Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 26)

Freude teilen

Am Sonntag haben wir gefeiert. Naser hat im Gottesdienst seinen Tauftag mit uns allen gefeiert. Vor zwei Jahren habe ich den jungen Iraner getauft. Sein Tauftag ist ihm so wichtig, dass er sich jedes Jahr gemeinsam mit uns daran erinnern möchte. Für ihn ist es ein riesiges Geschenk, seinen Glauben nun endlich frei und ohne Angst leben zu können. Die Freude darüber ist riesig. Und diese Freude teilt er mit uns. Im Gottesdienst haben wir ihm noch einmal Gottes Segen zugesprochen und ihm bon Herzen gratuliert. Und Naser hat seien Freude mit uns geteilt – im Anschluss an den Gottesdienst bei Saft und Süßigkeiten. Zusammen mit einem Freund hat er alles zum Gottesdienst mitgebracht – damit wir ebenfalls etwas von seiner Freude schmecken und erleben konnten.

Mich berührt, welche Spuren die Taufe im Leben von Menschen hinterlässt. Dass sie nicht nur für sich „behalten“ wird, sondern dass die Freude über die Verbindung mit Gott sich ihren Weg sucht – sichtbar, spürbar und dass wir sie uns im wahrsten Sinne des Wortes auf der Zunge zergehen lassen konnten.

WiederWort von Stefanie (36)

 

 

 

Sei du mein Licht

Lebendiger Gott,

du versprichst mir, mein Licht auf all meinen Wegen zu sein.

Ich bitte dich:

Leuchte mir, wo ich im Dunkeln tappe.

Schenke mir dein Licht, wo ich neue Hoffnung brauche.

Lege mir deinen Funken in mein Herz, damit ich andere zum Strahlen bringen kann.

Sei du mein Licht – heute, morgen und in Ewigkeit.

Amen.

 

WiederWort von Stefanie (36)

Besinnlichkeit?

In der momentanen Zeit wird man fast zugeworfen mit Angeboten für Deko, Weihnachtsgeschenke und andere Dinge. Auch mich verlockt es dazu, mehr zu kaufen als ich eigentlich brauche und im Geiste zu denken: Oh je, ich bin viel zu spät dran, wem schenke ich was und was wünsche ich mir und wo bekomme ich alles, etc.

Insbesondere ist zu Weihnachten auch noch einige Zeit. Die Vorfreude darauf kann ich verstehen, auch wenn es manchen noch zu früh ist, schon an Weihnachten zu denken. Doch was man manchmal ganz vergisst ist, dass Weihnachten (und auch die Zeit der Vorfreude auf Schneeflocken, Kerzenlicht und Besinnlichkeit) keine Zeit des Materialismus ist. Immer mehr Geschenke zu kaufen und schon jetzt sich mit der Planung von Weihnachten zu stressen, schafft keine Besinnlichkeit und letztendlich verpasst man dann auch die gemütlichen Momente und genießt nicht mal einen abendlichen Tee mit einem schönen Buch (oder einem Netflix-Weihnachtsfilm). Ich versuche mich dann an diesen Bibelvers zu halten:

Seid nicht geldgierig, und lasst euch genügen an dem, was da ist. Denn er hat gesagt: »Ich will dich nicht verlassen und nicht von dir weichen.“ (Hebräer 13,5)

Auch wenn es nicht vordergründig um Geldgier geht, sondern um Materialismus spricht der Vers zu mir und hilft mir, mich auf das eigentlich Wichtige zu besinnen. Denn die Zeit bis zu Weihnachten vergeht nur im Flug, wenn man durch Geschäfte hetzt und ohne Pause online shoppt und dabei alles vergisst. Gott ist bei uns und sorgt für uns.

Lasst uns den kommenden Winter und gehenden Herbst im Einklang mit Gott und auch uns selbst erleben.

WiederWort von Lisa (21)

 

 

 

Gelassen bleiben

Ich habe heute eine Challenge für dich. Wenn du das hier liest und dich auch nur bei einem Punkt angesprochen fühlst, lies unbedingt weiter. Die heutige Challenge hat mit deinem Charakter zu tun. Jeder von uns hat eine oder mehrere Schwachstellen, bei denen wir uns so richtig ärgern und die uns zum Teil extrem auf die Palme bringen.

Du rastest manchmal im Auto/ auf deinem Roller im Straßenverkehr so richtig aus, wenn andere offensichtlich schlechter fahren?

Man erkennt dich nicht mehr wieder, wenn dir Ungerechtigkeit geschieht oder du benachteiligt wirst?

Wenn du verlierst, wirst du zum Tier? Bei Kränkung an deiner Person fährst du sofort in den Angriffsmodus? Welche anderen Dinge lassen dich unkontrolliert durchdrehen?

„Im Zorn tut keiner, was vor Gott recht ist.“ (Jakobus 1,20, NeÜ)

Auf jeden Fall ist sicher, dass Wut- und Zornausbrüche die Beziehungen zwischen dir und anderen Menschen echt belastet. Aber auch die Beziehung zu Gott ist durch extremen Ärger und Wut gestört. Also keine Sache, die wir in irgendeiner Weise feiern sollten.

Achte deswegen in der nächsten Zeit drauf, was bei dir dazu führt und bitte Jesus darum, dass er dich dabei verändert.

WiederWort von Stella (16)

Beten

Nach Psalm 27

Gott ist mein Licht. Da kann kommen, was will. Ich hab keine Angst. Denn Gott strahlt mich an. Seine Liebe ist mein Schutz.

Ich lass sie reden und tuscheln. Lass sie streiten und hassen. In meinem Herz wohnt keine Furcht. Lächeln kann ich und es so meinen.

Nur eins frag ich lieber. Klar kenn ich die Antwort. Doch die Einladung brauch ich. Jeden Tag aufs Neue. Gott spricht sie aus. Sagt: Hier kannst du sein. So wie du bist. Leg deinen Kopf und ruh dich aus.

Dort seh ich dich, Gott. Wir sitzen beisammen und reden. Deine Weisheit hör ich, für die Wege in meinem Leben. Deine Güte erfahr ich. Sie bedeutet: Mutig nach vorne, denn Gott weicht nicht von deiner Seite.

Amen.

WiederWort von Sebastian (35)

Veränderungen

Manchmal gibt es viele Veränderungen im Leben. Erst letzte Woche fing mein neuer Studiengang an und heute habe ich meinen ersten Arbeitstag – alles neu, unbekannt und fremd.
Viele meiner Kommilitonen kommen aus anderen Städten, einige sogar aus anderen Ländern und sind nun nach Gladbeck oder Gelsenkirchen gezogen.
Bei Veränderungen gehört es auch dazu, vorher einen anderen Weg gegangen zu sein.
Vielleicht ist es ein anderer Wohnort, ein neuer Studiengang oder Job, neue Freundschaften, die geschlossen werden, neue Hobbys und Interessen, oder es gibt plötzlich ein ganz neues Gericht zum Mittagessen, obwohl es doch eigentlich etwas anderes war.

Veränderungen gibt es jeden Tag, vielleicht stehst du plötzlich ein paar Minuten eher auf, wählst beim Frühstück neue Marmelade, fährst mit dem Auto statt über die Autobahn durch die Stadt, später dann eine neue Frisur beim Frisör und veränderst andere gewohnte Routinen.

Auch in der Bibel heißt es bei 5 Mose 31:6:
Seid getrost und unverzagt, fürchtet euch nicht und lasst euch nicht vor ihnen grauen; denn der Herr, dein Gott, wird selber mit dir wandeln und wird die Hand nicht abtun noch dich verlassen.

Gott wandelt sich, er geht die Wege, die du gehst, mit dir. Du brauchst keine Angst zu haben, auch wenn vieles ungewohnt anders ist und der Anfang manchmal nicht einfach ist.
Gott unterstützt dich, egal ob du die erste Ausfahrt oder die dritte Ausfahrt nimmst, ob du neue Wege gehst.

Deswegen habe ich auch keine Angst vor der neuen Arbeit heute, sondern freue mich auf neue Herausforderungen.

WiederWort von Alexander (20)

Warm…

… im Sinne von Wohlfühlen oder auch Geborgenheit. Nach der mehr oder weniger heißen Zeit des Sommers, in der es warm und sonnig war, kommt nun der Herbst. Ich finde der Herbst ist auch eine warme Jahreszeit, aber auf eine andere Weise als der Sommer. Denn der Herbst fühlt sich warm an, nicht wegen der Temperatur, sondern wegen dem Zusammenspiel von warmen Farben, leichtem Sonnenschein und glitzernden Regentropfen. Dieses Wärmegefühl erinnert mich an Momente, in denen mir Gott nahe ist. Zum Beispiel beim Zusammensitzen mit Freunden, wobei man merkt, dass es sich wohlig warm, ja, einfach gut anfühlt, genau hier, in diesem Moment, zu sein. In solchen Momenten ist mir Gott nahe. Er gibt mir das Gefühl von Geborgenheit und Wärme. Und wenn ich nun durch den Park spaziere und die Sonne durch die bunten Blätter glitzert, dann ist mir warm.

 Wie köstlich ist deine Güte, Gott, dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben! (Psalm 36,8 – Lutherbibel 2017)

  WiederWort von Lisa (20)

 

 

 

Löwenherz

Manchmal wissen wir nicht wohin, oder was um uns geschieht. Gott hat ins ein Löwenherz geschenkt, das uns in diesen Situationen die Ermutigung zuspricht, Kinder Gottes zu sein.
WiederWort von Yann (26)
Yann und Lydia haben einen großartigen Song zum „Löwenherz“ geschrieben.
Hier könnt ihr ihn euch anhören:

Nach Hause kommen

Als ich nach meinem Urlaub zum ersten Mal wieder meine Wohnungstür aufgeschlossen habe, war da wieder, dieses Gefühl: „Ich bin zu Hause.“

Auch wenn ich jedes Mal mit Wehmut aus meinen Urlaubsorten aufbreche, ist das Nach-Hause-Kommen immer besonders schön. Alles riecht so vertraut zu Hause. Mein Bett erwartet mich schon. Alle Bilder mit mir lieben Menschen und mit Erinnerungen an vergangene Reisen umgeben mich wieder. Ich nehme meine Lieblingsbücher aus dem Bücherregal und schaue kurz hinein. Das Lesezeichen steckt noch genau an der Stelle, an der ich beim letzten Mal unterbrochen habe.

Es ist schön, wieder zu Hause zu sein. Hier fühle ich mich geborgen Hier ist mir alles vertraut. Hier finde ich mich selbst im Dunkeln spielend zurecht. Hier bin ich gerne, auch wenn ich schon jetzt weiß, dass mich bald das Fernweh wieder packen wird. 😉

„Ich bin zu Hause.“ – das denke ich auch oft über Gott. Mit Gott an meiner Seite fühle ich mich geborgen, fühle ich mich aufgehoben – wie zu Hause eben. Vielleicht mag ich deshalb ein Wort von Jesus aus dem Johannesevangelium so gerne. Jesus sagt dort zu seinen Jüngern:

„Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen.“ (Johannes 14,2)

Es ist schön, dass Gott einen Platz für mich bereithält. Dass ich bei ihm schon jetzt immer aufgehoben bin und es auch immer sein werde. Darauf vertraue ich, dass mir dieses Versprechen Gottes für alle Zeiten gilt. Dass ich weiß: Bei ihm bin ich immer zu Hause.

WiederWort von Stefanie (36)

 

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