Viele Farben, viele Menschen, jeder mit einem anderen Blick auf Gott. Ob das so gut ist?

Egal wo du gerade bist, schau dich um. Schnell ist klar, ein bisschen bist du wie die Menschen in deiner Umgebung, ein bisschen aber auch ganz anders. Wir sind wie die Steine in der Schale, gehören alle zusammen, haben viel gemeinsam, doch im Detail liegt der Unterschied.

Gott will da niemanden abhängen, jeder soll ihm begegnen können. Er ist wie eine Mischung aus all den Steinen, unfassbar bunt und vielfältig. Gott vereint alle Farben und Muster in sich.

Ich find es gut, dass Gott sich für jeden von uns öffnet. Jeder einen ganz individuellen, eigenen Zugang zu ihm haben kann, der gar nicht so sein muss, wie bei anderen. Wirklich gut. Naja, fast immer zumindest.

Wenn wir so alle in einer Schale zusammen liegen, sehe ich schon, was mein Nachbar so anders macht mit Gott. Und dann frage ich mich: Wenn er es auf seine Art macht und es grad richtig gut klappt bei ihm und Gott, lieg ich dann vielleicht falsch? Mach ich das richtig mit Gott, oder mag er es anders vielleicht lieber?

Kein Grund zum Zweifeln. Oder anders gesagt: Leben und leben lassen. Gott hat uns immerhin so unterschiedlich in diese Welt gesetzt. Da können wir auch unterschiedlich bleiben. Jeder kann seinen eigenen Zugang zu Gott nutzen. Ich darf nur nicht der Meinung sein, dass mein Zugang für alle gelten muss, darf mich nicht abschrecken lassen, wenn mein Zugang anders ist als bei den Leuten um mich herum.

Nein, ganz beliebig ist das mit Gott deshalb nicht. Den ganzen Tag Eis essen und dabei auf eine Begegnung mit Gott hoffen, funktioniert wahrscheinlich nicht. Doch, wer weiß? Die Richtschnur hierbei ist die Bibel. Sie sagt, was wir von Gott erwarten dürfen.

Was das ist? Eine Menge! Dazu mehr, zweimal die Woche, hier beim WiederWort. 😉