Oft werde ich von Leuten gefragt: „Warum machst du das denn alles noch? Du bist doch im Sommer konfirmiert worden. Warum gehst du noch zu den G(o)od4U-Gottesdiensten oder generell zu Gottesdiensten? Warum hast du deine Konfirmation gemacht? Warum bist du gläubig? Schämst du dich nicht? Es ist uncool in die Kirche zu gehen!“ Die Antwort auf diese Fragen ist super leicht zu beantworten.
Ich wusste nie, wo mein Platz in meiner Religion ist. Ich wusste auch nicht viel darüber, wollte das ändern und habe mich dementsprechend dazu entschieden, mich konfirmieren zu lassen. Ich habe meinen Platz gefunden. Ich weiß viel mehr über meine Religion als damals. Ich kann mir so vieles viel leichter erklären und habe eine Gemeinschaft gefunden. In diese Gemeinschaft wird man mit allen seinen Fehlern aufgenommen.
Also nein, ich schäme mich nicht…warum auch? Ja, ich bin gläubig! Ich bin stolz darauf! Ja, ich gehe Sonntags (manchmal) in die Kirche, weil es ein Tag der Vergebung ist. Die Feier von Tod und Auferstehung Jesu Christi, welcher mir schon immer ein Vorbild war, wegen seiner Taten. Ich bin gläubig, weil ich dadurch eine Richtlinie bekomme. Wenn ich mir die Frage W. W. J. D. ( What would Jesus do?) stelle, dann denke ich lange darüber nach…Vorteile und Nachteile der jeweiligen Situation. Ich denke, man muss sich nicht dafür schämen. Teenies werden entmutigt, zu ihrem Christsein zu stehen. Sie stehen nicht auf der „Looser“-Seite des Lebens, sondern haben wunderbare Verheißungen von Gott bekommen, die befreien. Ich meine selbst Johannes und Petrus (Apostelgeschichte 4) wurden mit Mut und Offenheit beschenkt, als sie sich trotz Androhung von Folter entschlossen, von Jesus zu erzählen. Selbst David hat mit seinem Gott ganz real gelebt und als Hirte auf seinen Schutz gezählt. Als die Philister seinen Gott verspotteten, konnte er nicht einfach schweigen und stellte sich dem Kampf gegen Goliath (1.Samuel 17,26.36).

WiederWort von Stella (13)