Der Silberstreif am Horizont ist eins.

Ein kleines Teelicht in einem dunklen Raum ist eins.

Das Händeschütteln nach einem Streit ist eins.

Das erste Licht des frühen Tages ist eins.

Alle sind sie Hoffnungszeichen für ganz unterschiedliche Menschen in ganz unterschiedlichen Situationen.

2021 geht ja erstmal so weiter wie 2020 aufgehört hat… Wir können jedes Hoffnungszeichen also gut gebrauchen. So können wir uns nach etwas ausrichten, auf etwas hinarbeiten oder einfach nur auf etwas warten, das uns Besserung verheißt – sei es auch nur für einen kleinen Moment.

Ich zum Beispiel mache einmal in der Woche eine kleine Radtour, bei der ich aus meinem Homeoffice-/Homeuni/Homeschooling-Alltag rauskomme, aufatme und davon träumen kann, dass alles wieder anders wird.

 

Was sind eure Hoffnungszeichen?

 

Unser vielleicht ultimatives Hoffnungszeichen ist das Kreuz. Es zeigt und erinnert uns, dass Gott sich all dem, was uns bewegt, schon längst angenommen hat; dass er uns schon immer in unseren Unsicherheiten begegnet und begleitet. Die Frage, worauf wir unser Haus bauen (Matt 7,24–27), stellt sich damit eigentlich gar nicht mehr: Gott hat uns schon längst ein sicheres Fundament gegeben, auf dem und durch das wir leben können.

 

WiederWort von Yann (25)