Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 10)

Gott ist Liebe

Mark Forster – 194 Länder

Mark Forster singt darüber, dass es so viele Länder gibt und man in ihnen so viel sehen kann. Mit dem Kopf bleibt er jedoch immer „bei dir“. Denn er singt über seine Liebe zu jemandem.

Gott hat unendlich Vieles geschaffen und alles aus, durch und mit Liebe. Nur weil wir lieben, kennen wir Gott, denn Gott ist die Liebe. Egal wie viel er um die Ohren hat, er bleibt in Gedanken immer bei jedem Einzelnen von uns. Und wer kennt schließlich nicht das Gefühl von Liebe?

Wer nicht liebt, kennt Gott nicht, denn Gott ist die Liebe. (1. Brief des Johannes 8)

WiederWort von Lisa (18)

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!

Der lateinische Ausspruch Sapere aude! erlangte vornehmlich durch den Philosophen Immanuel Kant Bekanntheit, der die Wortfolge in seinem Aufsatz „Was ist Aufklärung?“ zum Leitspruch der Aufklärung erklärte. Kant übersetzte die Wörter „Sapere aude!“ mit Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!, wenngleich eine wortwörtliche Übersetzung im Deutschen eher „Wage es, weise zu sein!“ lauten würde. Doch auch, wenn diese Wortfolge vornehmlich mit Kant in Verbindung gebracht wird, geht sie tatsächlich auf den antiken Dichter Horaz zurück.

Vor 500 Jahren hat Martin Luther eine Lawine losgetreten, indem er die Kirche seiner Zeit hinterfragt hat. Das hat zu dramatischen gesellschaftlichen Umbrüchen geführt. So riesengroße Sprünge sind heute (vielleicht) nicht mehr nötig. Aber es bleibt wichtig, dass wir die Welt hinterfragen! Wie oft wird uns erklärt: „So war das schon immer, so müssen wir das lassen, daran darf sich nichts ändern!“ Das ist nicht gut. Wenn man im Kleinen nicht anfängt mit dem Hinterfragen, dann werden die Probleme regelmäßig wesentlich größer. Wenn ich Nachrichten sehe, denke ich oft: An dieser Stelle würde Reformation gut tun. Dann würde ich den Menschen am liebsten das Brett vorm Kopf wegnehmen, ihnen sagen: Lasst euch doch nicht immer das vorsetzen, was euch die da oben, rechts oder links einflüstern, sondern traut euch, selbst zu denken. So wie Luther das getan hat. Oft ist Religion eine Sache der Interpretation. Wenn der Osterglaube wirklich in unserem Alltag und vor allem in unseren Herzen ankommen soll, dann geht das nur in Freiheit. Es ist notwendig, „in Freiheit auch Fragen an den Glauben“ zu stellen, so wie es in der Bibel bereits der „ungläubige Thomas“ getan hat. Zugleich durchbricht Ostern die Spirale der Gewalt und steht für den gewaltfreien Kampf für Frieden und Gerechtigkeit, wie ihn auch die Ostermärsche praktizierten.

WiederWort von Stella (14)

 

mit Gott passt es

Jesus Christus sagt: Ich war tot und seht her, ich lebe bis in alle Ewigkeit. Offenbarung 1,18)

Tot und lebendig. Das passt nicht zusammen. Auch wir blicken hin und wieder auf unser Leben und haben den Eindruck: Das passt so nicht zusammen.

Mit Gott passt es. Im Undurchdringbaren öffnet Gott Schneisen, durch die ich gehen kann.

WiederWort von Sebastian (32)

Karfreitag

Heute, am Karfreitag, machen wir kurz Pause und erinnern uns, was damals geschah. Wir denken daran, dass Jesus am Kreuz gelitten hat. Doch wir wissen, dass dies nicht sein Ende war.

Betrachten wir den Tod Jesu als Zeichen des Verlustes und seine Auferstehung als Segen, der uns zeigt, dass Wunder möglich sind. Mit der Kraft Gottes vertrauen wir darauf, dass jeder Fall, jedes Leid und jeder Schmerz am Ende geheilt werden kann. So ist heute ein Tag der Trauer, aber auch ein Tag der Zuversicht und des Glaubens. Denn ein jedes Ende beinhaltet die Chance auf einen Neuanfang.

Wir glauben, aber wir sehen nicht. (2. Korinther 5,7)

WiederWort von Romina (26)

Gründonnerstag

Heute denken wir an die letzte Mahlzeit, die Jesus mit seinen Jüngern geteilt hat.

Wie sich das für Jesus angefühlt haben muss? Er wusste doch, was kommen würde.

Wie sich die Jünger fühlten, als sie hörten, dass es ein Abschied ist?

Ein letztes Mal Gemeinschaft. Ein letztes Mal Beisammensein. Heute ist also der Tag des Abschieds und der Traurigkeit. Aber beides ist gemischt mit Hoffnung, deren Farbe eben grün ist. Hoffnung auf ein Wiedersehen. Und so wirft nicht nur der Tod Jesu seinen Schatten. Jesu Auferstehung leuchtet uns entgegen.

WiederWort von Yann (24)

Bunt wie Ostereier

Trotz vieler bunter und unterschiedlicher Sprachen, Kulturen, Träume, Erfahrungen, Ansichten, Charaktere, Wünsche, Erlebnisse und anderer Unterschiede – wir sind und bleiben Menschen, verbunden mit und durch Gott. In dieser schönen Osterzeit bietet der Frühling viele Möglichkeiten aufeinander zuzugehen. Lasst uns diese Möglichkeiten nutzen, um uns auszutauschen und eine schöne Zeit miteinander zu verbringen – so wie viele bunte Ostereier in einem Körbchen.

WiederWort von Lisa (18)

Palmsonntag

Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche.

An diesem Tag erinnern wir uns, wie Jesus auf einem Esel in Jerusalem einzog. Die Menschen, die dabei waren, empfingen ihn jubelnd. Sie haben ihm Zweige auf den Weg gelegt und Kleider auf der Straße vor ihm ausgebreitet. Die Menschen waren außer sich vor Freude und lobten Gott dafür:

Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe! (Mt 21,9 © Lutherbibel 2017)

WiederWort von Sophia (24)

Glücksschmied

Jeder ist seines Glückes Schmied. Gemäß diesem bekannten Sprichwort ist jeder Mensch für sein Glück selbst verantwortlich und hat es unmittelbar in der Hand, ob es ihm zuteil wird oder nicht. Doch wie verwirklicht man am besten sein Glück? Kann man es überhaupt planen und schmieden? Und wie definiert sich Glück? Schon seit dem dritten Jahrhundert vor Christus soll diese Redewendung in Gebrauch gewesen sein. Der damalige Politiker Appius Claudius Caecus soll sie verwendet haben. Noch heute prägt die Redensart unsere Auffassung vom Glück. Dieses Motto bedeutet, dass das eigene Leben die Konsequenz der eigenen Taten und Dummheiten ist, der eigenen „Hammerschläge“, mit denen man sein Glück bearbeitet.

Klar können wir selbst, eine Menge dazu tun, um unser Leben so zu leben, dass es uns glücklich macht. Aber durch unseren Glauben haben wir, zum Glück ;-), noch eine andere Sichtweise auf dieses Sprichwort. Gott beurteilt uns nicht nach unseren Leistungen. Jeder Mensch ist für ihn wertvoll. Jedes Leben zählt für ihn – auch das, in dem nicht immer alles einfach nur glücklich verläuft. Auch in traurigen Zeiten ist Gott bei uns. Wir können imer auf seine Liebe vertrauen. Egal welche Lebensumstände gerade nicht vorteilhaft sind, ist Gott immer da.

In Psalm 73 heißt es:

Gott nahe zu sein ist mein Glück. (Psalm 73,28)

Also ist auch ein Leben, das auf Vertrauen zu Gott basiert, ist ein von Glück erfülltes Leben.

WiederWort von Stella (14)

Lieblingsworte

Der Herr ist die Kraft meines Lebens. Vor wem sollte mir bangen? (Psalm 27,1)

Das sind meine Lieblingsworte aus der Bibel. Seitdem ich sie mir damals als Konfirmationsspruch ausgesucht habe, begleiten sie mich. Immer wieder erinnere ich mich an diese Worte und vor allem an die Zusage, die Gott mir damit gibt: Er ist meine Kraftquelle. Er begleitet mein Leben. Dadurch nimmt er mir so manche Angst und lässt mich gespannt sein auf das, was das Leben nocn bringen wird.

Was sind eure Lieblingsworte aus der Bibel?

Schickt uns eure Lieblingsbibelstellen, damit wir unsere eigene „WiederWort-Bibel“ zusammenstellen können.

WiederWort von Stefanie (33)

3 Fragen

  1. Möchtest Du Dich immer an alles erinnern können?
  2. Denkst Du, dass Du unterm Strich einen positiven Eindruck in der Welt hinterlässt?
  3. Willst Du jemandem, der aus Deinem Leben verschwunden ist, noch etwas sagen?

In den Wochen vor Ostern denken wir mit Gott viel über Vergebung nach. Danke, dass Du heute mit nachgedacht hast.

 

WiederWort von Sebastian (32)

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