Erinnerung

an Namen,

an Lebensgeschichten,

an Leben, das einfach ausgelöscht wurde,

an gestohlene Zeit,

an unfassbares Grauen,

an das, was Menschen anderen Menschen antun können,

an das, was alles Fassbare bei Weitem übersteigt.

 

Erinnerung daran,

dass bei Gott niemand verloren, kein einziges Leben vergessen ist.

Seit mittlerweile 25 Jahren ist der 27. Januar Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. 1945 wurde an diesem Tag das Konzentrationslager Auschwitz von sowjetischen Truppen befreit.

Sich auch heute wieder daran zu erinnern bedeutet, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander zu verbinden. All den Menschen, die damals ermordet wurden, ein würdiges Andenken zu geben und ihre Geschichten lebendig bleiben zu lassen. Sich auch heute wieder daran zu erinnern bedeutet, dem eigenen Leben eine klare Haltung zu geben: für ein vielfältiges Miteinander der Religionen und Kulturen. Für Frieden. Gegen jede Form von Antisemitismus, Spaltung und Hass.

Denn Hass ist krass. Liebe ist krasser.

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen. (1. Korinther 13,13)

WiederWort von Stefanie (35)