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Im Wandel

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Die vier Jahreszeiten kommen und gehen, jedes Jahr auf’s Neue. Die Natur vollzieht einen Wandel, auf den wir keinen Einfluss haben. Die Bäume verlieren ihre Blätter, bis sie sich ein paar Monate später wieder mit neuem, strahlendem Blattwerk schmücken. Der Regen und der Schnee kommen und gehen und die Sonne scheint im Sommer stärker als im Winter.
Ähnlich ist es wie mit dem Leben. Es gibt Tage, an denen fühlen wir uns leer und unsere Welt erscheint farblos. Der Winter kehrt ein, die Kälte und die Traurigkeit dominieren unseren Alltag, wir frieren und sehen kein Licht in der Dunkelheit. Doch dann zieht die Traurigkeit vorbei, wir lassen den Regen enden, der Frost um unser Herz beginnt zu schmelzen und wir fassen neuen Lebensmut. Wir erkennen plötzlich wieder die bunten Farben des Lebens, die das Ende des Regens mit sich bringen. Denn um den Regenbogen und die Sonne wieder sehen zu können, müssen wir nach oben schauen.

Gott spricht: Meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde. Und wenn es kommt, dass ich Wetterwolken über die Erde führe, so soll man meinen Bogen sehen in den Wolken. (1. Mose 9,13f © Lutherbibel 2017)

WiederWort von Romina (26)

 

bekannt

An Pfingsten feiern wir, dass Gott uns Menschen mit seinem Heiligen Geist erfüllt. Erfüllt zu sein von Gott und sein Leben im Vertrauen auf Gott zu leben, das haben gestern in unserer Gemeinde viele Jugendliche bekannt. Wir haben ihre Konfirmation gefeiert.
In der Christuskirche haben wir unseren Glauben mit dem Glaubensbekenntnis bekannt, das die Konfis während ihrer Konfi-Zeit selbst geschrieben haben. Mit diesem Glaubensbekenntnis haben sie mich richtig beeindruckt. Vielleicht geht es euch auch so. 🙂

Wir glauben, dass Gott uns das Leben auf der Erde möglich macht.
Wir glauben, dass er uns nicht alleine lässt und uns hilft, immer wenn wir ihn brauchen.
Wir glauben, dass er uns immer beschützt, über uns wacht und für uns da ist.
Wir glauben, dass Gott uns unsere Sünden vergibt und Gott das Böse von der Erde fortjagt.

Wir glauben, dass Jesus Christus uns Kraft gibt, hilft und beisteht, denn er hat kranke Menschen geheilt.
Wir glauben, dass er uns erhört, für uns da ist und uns auf unserem Weg begleitet, damit wir an das Gute glauben und es in der Welt tun können.
Wir glauben, dass Jesus Christus uns schützt und behütet und wir ihm vertrauen können. Er nimmt uns das Leid, ist für uns da und unterstützt uns.

Wir glauben, dass der Heilige Geist und die Gemeinde
uns annehmen, anerkennen, beschützen und auf uns achten.
Wir glauben, dass der Heilige Geist und die Gemeinde uns so akzeptieren wie wir sind.
Wir glauben, dass der Heilige Geist und die Gemeinde uns in Situationen in denen wir nicht weiterkommen, unterstützen.
Amen.

WiederWort von Stefanie (34) und den Konfis aus Gladbeck-Mitte

Personen im Alten Testament

Joel

Joel richtet als Prophet den Menschen Gottes Botschaft aus. Was er zu sagen hat, geht unter die Haut: Er kündigt Gottes

Gericht an, das wie eine Heuschreckenplage hereinbricht. Gleichzeitig weiß Joel, dass Gott gnädig und gerecht ist. Auf Gottes Gnade können wir uns schon jetzt verlassen. Sie gilt auch am „Tag des Herrn“, dem Tag des Gerichts, so Joel.

Heute, an Pfingsten, erinnern wir uns an Joel. Denn in der Pfingstpredigt des Apostels Petrus, zitiert er diesen Propheten. Petrus beschreibt das, was an Pfingsten geschieht, mit Joels Worten. Er sagt:

Was heute passiert, hat schon Joel vorausgesagt: Gott sagt: Ich werde meinen Geist über eure Söhne und Töchter ausgießen. Sie werden Propheten sein. Eure jungen Männer sollen Visonen sehen und eure Alten werden Träume haben. (Apostelgeschichte 2,17 und Joel 3,1ff)

Das Team der WiederWorte wünscht euch frohe Pfingsten!

WiederWort von Stefanie (34)

 

Neid

Wann warst du zuletzt neidisch?

Warst du schon mal richtig neidisch?

Was bedeutet es, neidisch zu sein?

Um uns herum heißt es oft: Ich will mehr haben, besser sein, besser aussehen… Klar entsteht da Neid.

Die Bibel ist da kein Fan von: Begehre nicht deines Nächsten… Also: Was tun?

Mach dich nicht abhängig von Gegenständen, vom Aussehen, nicht mal von deinen Fähigkeiten. Das ist alles von dieser Welt, verändert sich und verschwindet. Wir finden unseren Selbstwert im Gott, der uns geschaffen hat. Deshalb müssen wir nicht haben wollen, sondern können teilen.

WiederWort von Yann (24)

Personen im Alten Testament

Rut

Rut hielt zu Noomi, ihrer Schwiegermutter. Denn Noomi hatte ihren Söhne und ihren Mann verloren, wollte ihre Schwiegertöchter zurück nach Hause schicken, aber Rut blieb bei ihr. Rut blieb stark, ganz egal, was die Konsequenzen waren.

Eine bemerkenswerte und vorbildliche Stärke, denn Rut gibt ein besseres Leben auf, weil sie ihrer Schwiegermutter helfen will.

Dränge mich nicht, von dir weg zu gehen. Wo du hingehst, da gehe ich auch hin. Wo du bist, da bleibe ich auch. Deine Leute sind meine Leute. Dein Gott ist mein Gott. (Rut 1,16)

WiederWort von Lisa (18)

Himmelfahrt

Mit großen Augen in den blauen Himmel schauen. 40 Tage nach Ostern kehrt Jesus zurück zum Vater. Die Zeit, die er greifbar bei den Menschen verbracht hat, ist vorbei. Und ich kann förmlich sehen, wie er gerne noch einen Augenblick länger bei Petrus und den anderen geblieben wäre, um ihren Blick wieder auf die Erde zu richten. Schaut nicht in den Himmel, Gott ist längst bei euch, er ist gekommen, um zu bleiben. Überall könnt ihr ihn finden.

Jesus sagt: Macht die Augen auf, das Reich Gottes ist mitten unter euch. (Lukas 17,21)

WiederWort von Sebastian (32)

Danke für nichts!

Dieser Gedanke kommt jedem mal. Manchmal weiß man wirklich nicht, wofür man da gerade dankbar sein soll. Der ganze Tag läuft schief und wenn einem selbst die kleinste Entspannung nicht vergönnt war, fühlt man sich nicht gerade dankbar. Wenn mir das so geht, denke ich an diesen Vers:

 

Seid immer fröhlich, hört nie auf zu beten, seid dankbar für alles, denn das will Gott in Jesus Christus für euch. (1. Thessalonicher 5,16-18)

Gott hat so viel für mich getan. Schon allen, dass ich lebe. Egal, wie blöd es manchmal läuft, dafür kann ich auch dann dankbar sein.

WiederWort von Lisa (18)

Personen im Alten Testament

Mirjam

Die erste Choreographin, eine tanzende Prophetin, die Schwester von Mose. Das alles ist Mirjam. Mit den Israeliten zieht sie durch die Wüste und sammelt Frauen um sich. Gemeinsam erzählen sie mit ihrem Tanz und Gesang, dass Gott sie alle aus Ägypten befreit hat, er der Retter der Menschen ist.

Mirjam, eine Führungsgestalt in der zentralen Befreiungsgeschichte des Alten Testaments. Mit Leib und Seele hängt sie an Gott und drückt mit ihrem Leben aus, wie gut Gott den Menschen tut.

WiederWort von Stella (14)

Ziele

Ziele sind wichtig für uns. Sie motivieren uns, etwas zu erreichen. Schritt für Schritt kommen wir ihnen näher. Doch gerade diese Schritte sind es, die auch zur Last werden können. Die Stufen werden dann höher und länger, unser Ziel rückt in weite Ferne. Wir werden kraftlos und haben das Gefühl, unsere Beine schaffen keinen Schritt mehr. Wir schauen nur nach vorn und der Weg scheint einfach endlos. Das Ziel ist unmöglich weit entfernt.

Doch blicken wir auf unserem Weg mal nach rechts oder links, so sehen wir, dass es nicht nur unsere Beine sind, die uns tragen. Wenn wir aufhören, nur in eine Richtung zu starren, sehen wir auch wie wunderbar der Weg sein kann. Treue Freunde, schöne Momente, die eigene Familie und die Liebe Gottes sind es, die uns so stark machen, dass auch die längste Treppe zum Spaziergang wird.

Manchmal laufen wir dann sogar ein paar Stufen extra. Einfach so…

Jesus sagt zu den Menschen: Für euch ist es unmöglich, aber bei Gott ist alles möglich. (Matthäus 19,26)

WiederWort von Anna (26)

Personen im Alten Testament

Noah

Im Buch Genesis wurde der Patriarch Noah von Gott ausgewählt. Er war Gott treu, glaubte an Gott und deshalb sollte er für seine Familie eine Arche bauen, um die bevorstehende Sintflut zu überleben. So geschah es, dass er auch viele Tiere vor der Vernichtung durch die Wellen bewahrte und auf diese Weise den Fortbestand von Mensch und Tier sichern konnte.

Wir alle kennen die Erzählung von Gottes Güte und der ehrenvollen Rolle, die er Noah übertrug. Wer die Kraft des Glaubens nutzt, kann schier Unmögliches möglich machen. Das zeigt uns die Geschichte. Wer Vertrauen schenkt, dem wird Vertrauen entgegengebracht. Noah konnte so sogar Leben retten.

WiederWort von Romina (26)

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