Am Sonntag haben wir gefeiert. Naser hat im Gottesdienst seinen Tauftag mit uns allen gefeiert. Vor zwei Jahren habe ich den jungen Iraner getauft. Sein Tauftag ist ihm so wichtig, dass er sich jedes Jahr gemeinsam mit uns daran erinnern möchte. Für ihn ist es ein riesiges Geschenk, seinen Glauben nun endlich frei und ohne Angst leben zu können. Die Freude darüber ist riesig. Und diese Freude teilt er mit uns. Im Gottesdienst haben wir ihm noch einmal Gottes Segen zugesprochen und ihm bon Herzen gratuliert. Und Naser hat seien Freude mit uns geteilt – im Anschluss an den Gottesdienst bei Saft und Süßigkeiten. Zusammen mit einem Freund hat er alles zum Gottesdienst mitgebracht – damit wir ebenfalls etwas von seiner Freude schmecken und erleben konnten.

Mich berührt, welche Spuren die Taufe im Leben von Menschen hinterlässt. Dass sie nicht nur für sich „behalten“ wird, sondern dass die Freude über die Verbindung mit Gott sich ihren Weg sucht – sichtbar, spürbar und dass wir sie uns im wahrsten Sinne des Wortes auf der Zunge zergehen lassen konnten.

WiederWort von Stefanie (36)