Freundschaft ist ein Geben und Nehmen, ohne etwas zu erwarten oder zu verlangen – so wie in dem Film „Ziemlich beste Freunde“. Er erzählt die Geschichte einer scheinbar unmöglichen Freundschaft. Philippe und Driss leben in Welten, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Einwanderersohn Driss, kurz zuvor aus dem Gefängnis entlassen, bewirbt sich bei dem alleinstehenden Philippe als Pflegekraft. Seine zupackende und pragmatische Art imponiert dem Mann im Rollstuhl, der Driss probehalber einstellt. Driss bringt nicht nur frischen Wind ins Haus, er verhilft seinem Arbeitgeber auch zu neuem Lebensmut. Philippe gefällt, mit welcher unbekümmerten Art Driss das Leben sieht. Er will kein Mitleid mehr. Dass zwischen beiden Männern Welten liegen, bleibt dabei immer klar. Schon wenn es um Musik geht: Philippe mag Klassik und Driss am liebsten Hip Hop.
Driss sieht Philippe nicht nur als Menschen mit Handicap. Er wird vor allem eingestellt, weil er sich von den anderen Bewerbern abhebt, indem er kein Mitleid für Philippe empfindet. Er macht hingegen sogar Witze darüber und wirkt im Umgang mit Philippe oftmals unbedacht. So reicht er Philippe in einer Szene sogar das Telefon, obwohl Philippe es aufgrund seiner Erkrankung gar nicht entgegennehmen kann.

Ich denke, das macht Freundschaft aus. Wenn ich eins gelernt habe, dann dass echte Freunde selten sind. Auch nicht der tägliche Kontakt, sondern die Gewissheit, dass man sich immer aufeinander verlassen kann, macht eine Freundschaft aus! Mit Freunden ist das Leben einfach besser!

WiederWort von Stella (14)