Die Bilder aus den Hochwassergebieten lassen mich nicht los. Zuerst unvorstellbare Wassermassen, die von einem Moment auf den anderen ganze Existenzen vernichten, Lebensträume und Lebenswege zum Abbruch bringen. Nun, ein paar Tage später, bleiben Schlamm und Zerstörung zurück. An vielen Stellen aber auch Solidarität, Hilfsbereitschaft, gelebte Nächstenliebe mit Herz und Hand. An manchen Orten Entwarnung, da Dämme gehalten haben und nicht geborsten sind. Erste Rückkehrer können in ihren Häusern nach dem Rechten sehen.

All das werfe ich Gott vor die Füße: Meine Fassungslosigkeit, meine Traurigkeit und Ohnmacht, mein Mitgefühl für all die Menschen in den betroffenen Gebieten. Ich möchte darauf vertrauen, dass Gott all das hört und mitträgt. Dass er neue Hoffnung schenkt – auch wenn das angesichts der Bilder der letzten Tage ganz schön schwer ist.

Gott spricht: Ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung. (Jeremia 29,11 – Lutherbibel 2017)

WiederWort von Stefanie (36)