neuen Lebensmut. Wir erkennen plötzlich wieder die bunten Farben des Lebens, die das Ende des Regens mit sich bringen. Denn um den Regenbogen und die Sonne wieder sehen zu können, müssen wir nach oben schauen.

Gott spricht: Meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde. Und wenn es kommt, dass ich Wetterwolken über die Erde führe, so soll man meinen Bogen sehen in den Wolken. (1. Mose 9,13f © Lutherbibel 2017)

WiederWort von Romina (26)

 

bekannt

An Pfingsten feiern wir, dass Gott uns Menschen mit seinem Heiligen Geist erfüllt. Erfüllt zu sein von Gott und sein Leben im Vertrauen auf Gott zu leben, das haben gestern in unserer Gemeinde viele Jugendliche bekannt. Wir haben ihre Konfirmation gefeiert.
In der Christuskirche haben wir unseren Glauben mit dem Glaubensbekenntnis bekannt, das die Konfis während ihrer Konfi-Zeit selbst geschrieben haben. Mit diesem Glaubensbekenntnis haben sie mich richtig beeindruckt. Vielleicht geht es euch auch so. 🙂

Wir glauben, dass Gott uns das Leben auf der Erde möglich macht.
Wir glauben, dass er uns nicht alleine lässt und uns hilft, immer wenn wir ihn brauchen.
Wir glauben, dass er uns immer beschützt, über uns wacht und für uns da ist.
Wir glauben, dass Gott uns unsere Sünden vergibt und Gott das Böse von der Erde fortjagt.

Wir glauben, dass Jesus Christus uns Kraft gibt, hilft und beisteht, denn er hat kranke Menschen geheilt.
Wir glauben, dass er uns erhört, für uns da ist und uns auf unserem Weg begleitet, damit wir an das Gute glauben und es in der Welt tun können.
Wir glauben, dass Jesus Christus uns schützt und behütet und wir ihm vertrauen können. Er nimmt uns das Leid, ist für uns da und unterstützt uns.

Wir glauben, dass der Heilige Geist und die Gemeinde
uns annehmen, anerkennen, beschützen und auf uns achten.
Wir glauben, dass der Heilige Geist und die Gemeinde uns so akzeptieren wie wir sind.
Wir glauben, dass der Heilige Geist und die Gemeinde uns in Situationen in denen wir nicht weiterkommen, unterstützen.
Amen.

WiederWort von Stefanie (34) und den Konfis aus Gladbeck-Mitte

Personen im Alten Testament

Joel

Joel richtet als Prophet den Menschen Gottes Botschaft aus. Was er zu sagen hat, geht unter die Haut: Er kündigt Gottes

Gericht an, das wie eine Heuschreckenplage hereinbricht. Gleichzeitig weiß Joel, dass Gott gnädig und gerecht ist. Auf Gottes Gnade können wir uns schon jetzt verlassen. Sie gilt auch am „Tag des Herrn“, dem Tag des Gerichts, so Joel.

Heute, an Pfingsten, erinnern wir uns an Joel. Denn in der Pfingstpredigt des Apostels Petrus, zitiert er diesen Propheten. Petrus beschreibt das, was an Pfingsten geschieht, mit Joels Worten. Er sagt:

Was heute passiert, hat schon Joel vorausgesagt: Gott sagt: Ich werde meinen Geist über eure Söhne und Töchter ausgießen. Sie werden Propheten sein. Eure jungen Männer sollen Visonen sehen und eure Alten werden Träume haben. (Apostelgeschichte 2,17 und Joel 3,1ff)

Das Team der WiederWorte wünscht euch frohe Pfingsten!

WiederWort von Stefanie (34)

 

Herzensort

„In Gladbeck, da habe ich den schönsten Ort auf Erden gefunden.“ So hat es eine 91-jährige Frau vor einigen Tagen zu mir gesagt. Zusammen mit vielen anderen älteren Frauen haben wir darüber gesprochen, an wie sehr unsere Welt mittlerweile vernetzt ist. Einmal in die Bahn oder ins Flugzeug gestiegen, und ruck zuck ist man an einem neuen Ort. Von „Herzensorten“ haben wir erzählt. Von Orten, mit denen wir ganz besondere Erinnerungen verbinden, an die wir besonders gern gereist sind. Die Frauen haben ihre Erlebnisse miteinander geteilt. Sie haben von Südtirol, von Bayern, von China und Amerika mit leuchtenden Augen erzählt. Und dann diese eine Frau: „Gladbeck ist mein Herzensort!“ Flucht und Vertreibung während des Zweiten Weltkrieges hat sie mitgemacht, hat sich mit ihren Kindern von weit her durchgeshlagen ins Ruhrgebiet. Schließlich ist sie auf abenteuerliche Weise in Gladbeck gelandet. „Gott hat mich geführt“, sagt sie. „Er wusste, dass hier mein Platz ist. Dass hier viele liebe Leute sind und dass ich hier gebraucht werde. Hier bin ich angenommen. Angekommen.“
Ihre Worte gehen mir nach. Sie haben mich berührt.

Was ist euer Herzensort?
Zieht es euch in die Ferne? Oder geht es euch wie der Frau die sagt: „Genau hier bin ich richtig.“?

WiederWort von Stefanie (34)

WiederWort-Bibel

Vor einiger Zeit haben wir euch nach euren Lieblingsworten aus der Bibel gefragt.
Manche von euch haben uns Worte geschickt, die euch schon lange begleiten und euch wichtig geworden sind:

  • Mein Liebling ist Prediger 3,1 Passt in allen Lebenslagen und hält mich fest am Glauben: Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.
  • Du sollst den Herrn Lieben, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt und deinen Nächsten wie dich selbst. (Markus 12,29) Das ist unser Trauspruch.
  • Dem Gerechten muss das Licht immer wieder aufgehen, und Freude den frommen Herzen. (Psalm 97,11)
  • Ich habe zwei Lieblingsworte die mir ganz wichtig sind. Zum einen Psalm 32,8: Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten. Und zum anderen Joh 6, 68-69: Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes.
  • Dieser Vers ist vielen von euch wichtig: Du stellst meine Füße auf weiten Raum. (Psalm 31,9)
  • Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. (Psalm 23,1)
  • Ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben. (Römer 1,16)
  • Seit meiner Konfirmation begleitet mich der Psalm 23. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
  • Der HERR, dein starker Gott, der Retter ist bei dir. Begeistert freut er sich an dir. Vor Liebe ist er sprachlos ergriffen und jauchzt doch mit lauten Jubelrufen über dich! (Zefanja 3,17) Das macht mir sehr gut deutlich, wie sehr ich geliebt werde.
  • Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege. (Psalm 119,105)

(Die Bibelzitate stammen aus der Lutherbibel 2017)

Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass gute Worte uns so viel Halt geben können. Und dass Gott auch für uns heute durch diese Worte erfahrbar ist und bleibt.

WiederWort von Stefanie (34)

« Ältere Beiträge

© 2019 WiederWort

Theme von Anders NorénHoch ↑