Als ich nach meinem Urlaub zum ersten Mal wieder meine Wohnungstür aufgeschlossen habe, war da wieder, dieses Gefühl: „Ich bin zu Hause.“

Auch wenn ich jedes Mal mit Wehmut aus meinen Urlaubsorten aufbreche, ist das Nach-Hause-Kommen immer besonders schön. Alles riecht so vertraut zu Hause. Mein Bett erwartet mich schon. Alle Bilder mit mir lieben Menschen und mit Erinnerungen an vergangene Reisen umgeben mich wieder. Ich nehme meine Lieblingsbücher aus dem Bücherregal und schaue kurz hinein. Das Lesezeichen steckt noch genau an der Stelle, an der ich beim letzten Mal unterbrochen habe.

Es ist schön, wieder zu Hause zu sein. Hier fühle ich mich geborgen Hier ist mir alles vertraut. Hier finde ich mich selbst im Dunkeln spielend zurecht. Hier bin ich gerne, auch wenn ich schon jetzt weiß, dass mich bald das Fernweh wieder packen wird. 😉

„Ich bin zu Hause.“ – das denke ich auch oft über Gott. Mit Gott an meiner Seite fühle ich mich geborgen, fühle ich mich aufgehoben – wie zu Hause eben. Vielleicht mag ich deshalb ein Wort von Jesus aus dem Johannesevangelium so gerne. Jesus sagt dort zu seinen Jüngern:

„Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen.“ (Johannes 14,2)

Es ist schön, dass Gott einen Platz für mich bereithält. Dass ich bei ihm schon jetzt immer aufgehoben bin und es auch immer sein werde. Darauf vertraue ich, dass mir dieses Versprechen Gottes für alle Zeiten gilt. Dass ich weiß: Bei ihm bin ich immer zu Hause.

WiederWort von Stefanie (36)