Momentan läuft in Lettland die Eishockey-Weltmeisterschaft und auch die Fußball-Europameisterschaft beginnt in weniger als zwei Wochen.
Auch wenn es in diesem Jahr nicht möglich ist, mit tausenden Menschen auf großen Leinwänden oder in Stadien mitzufiebern, treffen dennoch Menschen aus vielen verschiedenen Ländern und Kulturen aufeinander.

Leider kam es in den letzten Wochen in unterschiedlichen Städten immer wieder zu antisemitischen Demonstrationen – verschiedene Religionsgemeinschaften wurden aufgrund ihres Glaubens, ihrer Herkunft oder Abstammung verurteilt und diskriminiert.
Noch Mitte März wurde von der katholischen Kirche die Segnung gleichgeschlechtlicher Beziehungen und Partnerschaften verboten und im ganzen Land wurden als Zeichen von Toleranz an vielen Kirchen und Häusern Regenbogenflaggen aufgehangen.

Ich denke mir immer, dass dies doch eigentlich selbstverständlich sein sollte, und doch ist es in vielen Bereichen im Leben noch nicht immer nicht so.
Ob beim Eishockey oder Fußball, beim Sport ist es vollkommen egal, woher ein Mensch kommt oder woran er glaubt. Die Menschen verbindet alle ihre Leidenschaft zum Sport.

Auch im 1.Korinther 12,12-14 heißt es:

„Der Körper des Menschen ist einer und besteht doch aus vielen Teilen. Aber all die vielen Teile gehören zusammen und bilden einen unteilbaren Organismus. So ist es auch mit Christus: mit der Gemeinde, die sein Leib ist. […] Ein Körper besteht nicht aus einem einzigen Teil, sondern aus vielen Teilen.“

Ich wünsche mir, dass auf der Welt Toleranz nicht nur bei Sportfesten, sondern überall herrscht. Und freue mich natürlich auf einen multikulturellen Fußballsommer und den ein oder anderen Grillabend mit Freunden, wenn auch in kleinerem Kreis.

WiederWort von Alexander (20)