Mit wem teile ich ein Lächeln? Und wem kann ich meine Tränen zeigen? Wer erträgt meine Sorgen? Und wer ist der Verbündete meiner Träume? Wo zeige ich, was und wer ich bin? Und wo bin ich lieber auch jemand anders? Was passiert, wenn ich meine Haustür öffne? Und was wird, wenn ich sie wieder schließe?

Ich sehe das nicht schwarz oder weiß. In meinen Augen ist es unmessbar wertvoll, sich auf andere Menschen einzulassen. Gleichzeitig besteht so die Gefahr, wenn auch nur kurz den Kontakt zu mir zu verlieren. Gott ist dabei mein Verbündeter.

Ein Mensch sieht, was vor Augen ist.
Gott sieht ins Herz hinein.
1 Samuel 16,7

Gott kennt mich, weil er ungefilter sieht und hört, wer ich bin und wie mein Leben abläuft. Gott sieht in mich hinein und nimmt mich an, so wie ich bin. Niemals schreckt er zurück, er bleibt bei mir. Und da Gott mich so gut kennt, hilft er mir, selbst bei mir zu bleiben. Er sieht mich mit einzigartigen Augen. Sieht mich, wie ich bin. Und so sehe ich, wie ich bin.

WiederWort von Sebastian (34)