Na, ich bin doch Christ. Ich glaube an Jesus.

Und was bedeutet das?

Na, ich gehe zur Kirche…
Ich lese die Bibel…
Ich bin Nachfolger*in Jesu…

Diese zwei Fragen regen doch zum Nachdenken an. Klar, ich kann darauf einfache Antworten geben. Aber sind diese Antworten nicht vielleicht oberflächlich? Was steckt hinter diesen Antworten, was genau sind die Grundüberzeugungen meines Lebens?
Ich glaube, dass es sinnvoll ist, immer wieder in sich hineinzuhören, in sich selbst nachzuboren, wovon man überzeugt ist und warum. So können wir unsere eigenen Standorte festigen oder immer wieder neu bestimmen. So hängen wir unsere Herzen nicht an Dinge, die vergangen, gar nicht mehr aktuell sind, sondern können uns neu ausrichten. Oder wir erkennen, dass Altes noch ziemlich aktuell ist und schöpfen daraus neue Kraft.
Wenn Jesus Menschen begegnet ist, stellte er ihr Leben immer wieder auf den Kopf. Ein Zöllner bereichert nicht länger sich selbst, sondern verschenkt sein Geld.
Statt an sich selbst zu denken, laden Menschen Ausgeschlossene und Kranke ein, um gemeinsam zu essen.
Gott entspricht nicht unseren Erwartungen, er ist der, der uns immer wieder überrascht. Vielleicht tut es gut, feste Erwartungen immer für Überraschungen offen zu halten.

WiederWort von Yann (26)